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 Betreff des Beitrags: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 12:56 
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Ich finde meine Heuraufen im Gehege (Standard-Gitterteile) ziemlich ungeeignet. Sie werden ständig runter gezerrt und hängen auch etwas zu hoch. Das Heu liegt momentan in mehreren Ecken und wird ziemlich vollgematzt. Daher will ich was eigenes bauen, hab aber keine Ahnung wie das geht :X

Es sollte was für die Ecke sein. In Richtung diesem hier mit 2 Seiten zu (die zeigen dann zur Stallwand) und 2 Seiten mit Streben (eine 3eckige Variante wäre natürlich optimal, aber dazu fehlen mir einfach die Werkzeuge).
Aber wie baut man sowas? :X
Wie groß muss die Grundfläche sein, dass es nicht umfällt oder von den Wutzen umgeworfen wird?
Welchen Abstand brauchen die Streben?

Ich hab mich auch schon nach Besteckkörben als Alternative umgeschaut, aber die sind zu leicht und ich möchte was aus Holz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 13:19 
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Max hatte so was aus einem Häuschen gebaut: http://www.tierpla.net/viewtopic.php?f=447&t=10919
Ich habe schon seit 2 Jahren keine Raufe mehr. Heuhaufen rein, fressen, drinn rumlümmeln, kötteln, pieseln, austauschen, fertig.
Vorher hatte ich so ein Schuhregalrost aus Holz für 4,99 von Obi V - förmig an der Wand befestigt. Das hat von der Grundfläche nichts weg genommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 13:25 
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Heuhaufen finden meine auch am besten. Ich hab beides. Weil, Schweine fressen ja kein angepinkeltes Heu, und wenn sie in nen Heuhaufen reinpinkeln und ich nicht da bin zum Austauschen, können sie sich an der Raufe sauberes Heu holen.

http://www.zooplus.de/shop/nager_kleint ... ufen/51641
Die hab ich auf der Etage.

http://www.petwerkstatt.at/Heuraufe_eckig_003.jpg
In der Art haben Freunde eine gebaut und mir zum Burzeltag geschenkt. :kiss:

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/36381600
Das hab ich auch, zur Abwechslung. Ist zwar groß, aber sie liegen total gern drunter oder drin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 13:55 
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Ich benutze auch seit 2004 schon keine Hauraufen mehr.
Bei mir gibt es auch den Heuberg zum fressen, schlafen, kuscheln pieseln und im ganzen Gehege verteilen


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 14:49 
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Ich verteile momentan auch im Gehege, aber nach 5Min ist alles vollgepullert. Daher wäre ne Heuraufe sehr sinnvoll, zumal die Herren alles markieren müssen :narf:.
Außerdem ist hier gerade Heuknappheit. Mein Landhandel hat momentan kein Heu, der andere Landhanel auch nicht, weil die letzten Wochen nur Regen war. In die Zoohandlung geh ich aus Prinzip nicht mehr und Kaufland/Rewe etc. ist das Heu meist total gagsik und sie fressen es nicht. Über Internet will ich auch nicht bestellen, meist ziemlich hohe Versandkosten bzw. kann ich nicht selbst überweisen.
Schuhregale/Geschirrständer sind mir zu groß und nehmen zu viel Platz weg, daher wäre so eine Eck-Heuraufe Marken Eigenbau echt das idealste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 18:37 
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Die Eckraufe nimmt aber auch Grundfläche weg.
Ich hatte es damals so:

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Oben drüber hatte ich dann noch Besenstiele in Gardinenstangenhalterungen für Hängematten. Mann, haben sie die lange Zeit geliebt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 18:46 
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Daja, Heuandi ist billig und hat gutes Heu. http://www.heuandi.de 10 kg 15,90 €; 20 kg 25,90 €
Meine fressen das gerne und es hat schöne Struktur, riecht frisch und staubt wenig (außer der 2. Schnitt, der ist staubig :? ).


