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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2011, 21:02 
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Supermoderator
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Wir waren am letzten Wochenende auf einem Weihnachtsmarkt unterwegs und da war eine Frau, die mit ihrem Frettchen an der Leine spazieren ging. Offensichtlich wollte sie ebenfalls auf den Weihnachtsmarkt. Keine Ahnung, ob sich das Frettchen dabei wirklich so wohl fühlte, auf alle Fälle war es SEHR am herumgucken und ging ziemlich vorsichtig und schnuppernder Weise mit seinem Frauchen mit.
Der Weihnachtsmarkt selber war so auf mittelalterliche Art "getrimmt", also viele Menschen mit ritterlichen Outfits, offene Feuerstellen, worüber man Glühwein zubereitete und es war saukalt.
Neben vielen Junghunden, die keinen Mantel oder sowas anhatten und sich einen abzitterten, lief uns dann halt die Frau mit ihrem Frettchen über den Weg. Nach frieren sah es nicht aus, aber ziemlich aufgeregt.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher, ob man das wirklich machen sollte. Rausgehen, an der Leine selber denke ich zumindest, dürfte wohl kein Problem sein, aber muss man wirklich mit einem Frettchen auf einen Weihnachtsmarkt gehen?
Ich wäre da wohl lieber in die Natur gegangen...
Die Einwohnerzahl des Ortes ist ansich noch recht übersichtlich (7.024 EW), da es aber ein begehrter Ort, gerade zur Weihnachtszeit ist, dürfte sich die Anzahl der Menschen, zu der Zeit drastisch erhöhen.

Was sagen die hiesigen Frettchenbesitzer..., war es okay, dass die Frau mit ihrem Frettchen dort umherlief? Oder war es doch eher verantwortungslos. :hm:
Da ich selber keine Frettchen halte oder noch nie welche hatte, würde mich die Meinung von Euch dazu interessieren.
:lieb:


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BeitragVerfasst: Mi 14. Dez 2011, 21:37 
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hab zwar keine frettchen
aber ich denke, dass sowas schon ziehmlich viel stress bedeutet (evlt auch für hunde :grübel: )
und nen einzelnes tier wird noch viel gestresster sein, weil sind ja rudeltiere
gassi gehen an sich find ich ok, solange man die tiere nicht durch die belebte innenstadt schleift oder zu vielen anderen stressigen situationen aussetzt

hab aber keinen plan ob dem frettchen der temperaturunterschied wohnung-draußen was ausmacht

ich würde meinen, dass der weihnachtsmarktbesuch eher verantwortungslos war


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BeitragVerfasst: Mi 14. Dez 2011, 21:54 
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So ein Festivalbesuch ist auch für Hunde stressig ... ich hatte das damals noch gemacht, weil ich dem Irrglauben aufsaß, daß auch sowas zur guten Sozialisierung des Hundes gehöre.
Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher, der normale Alltagsstreß, mit den Öffentlichen durch die Stadt zu fahren, hätte vollkommen ausgereicht (und war notwendig, weil ich anders mit den Hunden weder zum Hundeplatz noch zum Hundeauslaufgebiet kam.)


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BeitragVerfasst: Mi 14. Dez 2011, 21:56 
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Im Park de la Vilette ist eine Frau mit dem Frettchen spazieren und ich durfte auch mal <3
Am Ende schlief es auf meinem Arm ein.

Obwohl da viel Los war, kam es mir nicht gestresst vor. Eher neugierig und als ob es das gewohnt sei.
Die ist aber mit dem Tier über die Rasenfläche gelaufen, das fand ich schön. Also ne, mir ist nix negatives aufgefallen. Kommt wohl auf das Tier an.


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BeitragVerfasst: Mi 14. Dez 2011, 22:13 
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Na ich denke auch, dass es ganz dolle auf die Umgebung ankommt. Ein Park ist vermutl. nicht annähernd so stressig, wie der normale Alltagstrubel oder so ein Weihnachtsmarkt.

Auf Märkte hab ich viele Hunde gesehen, die mit ganz großer Sicherheit, wohl lieber zu Hause geblieben wären, aber u.a. auch einen Bernersennenhund, der das ganz offensichtlich richtig schön fand. Das war aber auch so ziemlich der einzigste Hund, der dabei total entspannt war.
Gerade deswegen bin ich ja auch ein bisschen am Zweifeln.
Um es Mal ganz deutlich zu sagen, was ich mich frage/denke...
Ist es eine reine Gewöhnungssache oder Tierquälerei?!? :grübel:
Ich bin mir da echt unschlüssig... :hm:


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BeitragVerfasst: Mi 14. Dez 2011, 22:22 
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Planetarier
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Da ich noch nie Frettchen ausgebildet hab, kann ich nur für Hunde sprechen ...

