Hallo an alle!
Erst mal vorweg... mir wurde diese Seite empfohlen, es sollen hier sehr nette, hilfsbereite und vor allem auch viele Leute mit einem absolut fundiertem Wissen zu Meerschweinchen angemeldet sein.
Ich werde mich auch noch richtig anmelden... da ich aber recht dringend Hilfe benötige dachte ich mir, ich schreibe mal eben als Gast, geht schneller...
Ich habe zu Hause 2 Sorgenkinder. Bernie (Kastrat, 1 Jahr alt) und Paulinchen (Mädel, 3 Jahre alt).
Bernie habe ich seit dem letzten September. Habe ihn für Paulinchen als neuen Partner aus dem TH geholt. Er hat seit dem 2. Tag bei uns geniest und ab und an gehustet. Er wurde von 2 verschiedenen TÄ (nacheinander) auf Erkältung behandelt (mit Baytril). Keine Behandlung hatte Erfolg. Zudem verschluckt er sich bei fast jedem Essen (Gemüse, selten beim Heu mampfen). Das Verschlucken bereitet ihm aber soweit keine großen Schwierigkeiten. Er ist nach ein paar Hustern und etwas würgen wieder normal und futtert weiter. Das Niesen ist inzwischen auch viel besser geworden. Ich habe von der dritten TÄ den Tipp mit Einstreusorten bekommen. Hanfeinstreu schien zu staubig für ihn zu sein. Mit Leineneinstreu ist inzwischen alles viel besser, er niest nur noch selten am Tag. Wenn es mal wieder wegen anderem Heu oder zu kurz geraspelten Stroh häufiger wird hole ich das direkt wieder raus, verwende es nicht mehr und gebe ihm Bisolvon zum Schleim lösen. Hilft ihm sehr gut.
Das alles wollte ich erst mal nur für den Gesamteindruck schildern. Denn das ist nicht unser eigentliches Problem mit Bernie. Er ist so ein topfittes Rennschwein und gut drauf!
Ich habe aber nun schon 2 x mitbekommen das er eine Art Anfälle hatte. Das erste Mal stand er mitten im WZ und zuckte mit seinem gesamten Körper vor und zurück, auf der Stelle. Das Ganze dauerte vllt. so 1 Minute, dann war alles wieder normal. Konnte es mir aber nicht erklären. Habe es aber nicht als sooo bedrohlich empfunden, da Paulinchen das auch schon mal vor Monaten so in der Art hatte und nichts passiert ist...
Doch letzte Woche habe ich es noch mal gesehen (reiner Zufall). Er war auf seiner Kuscheldecke hinter der Couch und hat sich geputzt. Wollte ihn einfach etwas beobachten. Dann hat er während des Putzens angefangen zu zucken. Wieder vor und zurück... Er hat sich dann auch hingelegt (flach auf den Bauch) und die krampfartigen Zuckungen gingen wie schnelle Wellen von vorne nach hinten durch seinen Körper. Augen usw. waren völlig normal. Nach ca. einer Minute war es wieder vorbei. Die "Wellen" wurden weniger und langsamer und dann hörte es ganz auf. Bernie war total normal danach und hat etwas gedöst und ist dann wieder rumgelaufen... Ich weiß ja nicht ob er das so auch schon mal hatte wenn ich es nicht gerade gesehen habe.. aber das Ganze macht mir schon mächtig Angst. Was kann das sein? Hattet ihr so etwas auch schon mal bei euren Schweinis? Ich gehe ja dann immer schon vom Schlimmsten aus... Epilepsie oder E C?!?!?!?
Will ihn aber nicht immer zum TA schleppen, da war er wegen der anderen Geschichte schon sooo oft in seinem kurzen Leben und vllt. sagt mir hier ja auch jemand das es etwas Harmloses ist... Parasitenbefall würde ich übrigens ausschließen, da ist nichts zu sehen.
Mein 2. Sorgenkind ist Paulinchen. Ihre Krankengeschichte begann letzten November. Sie bekam Aufgasungen und Durchfall. Diagnose war "leichter Kokzidienbefall". Sie und Bernie (wurde zur Sicherheit mit behandelt) bekamen Baycox (3 Tage, 3 Tage Pause, wieder 3 Tage). Zudem hat Paulinchen auch Baytril bekommen das die TÄ von schlechten Bakterien im Darm ausgegangen ist, zum Ausgleich bekam sie auch BBB und ich habe sie mit CC gepäppelt. Nächste Sammelkotprobe war einwandfrei!
Alles war wieder gut.
Am 1. Weihnachtsfeiertag dann wieder Matschköttel. Ich habe mir direkt in der TK BBB geholt. Es wurde nicht besser, Apfelpektine wurde mir dann zusätzlich mitgegeben, keine Besserung.