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 19:48 
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So, jetzt mal ein "kurzer" Sachenbauer-Beitrag zum Thema Heuraufe. Daja ist ja nicht die Einzige, die da gerade auf der Suche ist.

Ich habe ein wenig gehirnt, wie man recht einfach UND stabil die Heuraufen selber bauen kann (hier im Beispiel Raufen, die an der Wand oder in der Ecke stehen).

Erstmal zwei Konstruktionszeichnungen. Die grafische Umsetzung in Sketchup hat übrigens Kirja gemacht, die ist da deutlich fitter als ich (Danke Lena, wieder mal super gemacht :top: ).

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Jetzt noch eine kurze Anleitung dazu:

Grundsätzlich würde ich eine Rückwand einbauen, auch wenn das Ganze an die Wand kommt. Dadurch wird die Raufe stabiler und man hat - dadurch, dass die Rückwand oben übersteht - eine gute Möglichkeit zum Aufhängen. Einfach oben zwei Löcher durch und an der Gehegewand anschrauben. Natürlich kann man auch zwei Seiten zu machen, wenn die Raufe in der Ecke steht oder hängt, dadurch wirds noch stabiler.

Da eine Heuraufe normalerweise trocken bleibt, kann man das einfache Fichte-Leimholz aus dem Baumarkt nehmen. Ist günstig und für diese Zwecke ausreichend.

Also, Rückwand und Boden sowie Deckel (und evtl. eine Seitenwand) in der entsprechenden Größe sägen.

Am Deckel mit der Stichsäge einen entsprechenden Ausschnitt aussägen, durch den die Raufe später befüllt wird. Dann noch ein Brett sägen, dass ein wenig größer als der Deckelausschnitt ist. An dieses Brett unten zwei kleine Leisten rechts und links ran, genau da, wo der Ausschnitt aufhört. Dadurch verrutscht der Deckel nachher nicht, sondern die Leisten halten den Deckel im Ausschnitt fest.

Dann Löcher für die Rundhölzer bohren (vorher in ausreichender Menge besorgen, 10 mm Durchmesser reicht absolut). Die Löcher im Abstand von ca. 3,5 cm, da kommen die Wutzen gut ans Heu, können den Kopf aber nicht durchstrecken und hängen bleiben. Die Bohrlöcher nicht ganz durch das Brett, aber etwas tiefer, als die Rundhölzer tatsächlich eingesteckt werden.
Die Löcher im Boden und im Deckel müssen natürlich übereinstimmen.

Dann die Rundhölzer in Deckel und Boden verleimen. Danach den Boden und den Deckel mit der Rückwand verschrauben. Diesen Arbeitsschritt ruhig schon machen, solange der Leim noch nicht getrocknet ist, dann kann man evtl. noch korrigieren. Vorher natürlich an der Rückwand an den entsprechenden Stellen Löcher vorbohren und anzeichnen, wo Boden und Deckel hin müssen.

Das war's eigentlich schon. Dadurch, dass Boden und Deckel mit der Rückwand fest verschraubt sind, müsste die Raufe ordentlich stabil werden.

Und nicht vergessen: alle Teile gut und gründlich verschleifen, wir wollen ja nicht, dass Schweins sich an der Raufe weh tun... ;)

Wer's ganz gut meint, kann die Raufe, wenn der Leim ausgehärtet ist, noch mit Distelöl o.ä. bearbeiten, dann gibts weniger Flecken auf das Holz. Dann aber mindestens 24 Stunden einziehen lassen und danach mit einem sauberen Baumwolltuch "nachpolieren".

Ich hoffe, das war jetzt verständlich. Ivy-Maire hat mich zu dieser Anleitung gebracht. Sie hatte mich gefragt, ob ich derzeit auch für andere sachenbauern kann. Leider schaff ich das in den nächsten Wochen nicht.

