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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 19:43 
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Zitat:
Ratten als Minensucher ausgebildet
Ratten erzeugen bei vielen Menschen ein Gefühl von Ekel. Sie gelten als unreine und nutzlose Tiere. Doch in Tansania retten diese Tiere Menschenleben. Sie erschnüffeln den gefährlichen Sprengstoff TNT, der Menschen bei einer Explosion ganze Gliedmaßen abreißen kann. Durch monatelanges Training werden die Tiere zu Lebensrettern ausgebildet. Mit einem enorm feinen Geruchssinn gräbt diese Riesen-Ratte eine Attrappe aus. Zur Belohnung gibt es dann ein kleines Leckerli. © AFP/Yasuyoshi Chib
Quelle und Bildstrecke dazu hier: http://web.de/magazine/wissen/bildergal ... ucher.html



Endlich hört man Mal etwas Positives von und für Ratten.
Ratten sind so gelehrige Tierchen. Man könnte ihnen theoretisch noch viel mehr beibringen, aber das kann sich Mensch oft noch nicht so recht vorstellen.
Ich meine das wird schon noch.
Auf jeden Fall ist das eine positive Neuigkeit, denn so bekommen Ratten vielleicht endlich mal einen etwas positiveren Stellenwert in ihrer Daseinsberechtigung. :top:

Ich hoffe dabei nur, dass die Ratten inzwischen so schlau sind, dass sie dadurch nicht ums Leben kommen.

Ratten haben den Vorteil, dass sie klein, leicht, flink, zielsicher und beweglich sind, ebenso verfügen sie über einen sehr guten Geruchssinn. Es sind sehr intelligente Tierchen, die ihre Erfahrungen weiter zu geben vermögen.
Da fragt man sich echt, warum sie Ratten nicht schon viel eher dazu ausgebildet haben.

Das ist eine Beschäftigung, die von sehr großem Nutzen ist! Also sind Ratten theoretisch nicht länger Schädlinge, vielmehr domestizieren sie gerade zu Nutztieren. ;)


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 19:50 
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Sicher das den Kleinen da nix passiert....also das Leckerlie danach scheint darauf zu schließen..würde mich aber nicht wundern, wenn doch die eine oder andere ein Opfer seiner Ausbildung wird :(!


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 20:04 
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Ja, ich denke mal, dass man Unfälle nie ganz ausschließen kann, aber, die bilden die Ratten mit Imitaten aus. Das heißt also, dass sie es lernen die Minen auszugraben. Um eine Mine zu aktivieren bedarf es einem gewissen Gewicht, um sie auszulösen. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Gewicht einer Ratte dazu ausreicht. :grübel:
Aber, es gibt auch Minensuchhunde, denen passiert auch nicht ständig was, aber auch da kommen Unfälle leider vor. :( Bei so einem Job denke ich, ist Keiner 100%ig sicher. Nicht mal Mensch selber.
Dennoch finde ich es gut, dass die Tiere eine so wichtige Aufgabe bekommen haben. Vielleicht lernen die Menschen dann endlich mal, dass Ratten nicht nur eklig und dumm sind.
Ich finde es absolut schrecklich, wenn dabei auch nur ein Tierchen ums Leben kommt, aber, dass das nicht passiert oder passieren soll, werden sie (hoffentlich) entsprechend ausgebildet!
Ich hoffe und wünsche es mir, dass es eine richtige Ausbildung für die Tiere ist, dass Keines zu Schaden kommt.

In einem Minenfeld kann man keine Ratten wild drauf losrennen lassen und darauf warten, dass die Ratten samt Mine in die Luft gehen, denn das könnte unter Umständen eine nicht zu kontrollierende Kettenreaktion auslösen, gerade deshalb meine ich, werden die Tiere so ausgebildet, dass sie dabei selber auch möglichst nicht zu Schaden kommen. :lieb:


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 20:15 
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Gibt nen Schönheitsfehler ... das sind Riesenhamsterratten, die haben nur entfernt was mit unseren Wanderratten und Hausratten zu tun, vor denen sich die Menschen hierzulande ekeln ...

Riesenhamsterratten werden inzwischen sogar zur Erkennung von Tuberkulose eingesetzt ... sie können schneller Blutproben durchriechen, wie es überhaupt irgendwelche Industrieverfahren sind. Dazu kommt ihre sprichwörtliche Genügsamkeit - egal, wie man sie hält, hauptsache sie haben genug zu futtern, vermehren sie sich und lassen sich ausbilden, für was auch immer.
Riesenratten werten Tuberkuloseproben aus

Auffällig sind die kleinen Behältnisse, welche den Nutzriesenhamsterratten nur zugestanden werden ... sonderlich wohl werden sich diese intelligenten Tierchen sicherlich darin nicht fühlen ...


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 20:47 
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Ach man Murx... kannste nicht ein Mal positiv denken.. :(
Aber Du hast Recht... ich hab den Teil mit dem "hamster" schlichtweg ignoriert und mich von der Bezeichnung "Ratte" und den Bildern leiten lassen... :hehe:
Ich bin dazu auch noch auf einen intessanten Artikel gestoßen, welche Gambia Riesenhamsterratten näher erklärt:
Zitat:
Gambia-Riesenhamsterratte
Helden aus der Nagerwelt

In Afrika haben sich Gambia-Riesenhamsterratten als Spürnasen bei der Minensuche bewährt, in Europa werden sie vereinzelt als exotische Heimtiere verkauft. Die Haltung dieser anspruchsvollen Wildtiere ist jedoch keineswegs einfach.

