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Übrigens: Die Aujeszy-Krankheit, die durch Schweinefleisch übertragen wird, gibt es bei uns schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Wer trotzdem Angst davor hat, Schweinefleisch aus dem Supermarkt zu kaufen, kann beim Biobauern entsprechendes Fleisch bekommen. Ich selbst füttere meinen Katzen seit Jahren Schweinefleisch, das auch aus dem Supermarkt stammt, und noch keine meiner Katzen ist je daran erkrankt."
http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php ... atzen.htmlBei Wikipedia wird Deutschland auch als Pseudotollwut-frei geführt.
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Fleisch: Prinzipiell können Hunde mit allen Fleischarten und –sorten gefüttert werden: Rind, Schwein, Kaninchen und Geflügel. An Innereien sind Leber (hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt), Herz, Nieren, Milzen, Pansen (ungeputzt) Kehlkopf etc. zu empfehlen. Die Fleischstücke sollten für Welpen anfangs in ca. 2 x 2 cm große Stücke geschnitten werden, dem erwachsenen Hund werden die Fleischstücke einfach ganz – wie eben in der Natur - gegeben."
http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php ... hunde.htmlDie Gefahr einer solchen Erkrankung durch Schweinefleisch dürfte daher äußerst gering sein.
Zitat:
Aujeszky (Aujeszkysche Krankheit)
Während das Virus der Aujeszkyschen Krankheit bei Ferkeln zu einer oft tödlich verlaufenden, fieberhaften Infektion mit zentralnervösen Symptomen führt, zeigen ältere Tiere weniger spezifische, vor allen Dingen respiratorische Symptome. So werden bei Läufern und Mastschweinen Niesen, Nasenausfluss, Husten und Atemnot beobachtet. Hinzu kommen vereinzelt auftretend Kau- und Schmatzbewegungen, die zu Speichel- und Schaumbildung führen.
Bei Ausbleiben einer Sekundärinfektion erholen sich die betroffenen Tiere nach einigen Tagen wieder, die Verlustrate bleibt i.d.R. unter 10 %. Neben Symptomen im Atemwegsbereich können Sauen umrauschen oder abortieren; zum Teil werden Würfe mit lebensschwachen oder toten Ferkeln beobachtet.
Die Bekämpfung der Aujeszkyschen Krankheit unterliegt einem staatlichen Bekämpfungsprogramm. Nach der erfolgreichen Eradikationsmaßnahme, bei der zu einem großen Teil der Aujeszky Lebendimpfstoff von Boehringer Ingelheim eingesetzt wurde, gilt Deutschland seit 2002 als frei von der Aujeszkyschen Krankheit.
Quelle:
http://www.prrs.de/krankheit/respirator ... /aujeszky/Wenn man sich die Statistiken zu Hunden anschaut, dann ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass der eigene Hund daran erkrankt. Und über Schweinefleisch ist bisher keiner erkrankt, sondern immer über Kontakt mit infizierten Sauen! Da gibt es meiner Meinung nach deutlich gefährlichere Gefahren in einem Hundeleben, z.B. beim Freilauf (Autos, Jäger, Diebstahl, Entlaufen, Vergiftungen...).
Zitat:
3. Mit der Anzeige AK beim Hund wird auch nach der möglichen Infektionsquelle gefragt. Was sagt die Statistik dazu?
Antwort
Bei allen an AK-verendeten Hunden konnte unmittelbarer Kontakt mit AK-infizierten Sauen nachgewiesen werden. Die molekularbiologische Charakterisierung der isolierten AK-Viren konnte diese Vermutung bestätigen. Hauptinfektionsquellen stellen der direkte Kontakt zu infizierten (Wild) Schweinen und die Verfütterung von rohem, ungekochtem (Wild) Schweinefleisch dar. Aufgrund der AK-Freiheit der deutschen Hausschweinebestände und der strengen Regelungen bei kommerziell erhältlichen Futtermitteln (insbesondere Dosen- und Trockenfutter) besteht hierdurch keine Gefahr mehr. Anders liegt der Fall jedoch bei Jagdgebrauchshunden, die Kontakt zu potentiell infizierten Wildschweinen haben.
Zitat:
1. Aus den Hundehalter- besonders Jägerkreisen kommen immer mehr Informationen über Hunde, die an der Aujeszkyschen Krankheit (AK) erkrankt und verendet sind. Können Sie unseren Lesern sagen, wie viele Erkrankungsfälle bei Hunden in den letzten zehn Jahren seit 2000 angezeigt wurden?
Antwort:
Eine Infektion von Hunden mit AK kommt nur selten vor. In Deutschland wurde in den letzten zehn Jahren bei insgesamt neun Hunden eine Infektion mit dem Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) aus den Landkreisen Main-Kinzig-Kreis (Hessen, 2000), Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz, 2000, 2 Fälle), Ravensburg (Baden-Württemberg, 2009), Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz, 2009), Mittelsachsen (Sachsen, 2010), Wittenberg (Sachsen-Anhalt, 2010), Weimar-Land (Thüringen, 2010) und dem Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen, 2010) nachgewiesen. Hinzu kommen noch drei Verdachtsfälle bei Hunden aus 2010 und 2011. Bei allen Hunden handelt es sich um Jagdgebrauchshunde bzw. Hunde, die nach unmittelbarem Kontakt mit Sauen an dieser Viruserkrankung verendet sind.
Quelle:
http://www.hund-jagd.de/content/index_h ... docID=2841