Beste Grüße. Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 08:50 
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danke sachenbauer für die anleitung. du bist ein i-tüpftler :top: leider gilt das nicht für hugo-08-15 :arg:
die runden löcher und das noch passgenau :sauer: wie machst du das?
meine überlegung: anstatt löcher und stäbe - leisten/latten anschrauben oder nagln, was hältst du davon, müßt doch auch gehn?


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 18:48 
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Klar, Latten oder Leisten annageln geht auch, aber sind wir hier im 0815-Forum? :lol:

Die Leisten sind meist eckig, haben also viele Kanten und Ecken, die man sehr gut schleifen muss, damit Schwein sich nicht die Gosche aufripst...

Die Rundstäbe rein zu bekommen ist kein Hexenwerk, einfach einen entsprechend großen Bohrer auf die Bohrmaschine oder den Akkuschrauber (8 oder 10 mm, je nach Rundstab). Am Besten einen Holzbohrer mit Zentrierspitze vorne dran (in jedem Baumarkt erhältlich). Wenn Du dann die Stellen exakt am oberen und unteren Brett mit einem kleinen Bleistiftkreuz einzeichnest, kannst Du mit der Zentrierspitze des Bohrers die Stelle exakt anpieksen und dann bohren. Nur darauf achten, dass die Bohrmaschine möglichst senkrecht über dem Brett steht.

Um die Tiefe zu treffen, kannst Du entweder einen Abstandshalter verwenden, wenn Deine Maschine so was hat, oder Du klebst einfach auf den Bohrer vorne eine Runde Klebeband im Abstand zur Spitze, je nach Maß, wie tief Du die Löcher haben möchtest. Noch idealer ist natürlich eine stationäre Ständer-Bohrmaschine (ist nichts unanständiges ;) ) oder eine Oberfräse. Aber mit einem guten Akku-Bohr-Schrauber oder einer einfachen Bohrmaschine geht es nach ein wenig Übung auch... :top:

Die Rundhölzer sind halt einfach rund - wie der Name schon sagt - und die Verletzungsgefahr ist deutlich niedriger. Und das Heu flutscht besser durch. Und sieht gut aus, siehe oben.

Wenn ich wüsste, dass ich hier langfristig genügend Aufträge zusammen bekomme und ich irgendwo günstig ne Werkstatt mieten kann, dann würd ich mich glatt selbständig machen und alles sachenbauern, was den verrückten Tierhaltern so in den Sinn kommt... :lol: , aber nur artgerecht, logisch.

Beste Grüße. Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 19:12 
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im geist hab ich mitgebaut :lol: plus einen knauf am deckel oben :pfeif: die löcher hab ich durchgebohrt (2 bretter übereinandergelegt = gleicher abstand visavi ;) und mit einer leiste drüber das rausrutschen verhindert.
mit deiner beschreibung geht das perfekt! :D
jetzt brauch ich nur noch stäbe :grübel: so viele kochlöffel hab ich nicht, muß wohl in einen baumarkt fahren ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 20:16 
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Das hört sich ja schon richtig gut an :D , probiers einfach mal aus, macht bestimmt Spass... :lol:

Und, bitte, bitte, ein paar Bilder vom Werk wären genial... :tanz:

Ich mach jetzt dann vielleicht doch "online-sachenbauern-coatching"... :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 21:49 
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Okay, dann muss ich Mal auch noch meinen ungefragten Senf dazu geben. :jaja:
Ich würde, wenn man schon selber baut, das Teil nach gutem alten Vorbild bauen - Schräg. Es war ja nicht alles schlecht, was unsere Vorfahren einst bauten, auch da machte man sich schon Gedanken, wie man am besten Futter dauerhaft und sauber verbleibend, dennoch gut erreichbar für die Tiere lagern konnte.
Entweder einseitig angeschrägt (|/-förmig ) oder gar von beiden Seiten abgeschrägt (V-förmig) - Je, nach Platzangebot. Warum? Weil so Staub, Sand und Schmutz nicht am Boden liegen bleiben, sondern durchrieseln, bis aufs Einstreu und nicht im Boden der Heuraufe verbleiben und die Staubansammlung damit verstärkt. Ist irgendwie hygienischer und gerade bei Allergiker-Schweinchen/ oder Ninchen auf Dauer veträglicher... :lieb:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 16:53 
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Da geb ich Dir prinzipiell vollkommen Recht, Moony. Aber hier in dem Fall gibt es paar Gründe, die dagegen sprechen:

1. Entstanden ist die Raufenidee nach einer Anfrage von Ivy-Maire, die mir auch die Maße der Raufen geschickt hat. Da sind welche dabei, die sind zwar 55 cm lang, aber eben nur 10 cm tief. Bei 10 cm Tiefe, wenn Du da noch schräg baust, dann hast Du unten gar nix mehr drin.

2. Es sollten Raufen sein, die absolut einfach selber zu bauen sind. Daran hab ich mich orientiert. Wenn ich einem Sachenbauer-Anfänger was erzähle von: unten die Löcher im 35° Winkel, oben im 145° Winkel immer in der gleichen Ausrichtung und eben versetzt zur Gegenseite bohren...., da fängt kein Anfänger an, zu bauen... ;) Wobei Ivy-Maire keine Anfängerin ist, sie hat schon mehrere EBs gebaut, aber bei "Kleinkram" tut sie sich schwer. Deshalb die einfache Variante.

3. Bei recht kleinen oder schmalen Raufen rutscht das Heu von oben einfach besser nach, wenn die Raufe gerade ist. Bei schmalen, schrägen Raufen kann es Dir passieren, dass das Heu oben festsitzt, während in der unteren Hälfte nix mehr ist. :crazy:

4. Und da hast Du mich mal wieder zum Nachdenken gebracht, danke Moony :yeah: Wenn sich in der schrägen Raufe der Schmutz und Staub weniger sammelt und dafür ins Einstreu um die Raufe rieselt, dann wird doch der Staub viel mehr aufgewirbelt durch die Tiere, die um die Raufe wuseln. Und gefuttert wird ja auch immer das Heu, das um die Raufe herum rausgefallen ist.
Wenn der Staub und Schmutz aber in der Raufe bleibt, dann kann ich doch immer mal beim Nachlegen kurz das Heu raus tun und den Staub rauskehren.
Nur so eine Überlegung, ob die schrägen Raufen wirklich immer besser sind... :hm:

Grundsätzlich denke ich auch, dass wir nicht alles neu erfinden müssen. Vieles Alte ist sehr gut und oft über Jahrhunderte durchdacht. Aber manchmal gibts vielleicht doch noch Optimierungspotenzial... :lol:

Beste sachenbauersche Grüße. Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 17:10 
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mich nun auch dazu äußere: moony, deine anregung hab ich aufgenommen, durchdacht, überlegt.... aber es wäre mir zu kompliziert es umzusetzen.
zwar kann ich hervorrangend schief schneiden, bohren, zusammenschrauben :autsch: , doch das war ja nicht von dir gemeint. :lol:
und micha, eine profimäßige anleitung schreckt neugierige, anfänger etc. eher ab, da war deine erste anleitung :top:
hab heut morgen schon bretter rausgeholt und überlegt, leider fand ich außer den orchideenstäben keine rundhölzer, also dauert die umsetzung noch. ich möchte für'n winter am mullhäuschen eine raufe für die rehe zimmern :hehe:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 17:33 
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sachenbauer hat geschrieben:
1. Da sind welche dabei, die sind zwar 55 cm lang, aber eben nur 10 cm tief. Bei 10 cm Tiefe, wenn Du da noch schräg baust, dann hast Du unten gar nix mehr drin.

Veto!