Sie hat dann an einem Abend sehr starke Aufgasungen bekommen (Anfang Jan). Mit Sab simplex habe ich die ganze Nacht versucht ihr zu helfen. Am nächsten Morgen sind wir direkt zur Klinik. Es wurde dort auf der Station noch schlimmer, sie mussten das Gas mit einer Sonde aus dem Magen "abpumpen", ihr Leben stand auf dem Spiel... Sie hat es aber geschafft und durfte 2 Tage später wieder nach Hause. Sie bekam wieder Baytril. Alles wurde besser. Da ihr BBB aber nicht geholfen hatte sollte ich versuchen den Darm mit Colan Complex forte aufzubauen. Eine Woche später wieder starke Aufgasung, genau nach dem Absetzen des ABs.
Wieder in die TK, nach Entlassung alles wieder gut. Sie bekam wieder Baytril, Sab, Colan Complex forte, Spasmovetsan und MCP. Zu Essen gab es dann nur noch Möhren und Heu. Es wurden leichte Hefen und wenige Kokzidien im Kot gefunden. Dies sollte aber durch den Darmaufbau mit Colan behandelt werden...
Hat auch alles geklappt. Es ging ihr wieder besser und die nächste Kotprobe war ok (Ende Jan). Am 21. Feb hatte sie dann auf einmal wieder Matschköttel. 3 Tage habe ich wieder die Köttelchen gesammelt. Alles in Ordnung?!?!? TÄ weiß sich keinen Rat mehr. Zur Sicherheit haben wir auch mal geröngt und einen Ultraschall gemacht (letzten DO). Bis auf Blasenschlamm alles in Ordnung. Matschköttelchen sind seit SA wieder besser. Waren aber bis dahin jeden Tag ohne Ausnahme bei ihr zu sehen.
Habe nun Angst das wir alle paar Wochen wieder vor diesem Problem stehen... :-( Was kann es sein? Wie soll ich ihr helfen die Darmflora wieder zu regulieren? Kommt das Ganze immer noch vom Durchfall im November? Bin ratlos!So geht es ihr gut. Vom Allgemeinbefinden ist sie ein ganz normales, glückliches und auch sehr hungriges Schweinchen... ;-)
Ich weiß das das alles sehr viel ist, aber leider kann mir kein TA mehr helfen und ich weiß nicht mehr weiter. Vllt. hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat DIE Idee wie ich meinen beiden helfen kann bzw. weiß was sie haben...
Ich bin für all eure Tipps, Ratschläge und Idee offen und jetzt schon sehr DANKBAR!
Lieben Gruß an alle!
Sarah mit Paulinchen und Bernie
Erst mal vorweg... mir wurde diese Seite empfohlen, es sollen hier sehr nette, hilfsbereite und vor allem auch viele Leute mit einem absolut fundiertem Wissen zu Meerschweinchen angemeldet sein.
Ich werde mich auch noch richtig anmelden... da ich aber recht dringend Hilfe benötige dachte ich mir, ich schreibe mal eben als Gast, geht schneller...
Ich habe zu Hause 2 Sorgenkinder. Bernie (Kastrat, 1 Jahr alt) und Paulinchen (Mädel, 3 Jahre alt).
Bernie habe ich seit dem letzten September. Habe ihn für Paulinchen als neuen Partner aus dem TH geholt. Er hat seit dem 2. Tag bei uns geniest und ab und an gehustet. Er wurde von 2 verschiedenen TÄ (nacheinander) auf Erkältung behandelt (mit Baytril). Keine Behandlung hatte Erfolg. Zudem verschluckt er sich bei fast jedem Essen (Gemüse, selten beim Heu mampfen). Das Verschlucken bereitet ihm aber soweit keine großen Schwierigkeiten. Er ist nach ein paar Hustern und etwas würgen wieder normal und futtert weiter. Das Niesen ist inzwischen auch viel besser geworden. Ich habe von der dritten TÄ den Tipp mit Einstreusorten bekommen. Hanfeinstreu schien zu staubig für ihn zu sein. Mit Leineneinstreu ist inzwischen alles viel besser, er niest nur noch selten am Tag. Wenn es mal wieder wegen anderem Heu oder zu kurz geraspelten Stroh häufiger wird hole ich das direkt wieder raus, verwende es nicht mehr und gebe ihm Bisolvon zum Schleim lösen. Hilft ihm sehr gut.
Das alles wollte ich erst mal nur für den Gesamteindruck schildern. Denn das ist nicht unser eigentliches Problem mit Bernie. Er ist so ein topfittes Rennschwein und gut drauf!
Ich habe aber nun schon 2 x mitbekommen das er eine Art Anfälle hatte. Das erste Mal stand er mitten im WZ und zuckte mit seinem gesamten Körper vor und zurück, auf der Stelle. Das Ganze dauerte vllt. so 1 Minute, dann war alles wieder normal. Konnte es mir aber nicht erklären. Habe es aber nicht als sooo bedrohlich empfunden, da Paulinchen das auch schon mal vor Monaten so in der Art hatte und nichts passiert ist...