Man kann fast jeden Hund dazu bringen, dieses Getümmel auf Weihnachtsmärkten und Co zu erdulden - aber Spaß für den Hund sieht anders aus. Die ganz wenigen Hunde, die Spaß an solch Getümmel haben, haben diesen Spaß an solch Getümmel von Welpe an, da braucht man den Hunden nix beizubringen.

Ich könnt mir gut vorstellen, daß das auch bei Frettchen ähnlich ist, nur, daß ich beim Frettchen genau wie bei Zwerghunden noch zusätzlich Angst hätt, daß da mal wer aus Versehen aufs Tier drauftrampelt.


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BeitragVerfasst: Do 15. Dez 2011, 13:57 
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Planetarier
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Mhh laut meiner Beobachtungen ist es gar nicht empfehlenswert sowas nachzumachen. Hier im Stadtgebiet gibt´s zwei solcher Frettchengassigeher, jeweils mit einem Einzeltier (vermutlich weils dann mehr auf menschl. Beschäftigung aus ist).
Die Fretts hängen oft in der Luft an der Leine, werden also quasi dahingehoben/gezerrt wo Mensch hin will und das sieht echt nicht nach Spaß für´s Tier aus, geschweige denn gesund.
Ich find das in der Innenstadt aus elfzigtausend Geschäften und Imbissen/Cafes mit rein-und-rausströmenden Menschenmengen inkl. der da durch fahrenden Strassenbahn (durch die Fußgängerzone fahren 6 Linien mit 4 Haltestellen) schon nicht tierisch prickelnd. . .kann mir nicht vorstellen, dass Weihnachtsmärkte uÄ das jetzt irgendwie besser machen oder interessanter für´s Tier.
Ich hab nix gegen Fretts an der Leine, finde allerdings das´n Wald-und Wiesenspaziergang oder ´ne Frettsportart ähnl. Kaninhop wo weniger Menschengetümmel aber vielleicht Artgenossen sind angebrachter wäre als mit denen durch menschenbewimmelte Betonwüsten zu flanieren.
Man geht doch schliesslich mit Frett raus damits Abwechslung und Bewegung hat und nicht um sich interessanter zu machen ?!


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BeitragVerfasst: Fr 16. Dez 2011, 17:22 
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Planetarier
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Hallo

So nachdem die ganzen NICHT Frettchenhalter sich beteiligt haben, will ich dann auch mal was dazu los werden. ;)

Grundsätzlich finde ich das Wort Sparziergang schon, das Flasche Wort. Ich nenne es war auch so der einfach halber. Aber wenn man danach geht was man regulär mit dem Frettchen macht. Kann man das als wirklichen Sparziergang nicht bezeichnen.

Gut dieser Mittelalterweihnachtsmarkt ist jetzt noch ein KLEIN wenig was anderes als der reguläre. Habe auch bekannte die Regelmäßig auf Mittelalterfeste gehen mit Käfig und Komplett Ausstattung.

Aber ich finde man muss da ganz klar unterscheiden tut man das für das Tier,weil es z.B neue eindrücke sammelt oder was Frettchen nunmal machen gern entdeckt.
Oder macht man es,weil ein Frettchen nun mal ein Blickfang ist und man gerne Aufmerksamkeit haben will.

Erster ist völlig okay wenn man das passende Frettchen hat. Von meinen sechs gehen eigentlich nur 2-3 gerne raus. Die anderen wollen nur mal ebend kurz auf der Wiese schnuffeln dann haben sie genug oder wollen garnicht.
Die es wollen haben verschiedene Eigenschaften die ein Frettchen nun mal braucht damit ein Sparziergang für beide erfolgreich ist.
Sie sind gefestigte Persönlichkeiten sie orientieren sich etwas an mir und sie haben keine Angst vor ungewohnten Umgebungen und sie haben das passende Geschirr, welches sie gewohnt sind.

Hier war auch schon Bauernmarkt und ich habe Gwin mit genommen. Er ist aber mein Sparziergeh Frettchen was deutlich zeigt was es will. Er hat auch kein Problem darin sich in meine Jacke zu kuscheln noch mit Krach hat er Problem. Kinder mag er auch war schon mit ihm im Kinderheim,Jugendzentrum oder auch Altersheim.
Er hat aber das meiste vom Bauernmarkt aus meinem Tragepullover entdeckt. Hat sich umgeschaut. Angst hatte er garkeine.

Zum Thema Winter und Wohnungsfrettchen.

