Ich finde es sehr interesannt was hier für verschiedenen Ansichten und Argumente angeführt wurden.
Ich denke solange man nicht selber in so einer Situation ist kann man überlegen was man machen würde, oder nicht machen würde. Man kann planen und vorsorgen.
Wenn so eine Situation dann aber auftritt, denke ich, kann man nicht mehr rational denken.
Man wird vermutlich aus dem Bauch herraus entscheiden was zu tun ist.
Klar wenn ich jetz, so ohne Not, darüber nachdenke würde ich natürlich meine Tiere mitnehmen oder bei den Tiere bleiben. Ob ich das im Ernstfall auch sagen und konsequent durchführen würde, kann ich nicht sagen.
In einem Bericht, jetzt über Japan und den Notunterkünften, haben sie eine Frau gezeigt die ihren Hund mitgenommen hat. Ich finde es toll das sie den Hund gefunden und mitgenommen hat.
Auf der anderen Seite gibt es schon für die Menschen nicht genügend Nahrung.
Wie soll dann die Tiere ernährt werden
Eine Mutter von einem 6 Monate alten Baby sagte, sie wäre froh noch zu stillen, so habe sie wenigstens Nahrung für das Baby, ohne das Stillen wüsste sie nicht wie sie ihr Kind ernährt da es keine Kindernahrung gibt.
Von der Seite her kann man jetzt überlegen was man möchte. Seine Tiere dem Schicksal überlssen oder in einer Notunterkunft verhungern lassen
Die Japaner sind ja sehr ruhig, gelassen und drehen nicht durch wie die Leute in anderen Ländern.
Ich kann mich an Berichte erinnern, aus anderen Katastrophengebieten, wo Nahrung verteilt wird. Dort zerfleischen sich die Leute für einen Liter Wasser. Wenn die sehen das du das deinem Tier gibst würden die dich umbringen und selber das Wasser trinken.
Wenn es ums reine Überleben geht deenkt man zuerst immer an sich.
Das ist meine Meinung
Ich kann mich selber noch gut an Tschernobil erinnern.
Wir hatten selber Angst, wir haben an dem Abend bei einem Feuerwerk im Regen gestanden. 1-2 Tage später hierß es der Regen wäre radioaktiv verseucht
Obst und Gemüse durfte nicht gegesen werden, badeseen hatten geschlossen, selbst hier wurde teil Panik verbreitet.
Aktuell werden ja auch Bilder und Berichte von Tschernobil gezeigt.
Da war ein Bericht von der verlassenen Umgebung. Was da jetzt so 25 Jahre später los ist.
Da wurde ein verlassenes runtergekommenes Kinderheim gezeigt. Das wird heute von Eulen bewohnt, in der Nähe gibt es viel Rotwild, Schwarzwild, die Gebäude werden von Pflanzen überwuchert die sich andere Tiere als Schutz oder Futter suchen.
Also die Wildtier haben sich jetzt wieder in dieses verstrahlte Gebiet zurück gekämpft, sie leben dort friedlich und gut, ohne Menschen.
Das zeigt das Tiere eine reele Chance haben.
So würden vermutlich auch freigelassene Haustiere eine Chance haben
Was aber passiert wenn sich Haustiere und Wildtiere ein Gebiet teilen und als Konkurenz zusammen leben
Vollblutkaninchen hat geschrieben:
Als ich so circa 8 Jahre alt war, gab es irgentwo eine ganz starke Überschwemmung (ich weiß garnicht mehr wo)
Das war vermutlich der schwere Tsunami im indischen Ozean Weihnachten 2004.
Dort war Thailand, Indonesien, Sri Lanka... betroffen.
Wie viele hier wissen war ich die letzten 2 Jahre in Sri Lanka im Urlaub.
Wir haben dort einige Einheimische kennen gelernt mit denen wir heute noch in Kontakt stehen und die wir dieses Jahr wieder besuchen wollen.
Das sind Zeugenaussagen die du so im Fernsehn nicht hören wirst.
Es war grausam, schrecklich. Leute haben sich auf Bäume gerettet und gesehen wir komplettes Hab und Gut davon schwimmt, deine Kräfte verlassen dich du hats Panik und Angst...
Wenn du dann Ende 2009 einen Zug siehst, der noch an Ort und Stelle liegt, der von den Wellen weggespühlt wurde, in dem 1500 Menschen gestorben sind wird mir schon ein wenig mulmig.
Daher weiß ich das man nicht klar denken kann wenn ein Notfall eintritt.