PicassoDer Kleine zog 2006 bei uns ein. Sein Geburtsjahr wird geschätzt auf den Zeitraum zwischen 2000 und 2002.
Zuvor lebte er bei einer Familie, wo die Kinder ihn gern mal durch die Gegend geschleppt haben und teilweise auch fallen liesen, sodass er beim linken Bein, durch eine alte Fraktur, die nie von ihnen behandelt wurde, einige Probleme hat. Dann zog er von einem Haus ins andere, bis er letzlich in der Auffangstation landete und dann letztlich (mit seiner damaligen trächtigen Freundin Pünktchen) bei mir.
Hier ist er sehr gut in die Gruppe integriert und ist ein kleines, verfressenes und verschmustes Muckelchen, das liebendgern im Garten unter der Tanne liegt und dort einfach entspannt.
In der Gruppe hat er eine gewisse Sonderstellung. Er wird von allen Seiten bemuttert und beschmust und jeder scheint Rücksicht auf ihn zu nehmen.
Altersbedingt ist er natürlich nicht mehr der fitteste. Neben dem Schnupfen, den alle meine Tiere haben (Träger verschiedener Erreger), kommen bei ihm noch Arthrose, eine leichte Diabetes, Herz- und Lungenprobleme, Taubheit und angehende Blindheit hinzu.
Aber er ist fit und munter und lebensfroh, hüpft noch immer viel durch die Gegend und genießt sein Leben in der Gruppe.
Ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass er noch immer sehr süß ausschaut.
CharlieCharlie ist einer der Söhne von Picasso und ist 2007 bei uns geboren. Er ist, wie auch alle anderen bei mir aus der Gruppe, ein Schnupfenträger.
Ansonsten ist er gesundheitlich absolut auf der Höhe und hat einen eher höheren Stand in der Gruppe und zählt zu den "Aufpassern" der Gruppe.
In die Gruppe ist er sehr gut integriert und hat eine besonders enge Beziehung zu Picasso, Hermine und Paula.
Charakterlich ist er ein kleiner Wirbelwind, der kaum still sitzen kann und der am liebsten immer Action um sich herum haben möchte. Wenn man das Gehege betritt, dann ist er der erste, der neben einem steht, bettelt und einen begutachtet, ob man nicht vielleicht irgendetwas dabei hat, was er toll findet.
NoctiNocti ist die Schwester von Charlie und die Tochter von Picasso. Sie ist somit auch 2007 bei uns geboren und auch eine Schnupfenträgerin.
Zudem hat sie schon einen e.c.-Schub hinter sich und hat Schnupfenbedingt immer mal wieder Probleme mit einem tränenden (teils auch eiternden) Auge, was durch Behandlung aber immer wieder gut in den Griff zu bekommen ist. Von dem E.c.-Schub sind keine Schäden bei ihr zurück geblieben.
Sie ist sehr dominant und hat eine recht hohe Position in der Gruppe. Zudem ist sie eine "Krankenpflegerin". Sobald ein Tier in der Gruppe erkrankt ist sie ständig bei ihnen und beschmust und putzt sie.
Sie ist sehr frech und ärgert gerne mal die Hunde und die Menschen, wenn sie in ihrem Gehege oder "ihrem" Garten sind. Dann hoppelt sie ihnen auf Schritt und Tritt hinterher.
ToffieToffie ist der Sohn von Nocti. Durch einen Unfallwurf kam es 2008 zu seiner Geburt. Er war sehr mäkelig und klein und Nocti hat sich nicht ausreichend um ihn kümmern können. Dadurch wurde er von uns zugefüttert und hat entsprechend eine sehr enge Bindung zu Menschen.
Gesundheitlich hatte er leider von Anfang an immer wieder Probleme mit der Verdauung, was wir mittlerweile durch die Ernährung aber gut in den Griff bekommen haben. Jedoch ist er von Anfang an sehr mäkelig gewesen und frisst kaum Gemüse. Gerade nach dem Sommer, wenn es lange Zeit nur Wiese gab, ist er einie Wochen lang sehr stur und frisst nur Heu.
Ansonsten ist er sehr schmusig, kerngesund und ein kleiner Spatz.
HermineHermine zog im Sommer 2009 bei uns ein. Sie stammt von einer Züchterin, war bisher immer gesund und musste, außer zu ihrer Kastration und zum impfen und allgemeincheck, noch nicht zum Tierarzt.
Sie ist eine kleine freche Maus, jedoch auch sehr brummig, wenn man versucht sie anzufassen.
In der Gruppe hat sie einen mittlerern Stand. Sie ist sehr sozial und kuschelt und schmust eigentlich mit jedem und kann zu dem hinhoppeln und wird dann auch beschmust.