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Und ich bin nach wie vor er Meinung, dass man, gerade wenn so wenig Platz ist wie bei Daja, man mit einer V - Raufe kostbare Grundfläche sparen kann. Ist ja hier der Daja - Thread.

sachenbauer hat geschrieben:
3. Bei recht kleinen oder schmalen Raufen rutscht das Heu von oben einfach besser nach, wenn die Raufe gerade ist. Bei schmalen, schrägen Raufen kann es Dir passieren, dass das Heu oben festsitzt, während in der unteren Hälfte nix mehr ist. :crazy:


Das Heu ist ineinander so verwurschtelt, dass wenn unten gezogen wird, automatisch von oben nachgezogen wird. V oder gerade nimmt sich da nichts.
Und sportlich sind sie ja auch. :mrgreen:

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sachenbauer hat geschrieben:
4. Wenn sich in der schrägen Raufe der Schmutz und Staub weniger sammelt und dafür ins Einstreu um die Raufe rieselt, dann wird doch der Staub viel mehr aufgewirbelt durch die Tiere, die um die Raufe wuseln. Und gefuttert wird ja auch immer das Heu, das um die Raufe herum rausgefallen ist.

Bei mir hat das immer Einstreu gespart. Sie liegen gerne in dem rausgefallenem Zeug. Und davon ab, wenn ich gutes Heu kaufe ist es kaum staubig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 18:25 
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Miss Marple hat geschrieben:
Ist ja hier der Daja - Thread.


Echt ma :schimpf:
Ich lausche gerne den Gesprächen :D fürn Balkon brauch ich auch was (falls es mal aufhört jeden Tag zu regnen).

Der Stall hat nur 8mm dicke Spanholzwände, also mit festschrauben ist da leider nix. Winkel halten noch, aber mir ist schon eine Schraube beim sauber machen entgegen gekommen :X
Die V-Idee find ich auch am besten, aber festmach-Problem :grübel:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 19:15 
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@Daja
ich hoff, ich hab Deinen Thread nicht allzu sehr missbraucht... :X , immerhin bin ich ja beim Thema geblieben... ;)
Kommst Du denn am Stall auch von hinten, bzw. von außen an die Wand, an der Du die Raufe befestigen möchtest? Wenn ja, dann ist Dein Festmachproblem wohl gelöst.... einfach von außen die Raufe festschrauben, also ausmessen, wo innen die Raufe hinkommt, die Bohrlöcher außen anzeichnen, bohren, einen zweiten Menschen engagieren, um die Raufe innen an der richtigen Stelle festzuhalten, und von außen verschrauben. Müsste deutlich stabiler sein, als von innen in die dünne Wand zu schrauben.

@Marple
überzeugende Argumentationsarbeit :top: Danke. Da sieht man mal wieder, was so ein paar Jährchen mehr an Tiererfahrung ausmachen.
Trotzdem ist die gerade Raufe für Anfänger sicher leichter zu bauen, gibst Du mir da Recht? :lieb:
Und einfach superschöne Wutzenbilder dabei, wieder mal... :tanz:

@Freigänger
Für die Rehe brauchste aber andere Dimensionen :lol: . Ist es da nicht sinnvoller, eine oben offene Raufe zu bauen? Die legen sich ja wohl nicht rein, oder? Bin kein Reh-ologe... :lol:
Wenn Du bei der Raufe für die Rehe aber auch mit Rundstäben arbeiten möchtest, dann ein kleiner Tipp: einfache, durchgängig gleich dicke Holz-Besenstiele aus dem Baumarkt sind so die günstigsten Rundstäbe in der Stärke, wie sie vielleicht für eine Reh-Raufe gut wären. Ich hab damit schon mal ein großes Schuhregal gebaut, geht prima.
Die größeren Löcher musst Du allerdings mit einem Forstnerbohrer machen. Kannst Du Dir sicher irgendwo leihen und in Deine Bohrmaschine einspannen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 19:19 
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sachenbauer hat geschrieben:
Für die Rehe brauchste aber andere Dimensionen :lol: . Ist es da nicht sinnvoller, eine oben offene Raufe zu bauen? Die legen sich ja wohl nicht rein, oder? Bin kein Reh-ologe... :lol:


Denken hilft, wa? :jaja: Die Raufe ist für den Winter. Im Winter ist es nicht selten, dass es schneit oder regnet. Schnee oder Regen haben einen recht hohen Wasseranteil, ergo wird das Heu nass, wenn die Heuraufe oben offen ist. :taetchel:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 19:21 
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Bei 8 mm wird das nix. So stark, wie sie manchmal an der Raufe zerren - Du hast Böcke - da spielen sie in eins Komma nix Heuraufenweitwurf. :hehe:
Von Aussen befestigt könnte gehen. Aber meine Schweinchen würden vermutlich so lange ziehen, bis die ganze Wand ab ist. :X
Ich glaube, ich würde dann ein oder mehrer solcher "doppelwandigen" Häuser oder Tunnel machen. Haus und Tunnel brauchen sie eh als Unterschlupf. Die Grundfläche wird kaum beeinflusst.
http://www.amazon.de/Elmato-Elmi-Heusch ... 59&sr=8-11

Nebenbei: solch ein Heunetz finde ich auch süß. http://www.sifle.de/Heunetz.htm Aber wenn die Kerle zu wild werden, spielen sie damit Fußball. :pfeif:

Sachenbauer hat geschrieben:
Trotzdem ist die gerade Raufe für Anfänger sicher leichter zu bauen, gibst Du mir da Recht? :lieb:

Leichter als meine Raufe? Auf keinen Fall. :D Dieses Regal http://www.amazon.de/Hi-MQ-Power-Ashley ... 297&sr=1-5 kriege ich bei Obi für 5,99€. Dann für paar Cent noch 14 cm Haken und Ösen im 1€ - Laden und schwupps hast Du drei Raufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 19:27 
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Miss Marple hat geschrieben:
So stark, wie sie manchmal an der Raufe zerren - Du hast Böcke - da spielen sie in eins Komma nix Heuraufenweitwurf. :hehe:


Oh ja :crazy: da wird geschubbst und geruckelt bis das böse böse Teil endlich unten liegt :taetchel:

So ein Haus mit Raufe find ich total genial, zumal sie dann von 2 Seiten ran können und sich nicht anzicken :narf:. Könnte man sicher auch ganz leichst selbst bauen :grübel: (ich war heute im Baumarkt und die haben keine Rundhölzer :jordi:)

So ein Schuhregal in 2etagig hab ich auch :saphira: aber da stehen Schuhe drauf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 19:57 
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Ehrlich gesagt finde ich diese polierten Rundhölzer gar nicht so schön. :hehe: Im Zooladen, gerade beim Vogel-/ Volierenbedarf gibt es schöne, natürliche Äste in verschiedenen Stärken.
Hier sind solche verbaut worden. http://forum.meerschweinforum.de/showth ... =heuraufen
Du musst die dann noch nicht mal in Bohrungen einpassen, sondern schraubst einfach den Ast auf die Querstrebe drauf.
Die auf meinem Foto sind je 1m lang und haben das Stück 50 Cent gekostet. Schmecken auch lecker. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 22:54 
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@ Sachenbauer:
Wäre zwar jetzt auch wieder etwas komplizierter, aber vielleicht reichts zum neue Ideen sammeln und "verarbeiten"...
Wie wäs bei der geraden Version mit ner Art Krümelschublade, ähnlich, wie das Prinzip der Toastgeräte? Muss ja nicht ausssehen, wie eine echte Schublade.. Kleiner und flacher oder eventuell in der Länge gewölbt/gebogen oder so... :grübel:
Somit hätte man die gerade Version, leichter zu bauen, aber mit ganz flacher Schublade (etwas komplizierter zu bauen, aber nicht unmöglich)
So, nu muss ich aber ;)
Gute Nacht :weg:


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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe selber bauen
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 23:06 
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@Marpelchen
Ich hab hier noch so halbierte Birkenzweige liegen, die hab ich versucht heute zu verarbeiten, aber die hats beimm nageln gespalten :?


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