Nr. 1 ist bittersüßer Nachtschatten (
Solanum dulcamara) - Top 10 der Giftigkeit heimischer Pflanzen
Da die Blätter untypisch rötlichbraun sind und zudem eine untypische Form haben, brauchts hier ne Bestätigung von jemanden, der den bittersüßen Nachtschatten gut kennt.
Bittersüßer Nachtschatten wirkt zwar, wie viele andere solaninhaltigen Pflanzen, gegen Würmer, aber er zeigt in einigen Lokalvarianten eine starke Wirkung aufs Herz. Für herzschwache Tiere kann bittersüßer Nachtschatten sehr schnell die letzte Mahlzeit werden ... das gilt sogar für Kaninchen, trotzdem diese in freier Natur den bittersüßen Nachtschatten futtern.
Für fast alle Tierarten gehören sowohl der bittersüße, als auch der schwarze Nachtschatten zu den Top10 der giftigsten heimischen Pflanzen. Der Grund ist der extrem hohe Solaningehalt verbunden mit auf das Herz wirkenden Inhaltsstoffen.
Die heilende Wirkung dieser beiden heimischen Nachtschattengewächse können auch von Paprikastengeln und Tomatenkraut geliefert werden - und Beides ist deutlich weniger gefährlich wie bittersüßer und schwarzer Nachtschatten. Gibt also keinen Grund, diese beiden Pflanzen zu verfüttern, dafür jedoch viele Gründe, sie aus dem Gesammelten akribisch rauszusortieren.
Nr. 2 ist Nelkenwurz (
Geum), vermutlich Bach-Nelkenwurz (
Geum rivale) - sehr verträgliche Futterpflanze
Die Nelkenwurz hilft dem
Immunsystem bei Infekten, die Wurzeln wiederum sind sehr gut in der Umstellung auf eine naturnahe Ernährung, da sie wohltuend und entzündungshemmend auf den Darmtrakt wirken. Die Nelkenwurzen brauchen nicht angefüttert zu werden ...