Ich bin mit Gwin die letzten vier Jahre drinnen und draußen gewesen. Gut dazu muss man sagen wir haben die Wohnung nie wirklich WARM also ganz selten mal 20grad. Und immer wenn ich wusste nacher gehts raus hab ich fenster aufgemacht das es Kühler wurde. Die erste Zeit hat er sich dann in die Jacke gemummelt draußen und wenn er sich an die Temperatur gewöhnt hatte wollte er von selber runter. Wichtig ist aber auch das er jeder Zeit wusste wenn er ans bein kommt und Männchen macht kommt er wieder hoch und in die Jacke.


Meine persönliche Meinung zum Thema Frettchensparziergang in der Innenstadt.

Frettchen sind neugierige Tiere und keine Fluchtiere viele Frettchen haben Spaß am spazieren gehen. Aber auch nur dann wenn der Halter mit ihnen nicht angeben will.
Deswegen sollte man vor spaziergängen wo alles nur aus Beton besteht oder wirklich sehr viele MenschenMASSEN sind verzichten.
Noch kurz zum Thema das Frettchen mit Geschirr an der Leine hoch ziehen.

Das ist für die Frettchen kein Problem. Wenn sie das richtige Geschirr an haben. Ehr noch gutes Bauchmuskeltraning. Gut stunden sollte es so nicht hängen aber mal dran hoch ziehen um es auf den Arm zu nehmen ist kein Problem.

Zum Thema das Frettchen mal etwas in seine Richtung zu ziehen.
Es sollte natürlich nicht in Dauerziehen ausarten. Aber den kleinen Stinnker mal kurz zeigen „Nein wir gehen hierlang“ ist okay. Brauchen ja auch ein wenig Erziehung.

In diesem Sinne

Claudia



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BeitragVerfasst: Fr 16. Dez 2011, 19:55 
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Dankeschön Anduril/Claudi, für deine Antwort, worauf ich ehrlich gesagt auch mit drauf gehofft habe, eben weil ich weiß, dass Deine Frettchen auch nicht nur eine "Standardbetreuung" bekommen. :lieb:

Also die besagte Dame hatte def. keine Box oder Tasche für ein Frettchen dabei. Ihr Frettchen lief lediglich an einer Zugbandleine mit einem Geschirr. Sämtliche Gassen und Wege sind dort gepflastert - Kopfsteinpflaster halt und gerade ma rund um die Kirche gibt ein bisschen Sand und ein paar Büsche. Im Groben also weitesgehend ohne Vegetation. :|
Um was es sich für ein Geschirr handelte kann ich nicht sagen. Auch sah ich nicht, das sie es abrupt wegriss oder sowas. Ihr Frettchen hatte einfach nur ziemlich weit aufgerissene Augen, als wäre es über alle Maßen erstaunt, über das, was es gerade sah. Scheinbar war es ein noch sehr junges Tierchen. Wenn ich das so mit deinen Bildern/Frettchen vergleiche, dagegen scheinen deine Frettchen, eher stämmig und größer zu sein. Auch finde ich, dass deine Frettchen irgendwie einen total entspannten Blick drauf haben. Neugierig hin und wieder auch, aber nicht so groß aufgerissene Augen.

Danke, für deine ausführliche Antwort. :lieb:


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BeitragVerfasst: Fr 16. Dez 2011, 21:18 
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Planetarier
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Hallo

Also wir haben die Box die man auch auf den Bildern sieht immer dabei.Muss einfach sein. Mann weiß nie was ist. Besonders wenn ich alleine unterwegs bin. MIr kann ja was passieren und dann weiß keiner wohin mit dem Frettchen.

Gut ein Tag auf Kopfsteinpflaster bringt kein Frettchen um wenn die anderen Gegenheiten stimmen. Das das Frettchen sich zurück ziehen kann oder auch mal dahin gehen kann wo das Frettchen hin will.

Wobei ich auch raus gehe damit sie draußen mal buddeln können oder Gras riechen. Daraus bestehen eigentlich 80% der Ausflüge. Der rest ist dann mal so sondersachen wie einmal im Jahr Bauernmarkt oder zu freunden oder sowas.

Denke mal was du gesehen hast war einfach nur ein kleines Frettchen. Meine sind auch nicht groß was den Frettchenstandart angeht eigentlich ehr minnis. ;)

Wobei auch viele behaupten das Frettchen sich besser ans Geschirr gewöhnen usw. wenn sie noch klein sind.
Was ich persönlich für Quatsch halte. Es geht beim Spazieren gehen ehr um den Charakter als um die Gewohnheit.

Grüße And8u


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