Doch letzte Woche habe ich es noch mal gesehen (reiner Zufall). Er war auf seiner Kuscheldecke hinter der Couch und hat sich geputzt. Wollte ihn einfach etwas beobachten. Dann hat er während des Putzens angefangen zu zucken. Wieder vor und zurück... Er hat sich dann auch hingelegt (flach auf den Bauch) und die krampfartigen Zuckungen gingen wie schnelle Wellen von vorne nach hinten durch seinen Körper. Augen usw. waren völlig normal. Nach ca. einer Minute war es wieder vorbei. Die "Wellen" wurden weniger und langsamer und dann hörte es ganz auf. Bernie war total normal danach und hat etwas gedöst und ist dann wieder rumgelaufen... Ich weiß ja nicht ob er das so auch schon mal hatte wenn ich es nicht gerade gesehen habe.. aber das Ganze macht mir schon mächtig Angst. Was kann das sein? Hattet ihr so etwas auch schon mal bei euren Schweinis? Ich gehe ja dann immer schon vom Schlimmsten aus... Epilepsie oder E C?!?!?!?
Will ihn aber nicht immer zum TA schleppen, da war er wegen der anderen Geschichte schon sooo oft in seinem kurzen Leben und vllt. sagt mir hier ja auch jemand das es etwas Harmloses ist... Parasitenbefall würde ich übrigens ausschließen, da ist nichts zu sehen.
Mein 2. Sorgenkind ist Paulinchen. Ihre Krankengeschichte begann letzten November. Sie bekam Aufgasungen und Durchfall. Diagnose war "leichter Kokzidienbefall". Sie und Bernie (wurde zur Sicherheit mit behandelt) bekamen Baycox (3 Tage, 3 Tage Pause, wieder 3 Tage). Zudem hat Paulinchen auch Baytril bekommen das die TÄ von schlechten Bakterien im Darm ausgegangen ist, zum Ausgleich bekam sie auch BBB und ich habe sie mit CC gepäppelt. Nächste Sammelkotprobe war einwandfrei!
Alles war wieder gut.
Am 1. Weihnachtsfeiertag dann wieder Matschköttel. Ich habe mir direkt in der TK BBB geholt. Es wurde nicht besser, Apfelpektine wurde mir dann zusätzlich mitgegeben, keine Besserung.
Sie hat dann an einem Abend sehr starke Aufgasungen bekommen (Anfang Jan). Mit Sab simplex habe ich die ganze Nacht versucht ihr zu helfen. Am nächsten Morgen sind wir direkt zur Klinik. Es wurde dort auf der Station noch schlimmer, sie mussten das Gas mit einer Sonde aus dem Magen "abpumpen", ihr Leben stand auf dem Spiel... Sie hat es aber geschafft und durfte 2 Tage später wieder nach Hause. Sie bekam wieder Baytril. Alles wurde besser. Da ihr BBB aber nicht geholfen hatte sollte ich versuchen den Darm mit Colan Complex forte aufzubauen. Eine Woche später wieder starke Aufgasung, genau nach dem Absetzen des ABs.
Wieder in die TK, nach Entlassung alles wieder gut. Sie bekam wieder Baytril, Sab, Colan Complex forte, Spasmovetsan und MCP. Zu Essen gab es dann nur noch Möhren und Heu. Es wurden leichte Hefen und wenige Kokzidien im Kot gefunden. Dies sollte aber durch den Darmaufbau mit Colan behandelt werden...
Hat auch alles geklappt. Es ging ihr wieder besser und die nächste Kotprobe war ok (Ende Jan). Am 21. Feb hatte sie dann auf einmal wieder Matschköttel. 3 Tage habe ich wieder die Köttelchen gesammelt. Alles in Ordnung?!?!? TÄ weiß sich keinen Rat mehr. Zur Sicherheit haben wir auch mal geröngt und einen Ultraschall gemacht (letzten DO). Bis auf Blasenschlamm alles in Ordnung. Matschköttelchen sind seit SA wieder besser. Waren aber bis dahin jeden Tag ohne Ausnahme bei ihr zu sehen.
Habe nun Angst das wir alle paar Wochen wieder vor diesem Problem stehen... :-( Was kann es sein? Wie soll ich ihr helfen die Darmflora wieder zu regulieren? Kommt das Ganze immer noch vom Durchfall im November? Bin ratlos!So geht es ihr gut. Vom Allgemeinbefinden ist sie ein ganz normales, glückliches und auch sehr hungriges Schweinchen... ;-)
Ich weiß das das alles sehr viel ist, aber leider kann mir kein TA mehr helfen und ich weiß nicht mehr weiter. Vllt. hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat DIE Idee wie ich meinen beiden helfen kann bzw. weiß was sie haben...
Ich bin für all eure Tipps, Ratschläge und Idee offen und jetzt schon sehr DANKBAR!
Lieben Gruß an alle!
Sarah mit Paulinchen und Bernie






!

Eigentlich bewirkt Fenchel das genaue Gegenteil. Es reguliert Verdauungsstörungen wie Blähungen.
....wir sind hier ein bildgeiles Völkchen im Planet. 
Die Folge ist ein dehydriertes Tier.
