Müssten wir, wenn wir im Winter die Ernährung naturnah umstellen würden, nicht, ganz krass gesagt, das komplett gekaufte Futter wie Paprika, Gurke etc. gar nicht mehr anbieten, also auch nicht im Frühjahr/Sommer? Ich bin so ein klein wenig der Meinung was Schwein nicht kennt vermisst es nicht, was es aber kennt kann es schmerzlich vermissen, bis hin zur Futterverweigerung und Gewichtsabnahme.
Ich hab mir auch so meine Gedanken für den Winter gemacht, speziell was da an Kosten auf mich zukommen. Gefüttert habe ich schon immer gut, hier gab es auch im Winter immer Gurken, Paprika etc. nur eben rationiert sprich nicht mehr, als Beispiel, 10 Stück pro Tag sondern nur noch 6. Ich habe die Hoffnung dass meine Bande den Ausgleich durch Kohlsorten schaffen wird, auf Wirsing fliegen sie zur Zeit, wahrscheinlich weil der Frisch vom Feld kommt und dunkelgrün ist bis zum letzten Blatt. Alles das was leicht gelb ist, ist ja so je mehr man zum Innenteil kommt, wird nicht so gerne gefressen. Wir haben lange hin und her überlegt, deshalb hab ich einen 2. Aushilfsjob angenommen. So gleich ich die Zusatzkosten aus die ich im Winter haben werde, ich werde nämlich nicht auf Gurken verzichten.
Grob geschätzt haben wir kosten pro Woche von ca. 150 Euro eingeplant, nur für Gemüse. Ich gehe mal davon aus dass es locker 20-30 Euro mehr werden. Es hört sich viel an, aber ich hab ja auch viele Schweine, da ist diese Summe durchaus realistisch.
Letzten Winter war es einfacher, da wurde zwischendurch doch mal eine Tüte Haferflocken und ein Paket Ringlis oder "Böller", also diese Special Kugeln, reingelegt. Klar, die Kosten auch aber es ist nur ein Bruchteil von dem was Gemüse kostet. So schön eine Großgruppe auch ist, so hoch sind die Kosten im Winter, dessen sollte man sich immer bewusst sein.