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BeitragVerfasst: Do 1. Jan 2009, 11:33 
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Zitat:
(dpa) - Wolf, Buckelwal und Afrikanischer Elefant gehören nach Einschätzung der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in diesem Jahr zu den Gewinnern in der Natur.
Für Frösche, Luchs, Menschenaffen und Thunfisch habe sich die Lage dagegen nicht verbessert. Auch 2008 sei das von Menschen verursachte Artensterben weitergegangen, nur vereinzelt gebe es Silberstreifen am Horizont, teilte WWF Deutschland am Montag in Frankfurt mit. Die Zerstörung der Lebensräume, der Klimawandel und Wilderei seien nach wie vor die Hauptgründe für die Bedrohung der Arten, sagte WWF- Artenschutzexperte Volker Homes.

Weltweit seien Frösche und Amphibien gefährdet, jede dritte Art stehe auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Dramatisch sei die Situation der Iberischen Luchse. Unter den rund 150 Tieren in der spanischen Sierra Moreno und in der Gegend um Toledo seien nur noch 25 fortpflanzungsfähige Weibchen, beklagt WWF. Straßen, Bahntrassen und Gas-Pipelines hätten die Jagdreviere der Luchse zerstückelt.
Auch für die Menschenaffen sei die Bedrohung gewachsen. Besonders schlimm stehe es um die Gorillas in Afrika: Nur noch rund 720 Berg- und höchstens 5000 Östliche Flachlandgorillas lebten im Dschungel. Zu hohe Fangquoten hätten die Lage der Roten Thunfische im Mittelmeer verschlechtert, ihre Bestände seien um bis zu 90 Prozent eingebrochen, und Besserung sei nicht in Sicht.

Wölfe dagegen rechnen die WWF-Artenschützer zu den Gewinnern des Jahres: Auf rund 40 Tiere schätzen die Experten den Bestand in Deutschland inzwischen. In der sächsischen Lausitz sei 2008 die fünfte Wolfsfamilie gegründet worden, einzelne Tiere seien weiter nach Westen gewandert, etwa nach Niedersachsen und Hessen. Der Bestand an Buckelwalen habe sich vier Jahrzehnte nach dem Ende der Jagd auf diese Meeressäuger erholt und habe nun erstmals ein halbwegs stabiles Maß angenommen.

Steigende Populationszahlen könnten auch vom Afrikanischen Elefanten gemeldet werden, wenn auch in Zentralafrika nach wie vor Wilderer dem größten Landsäugetier der Welt nachstellten. "Das Beispiel Afrikanischer Elefant zeigt, dass Bemühungen zum Lebensraumschutz und die internationale Bekämpfung des Elfenbeinschmuggels sowie die Einbindung der lokalen Bevölkerung eine Tierart vor dem Aussterben bewahren kann", sagte WWF-Experte Stefan Ziegler.

Quelle: portal.gmx.net/

Ich finde diese Zahlen erschreckend...wir sprechen von Artenzahlen die nur noch in einem 4-stelligen Bereich liegen....
selbst positive Steigerungen befinden sich nur im 2 stelligen Bereich!

Wann wird der Mensch wach?
Kann man da eigentlich, als Normalsterblicher noch helfen?
Ist das der normale Verlauf des Lebens?!


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BeitragVerfasst: Do 1. Jan 2009, 11:49 
Gast
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Wenn es sie nur noch ausgestopft gibt... dann wird der Mensch wach, mal wieder zu spät. Man sieht es doch auch an den alten Haustierrassen.... Traurig. Anstatt andauernd neues zu kreieren, soll man doch erstmal das Alte erhalten, ansonsten geht doch wunderbares Potenzial verloren...


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BeitragVerfasst: Fr 2. Jan 2009, 13:23 
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Der Mensch ist der schlimmste Parasit auf erden.......


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BeitragVerfasst: Sa 3. Jan 2009, 18:12 
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Planetarier
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lapin hat geschrieben:
Zitat:
Ist das der normale Verlauf des Lebens?!


Nein, das ist nicht der normale Verlauf des Lebens, das ist der Verlauf wenn Mensch eingreift. ;)

Fürchterlich. Tiere sind eben leider, leider nichts wert. Und oft wird man noch ausgelacht, wenn man all seine Kraft und Bemühungen in ein einzelnes Tier steckt um wenigstens diesem zu helfen.
Um die aussterbenden Arten zu retten, bzw. den Bestand zu stabilisieren, das dauert ja Jahre.
In dieser schnelllebigen Zeit ein viel zu großer Aufwand. (Nicht meine Meinung, wollte nur ironisch schreiben).


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BeitragVerfasst: So 4. Jan 2009, 10:11 
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Supermoderator
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Ist Mensch bereit auf seine Bequemlichkeiten und Geld zu verzichten? Erst dann wird etwas passieren.


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BeitragVerfasst: So 4. Jan 2009, 11:57 
Gast
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Was mich mal wieder geärgert hat. Menschen die kein Geld haben, kaufen sich Unmengen an Silvester Böller um dann nach den Discountern Billigfleisch zu kaufen, da sie sich anderes nicht leisten können. Gut, wer wirklich nichts hat, da kann ich es nachvollziehen, aber wer Geld für Böller hat....


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