PaulaPaula ist die Schwester von Hermine und zog ebenfalls 2009 bei uns ein.
Sie hatte im letzten Jahr einen E.c.-Schub, wodurch sie leider ihr Augenlicht verloren hat und seither ist sie blind. Sie kann damit jedoch sehr gut umgehen und hatte sich nach einigen Wochen auch sehr gut daran gewöhnt. Es hatte einige Zeit gedauert, bis sie das Gehege ohne weiteres verlassen hat und sich im Garten und im Gehege zurechtfand, aber mittlerweile ist sie wieder die völlig normale Paula.
Ein leichtes Koordinationsproblem ist ihr auch zurückgeblieben, aber wenn man sie nicht genau beobachtet, dann fällt dies kaum auf. Nur wenn sie Männchen macht, dann kann es manchmal passieren, dass sie das Gleichgewicht verliert.
Ansonsten ist sie eine kleine liebe Maus, sehr schmusig und sie Mensch und Tier sehr freundlich und teilweise auch frech.
Sie fordert ihre Leckerlis und ihre Streicheleinheiten richtig ein.
EllaIm März 2010 zog Ella, mit ihrem bereits versorbenen Partner Freddy, bei uns ein. Freddy verstarb leider Ende letztens Jahres während einer Kieferabszessbehandlung.
Ellas Hörvermögen ist sehr eingeschränkt und es ist nicht vollkommen sicher, ob sie überhaupt etwas hört. Ansonsten ist sie allerdings vollkommen gesund und es gab noch nie Probleme mit ihr.
Sie hat, obwohl sie sehr tollpatschig und furchtbar lieb zu allen Kaninchen ist, einen sehr hohen, sogar den höchsten, Rang in der Gruppe. Sie managed das ganze Geschehen in der Gruppe über einzelne Blicke, so scheint es zumindest.
Menschen gegenüber ist sie eher zurückhaltend, wenn sie diese nicht kennt. Wenn sie einen aber erstmal um den Finger gewickelt hat und sie das mitbekommt, dann wird sie frech und aufmüpfig, fordert Streicheleinheiten und Leckerlis ein und mag am liebsten den lieben langen Tag geschmust und gekrault werden.
In der Gruppe ist sie am meisten fixiert auf Flokati.
FlokatiFlokati zog April 2010 ein. Er stammt aus einem Notfall, wo er mit vielen anderen Kaninchen zusammen, in winzigen Buchten gelebt, nicht gepflegt und mit Haferflocken ernährt wurde. Sein Fell war völlig verfilzt, sodass er erstmal unter Narkose bis auf die Haut abgeschoren werden musste, als man ihn aus seinem alten zu Hause rausholte und in die Pflegestelle brachte.
Im Alter von 16 Wochen kam er dann zu mir. Er hatte leider schon einige gesundheitliche Rückschläge.
Im Juni 2010, Oktober 2010, Mai 2011 und Oktober 2012 hatte er E.c.-Schübe, die sich bei ihm hauptsächlich mit einer Lähmung der Hinterläufe äußern. Dadurch hat er auch dauerhaft eine Schwäche dieser zurückgehalten. Bei ihm leicht leider der leichteste Stress (TA-Besuch, etc.) aus, um einen Schub hervorzurufen. Der Versuch, ihn aus der Gruppe zu nehmen, scheiterte leider, da er diese Dynamik der Gruppe benötigt, um sich sicher zu fühlen. Unruhen in der Gruppe steckt er auch völlig gelassen weg.
Ein Problem bei ihm ist leider auch die Fellpflege. Sein Fell ist Angoraartig und lässt sich daher nicht gut kämmen, weshalb nur das Schneiden des Fells übrig bleibt, was sich aus offensichtlichen Gründen im Winter immer schwierig gestaltet. Er ist aber auch was das anfassen angeht sehr empfindlich, was das ganze noch weiter erschwert.
Ansonsten ist er sehr zurückhaltend und vorsichtig und geht auf Menschen nur sehr skeptisch zu, was sicherlich an seinen früheren Erfahrungen liegt, die er schon hat machen müssen. Die Dynamik der Gruppe benötigt er sehr, auch wenn er in der Rangordnung sehr weit unten steht.
Hugo und TwixieDie beiden waren schon immer ein herz und eine Seele und auch schon immer ein Pärchen, weshalb ich die beiden auch zusammen beschreiben möchten.
Beide kamen aus einem Notfall zu mir (von dort stammt auch Gretel), wo im Februar 2010 ein 40qm großes Außengehege zusammengebrochen ist unter den Schneemassen.
