Sioux steht ja von Frühling bis Herbst auf verschiedenen Koppeln bei uns im Dorf. Unser Sattelzeug haben wir in einem Bauwagen, der in dieser Zeit auf einer der Koppeln, die direkt am Waldrand liegt, steht. Wenn ich jetzt reiten will, dann hole ich Sioux von der Koppel, auf der er gerade steht, bringe ihn zur Bauwagen-Koppel, binde ihn dort an, putze, sattele und trense ihn, reite aus, nehme ihm Sattel und Trense ab, putze ihn über und bringe ihn wieder zurück auf die Koppel, auf der die Ponys stehen.
Normalerweise.
Am Sonntag, wollte ich wieder mit ihm ausreiten. Habe ihn ganz normal aufgehalftert und mich mit ihm auf den Weg gemacht, er war auch ganz normal. Aber schon, als wir in den Weg eingebogen sind, der zur Bauwagen-Koppel führt, hat er ein bisschen geguckt und gezögert, ist aber brav mitgekommen. Dann, einige Meter vor der Koppel, ist er plötzlich stehengeblieben und war total angespannt, hat zum Wald geschaut, Kopf hoch erhoben, Augen aufgerissen und fast schon auf dem Sprung, umzudrehen und zu flüchten... Ich hab ihn dann stehen und gucken lassen - was hätte ich auch anderes machen sollen, weitergehen war nicht -, und es hat ewig gedauert, bis er etwas ruhiger wurde, wir standen bestimmt eine Viertelstunde da, dann hat er sich minimal entspannt, Kopf bisschen runter genommen und war nicht mehr ganz so angespannt, ist dann auch einen Schritt vorwärts gegangen, dann stand er wieder angespannt da.
Diesmal hat es nicht so lang gedauert, nach ein paar Minuten hat er wieder zwei Schritte vorwärts gemacht - und dann, wollte er wohl doch mal gucken gehen, ist 5,6 Schritte in Richtung Waldrand gestiefelt - und blieb dann wieder stehen, guckte und schnaubte nervös. In dem Moment, in dem er dann wirklich freiwillig auf den bösen Waldrand zu gegangen ist, hab ich ihn gelobt, umgedreht und zurück auf seine Koppel gebracht.
Seine Besitzerin hab ich deswegen mal angeschrieben, die meinte, er hat wohl ziemliche Angst vor Wildschweinen, evtl. sind da mal nachts welche aus dem Wald gekommen, als die Ponys auf der Koppel standen und haben ihn erschreckt.
Die letzten Tage hab ich nur ein paar Übungen mit ihm auf der Koppel gemacht (führen im Schritt und Trab, anhalten, rückwärts gehen, Schenkelweichen, Vorhandwendungen, Spanischer Schritt, alles sowohl mit als auch ohne Halfter und Führstrick), und morgen wollte ich ihn dann wieder zur Bauwagen-Koppel führen und so mit ihm weitermachen, ihn stehen und gucken lassen und loben und belohnen, wenn er von sich aus weitergeht.
Sonst noch Tipps?
Normalerweise.
Am Sonntag, wollte ich wieder mit ihm ausreiten. Habe ihn ganz normal aufgehalftert und mich mit ihm auf den Weg gemacht, er war auch ganz normal. Aber schon, als wir in den Weg eingebogen sind, der zur Bauwagen-Koppel führt, hat er ein bisschen geguckt und gezögert, ist aber brav mitgekommen. Dann, einige Meter vor der Koppel, ist er plötzlich stehengeblieben und war total angespannt, hat zum Wald geschaut, Kopf hoch erhoben, Augen aufgerissen und fast schon auf dem Sprung, umzudrehen und zu flüchten... Ich hab ihn dann stehen und gucken lassen - was hätte ich auch anderes machen sollen, weitergehen war nicht -, und es hat ewig gedauert, bis er etwas ruhiger wurde, wir standen bestimmt eine Viertelstunde da, dann hat er sich minimal entspannt, Kopf bisschen runter genommen und war nicht mehr ganz so angespannt, ist dann auch einen Schritt vorwärts gegangen, dann stand er wieder angespannt da.
Diesmal hat es nicht so lang gedauert, nach ein paar Minuten hat er wieder zwei Schritte vorwärts gemacht - und dann, wollte er wohl doch mal gucken gehen, ist 5,6 Schritte in Richtung Waldrand gestiefelt - und blieb dann wieder stehen, guckte und schnaubte nervös. In dem Moment, in dem er dann wirklich freiwillig auf den bösen Waldrand zu gegangen ist, hab ich ihn gelobt, umgedreht und zurück auf seine Koppel gebracht.
Seine Besitzerin hab ich deswegen mal angeschrieben, die meinte, er hat wohl ziemliche Angst vor Wildschweinen, evtl. sind da mal nachts welche aus dem Wald gekommen, als die Ponys auf der Koppel standen und haben ihn erschreckt.
Die letzten Tage hab ich nur ein paar Übungen mit ihm auf der Koppel gemacht (führen im Schritt und Trab, anhalten, rückwärts gehen, Schenkelweichen, Vorhandwendungen, Spanischer Schritt, alles sowohl mit als auch ohne Halfter und Führstrick), und morgen wollte ich ihn dann wieder zur Bauwagen-Koppel führen und so mit ihm weitermachen, ihn stehen und gucken lassen und loben und belohnen, wenn er von sich aus weitergeht.
Sonst noch Tipps?

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Allgemein hat er mit Hunden kein Problem. Wenn wir beim Ausreiten oder Spazierengehen Hundemenschen mit Vierbeinern begegnen (übrigens sind hier die allermeisten sehr rücksichtsvoll und nehmen ihre Hunde zur Seite, wenn sie Reiter sehen, wollt ich mal gesagt haben, ist ja leider auch nicht selbstverständlich 