Gambia-Riesenhamsterratten (Cricetomys gambianus) sind in Europa seit einiger Zeit im Heimtiermarkt zu finden. Sie werden beispielsweise auf spezialisierten Zoofachmessen gehandelt und rufen offenbar das Interesse vieler Nagerfreunde hervor, die sich eine „besonders grosse Ratte“ wünschen. Dabei scheinen manche Tierhalter zu vergessen, dass es sich bei diesen Wildtieren nicht einfach um grössere Ausgaben der domestizierten Ratte handelt. Während die verbreitet gezüchteten Farbratten relativ leicht zähmbar sind, können Gambia-Riesenhamsterratten bei Erreichen der Geschlechtsreife ihre Zutraulichkeit verlieren und bissig werden, was den Umgang mit ihnen beträchtlich erschwert. Die grossen, kräftigen Riesenhamsterratten sind nicht einmal näher verwandt mit der bekannten Farbratte und führen im Gegensatz zu dieser von Natur aus ein einzelgängerisches Leben.
Quelle und weiter geht es hier: http://www.nature-themes.ch/xml_1/inter ... 25/f56.cfm


...und hier ist noch eine genauerere Aufstellung zur Tierart selber: http://www.das-tierlexikon.de/hamsterratten-photos.htm

Dem letzteren Link nach zu urteilen, hab ich es auch noch falsch gepostet. :schäm: Die Tierchen gehören zu den Langschwanzmäusen - Muridae.

Dann schubse ich den Thread mal besser in die Mäuseabteilung oder? :grübel:

..was es alles für Tierchen gibt. WOW! :D


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 20:54 
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Zitat:
Ach man Murx... kannste nicht ein Mal positiv denken

Was Tierhaltung angeht - nein, da ist mir das positive Denken unterwegs abhanden gekommen ...

Wenn du es mal irgendwann irgendwo wiederfindest, bitte wieder zurückbringen, ich bräuchte es dringend!


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:07 
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Murx Pickwick hat geschrieben:
Was Tierhaltung angeht - nein, da ist mir das positive Denken unterwegs abhanden gekommen ...


Hey, darauf war das ja gar nicht bezogen, mit dem positiven Denken...

Ich fühlte mich nur gerade recht wohl bei dem Gedanken, dass Ratten etwas Tolles zu leisten im Stande sind und nicht immer nur als die ekligen seuchenbringenden Monster angesehen weden und nun muss ich erkennen, dass es gar keine Ratten sind sondern Mäuse.

+++

Durch deine Verlinkungen sehe ich nun auch noch, dass die Tiere total schlecht gehalten werden, von artgerecht keine Spur. Das deprimiert mich.

Davon aber mal wieder zum ursprünglichen Thema, wie soll man denn jetzt sowas sehen? :hm: Irgendwie ist mir meine anfänglich positive Euphorie jetzt gründlich vergangen, weil da jetzt zu viel Negatives mit einfließt. :grübel:
Manchmal könnt ich echt ko...n über die Medien, da wird sowas schön rosarot und toll dargestellt und ich Blödie lass mich davon auch noch blenden. Wo ich es gerade eigentlich besser wissen müsste.

Tja und nu?...


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:07 
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Die Kosten für diese Tiere halten sich wohl auch im Rahmen, soweit ich weiß kann man Patenschaften übernehmen die nicht gerade billig sind, jeweils immer für ein Jahr. Diese Tiere schreiben einem dann immer wie gut es ihnen geht und wie toll sie ihre Arbeit leisten.


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:18 
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Hey, da kam aber vor wenigen Tagen eine sehr ausführliche Reportage (auf Arte?) und ich glaube, es spielte sich in Mosambique ab. Ich konnte da keine "tierquälerische" Sachen sehen. Der Umgang mit den Ratten erschien mir korrekt. Man sah das ganze Training mit den Tieren und den Einsatz im minenverseuchtem Gebiet. Eine Mine wurde gefunden. Das Tier starb dabei NICHT.

Der Film endete damit, dass eine sehr begabte Ratte Nachwuchs hatte und nicht mehr zur Minensuche eingesetzt wurde.


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:26 
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Gut ... nun sag du mir, ist das die Unterbringung, in denen sich solch intelligente Tiere wohl fühlen könnten?
Unterbringung

Die sind doch nicht 24 Stunden dabei, Minen zu suchen oder trainiert zu werden, das ist nur ein geringer Teil ihres Lebens! Den größten Teil des Tages versauern sie in solchen Wannen mit Namen dran!


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:29 
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eigentlich max hat geschrieben:
Hey, da kam aber vor wenigen Tagen eine sehr ausführliche Reportage (auf Arte?) und ich glaube, es spielte sich in Mosambique ab.


Könntest Du vielleicht die Sendung hier wiederfinden? Vieleicht wiederholen sie die dort?
http://www.sendungverpasst.de/search/ap ... ng%3Atrue+
:lieb:


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:34 
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... und daher haben sie ihren Namen:


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BeitragVerfasst: Di 9. Nov 2010, 21:41 
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Murx Pickwick hat geschrieben:
Gut ... nun sag du mir, ist das die Unterbringung, in denen sich solch intelligente Tiere wohl fühlen könnten?


Natürlich hat solche Haltung nichts mit artgerechter Haltung zu tun. Das ist mir klar. Ich meinte auch mehr den UMGANG mit den Tieren. Nichts erschien mir erzwungen, nichts mit Gewalt oder gar Schmerzen. Mir fällt da ein Vergleich ein, wo Tiere Stromstösse bekommen, wenn sie nicht parieren.

Die Fernsehzeitung ist jetzt schon in der tonne. Morgen hol ich sie raus und schau mal, ob wir das nochmal finden. Wir waren da auch nur durch Zufall drauf gestossen.


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BeitragVerfasst: Mi 10. Nov 2010, 09:47 
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Die Doku lief auf WDR .

Hier mal was dazu :

http://www.wdr.de/tv/abenteuererde/send ... /index.jsp


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