Die Kaninchen kamen von dort erstmal in eine Pflegestelle und dann zu mir.Hugo und Twixie hingen dort schon immer sehr zusammen, was sich hier auch noch bestätige.
Gesundheitlich sind beide mehr oder weniger gesund. Hugo hat allerdings immer mal wieder schlimmere Probleme mit dem Schnupfen, was über Kräuter und Imunstärkende Mittel jedoch immer sehr leicht in den Griff zu bekommen ist.
Charakterlich sind die beiden wie Feuer und Wasser. Hugo ist aufmüpfig, neugierig, mutig, anhänglich und wie ein kleiner Hund Menschen gegenüber, Kaninchen gegenüber ist er dominant und kann recht zickig sein. Twixie ist Menschen gegenüber ängstlich und zurückhaltend und Kaninchen gegenüber auch eher vorsichtig, putzt jedoch alle sofort, die ihr in den Weg kommen.
Hugo

Twixie
GretelGretel stammt aus dem selben Notfall wie Hugo und Twixie. Die Geschichte hierzu ist oben nachzulesen.
Sie ist zusammen mit ihrer Schwester Putzi hier eingezogen, die jedoch 2010 leider an einer Aufgasung verstorben ist.
Gretel selber ist gesund, hat jedoch auch ab und an immer mal wieder mit einem tränenden Auge Probleme, was wir
homöopathisch jedoch gut in den Griff bekommen haben.
Menschen gegenüber ist sie eher scheu, Kaninchen gegenüber sehr dominant und hat daher auch einen mehr oder weniger hohen Stand in der Gruppe.
BuddyBuddy zog ebenfalls April 2010 ein. Er stammt aus einem Tierheim, wo er als Riesen-Mix in einem 100er Käfig saß. Dies konnte ich, wie ich ihn vor Ort dort gesehen haben, einfach nicht hinnehmen, weil er wirklich kaum mehr wie einen Hoppser machen konnte und leider keine großen Aussichten bestanden, dass ein Riese, der recht agressiv erschien, ein artgerechtes zu Hause findet.
Er hat hier in die Gruppe einige Zeit lang sehr viel Unruhe reingebracht, weil er sich lange mit Hugo nicht verstanden hat und es dort zu wirklich blutigen Beißereien kam. heute sind die beiden sehr eng miteinander und schmusen recht viel.
Ansonsten ist Buddy sehr fit, hat aber wohl die schlimmsten Probleme mit dem Schnupfen und seinen Augen (hier sieht man an meiner Gruppe gut, wie gern die Pasteurelle in den TNK geht). Wir haben hier schon verschiedene Dinge versucht, aber das einzige was hilft, ist homöopathisches, wenn er mal wieder ein tränendes Auge hat. Durch regelmäßige Kuren für das
Immunsystem sind die Abstände zwischen den tränenden Augen jedoch schon besser geworden.
KimKim zog im Juni 2010 bei uns ein. Sie stammt aus dem Kinderhoppelgarten, falls den jemand von euch kennt. Dies war/ist eine private Pflegestelle.
Kim ist mit Abstand das sozialste Kaninchen, was ich bisher habe kennenlernen dürfen und ist wirklich ein kleiner Engel. Menschen gegenüber aber recht frech.
Sie hat immer mal wieder gesundheitliche Probleme mit Schnupfen, der sich bei ihr auf die "typische" Art und Weise äußert. Oft ist dies aber durch die Gabe von Engystol oder Zylexis zu beruhigen und bedarf keiner weiteren Aufmerksamheit.
BalouBalou zog im August 2011 bei uns ein. Er stammt aus einem Tierheim, wo er ein Fundtier war, welches zusammen mit vielen anderen Kaninchen in einem verlassenen Garten gefunden wurde. Man vermutet, dass es sich bei ihm um einen Wildmix handelt. Sicher ist dies aber jedoch natürlich nicht.
Er hat eine Zahnfehlstellung, weshalb alle 6-8 Wochen ein Besuch beim Tierarzt fällig ist. Dies steckt er jedoch immer recht gut weg.
Er ist recht zurückhaltend und scheu, aber keines falls ängstlich (was in dem entsprechenden Thema, wo es nur um ihn ging, sicher gut erkennbar ist).
In der Gruppe ist er ein kleiner Mitläufer, der leider dazu neigt kränkelnde Tiere auszuschließen. Dies wird aber in der Gruppe recht wenig geduldet und er wird dann immer wieder reingedrängt auch das kränkelnde Tier zu akzeptieren.
Entschuldigung: Das ist nun doch etwas länger geworden, als ich gedacht habe. Vielleicht hat ja trotzdem jemand Lust sich hier mal durchzulesen.