Die Veterinärmedizinische Universität Wien hatte am Wilhelminenberg eine "Versuchsreihe" zum Thema Feldhase. Ich schreibe hatte, weil ich nicht weiss ob das noch existiert. Vor Jahren (lange vor meiner ersten eigenen Hasenaufzucht) hat mich eine Dame kontaktiert, die einen Feldhasen aufgezogen hat und seitdem in der Wohnung hält. Für dieses Tier wollte sie einen Partner haben und hat sich daher an uns gewendet. Ich bin damals zu ihr gefahren und war schockiert - die Wohnung war verwüstet, Stupsi wie die junge Feldhäsin hieß völlig panisch... es war wochenlange Arbeit, bis ich der Dame klargemacht habe, dass dieses Tier keinen Partner sondern die Freiheit braucht. Aber sie wollte sie keinesfalls unbeschützt auswildern... also hab ich mich schlau gemacht und kam damals auf das Projekt am Wilhelminenberg. Man hatte ein großes Auswilderungsgehege (in welchem u.a. Fernsehaufnahmen für Unisversum gedreht wurden). Dieses stand damals leer und man bot an, Stupsi dort aufzunehmen.
Abgesehen davon, dass ich völlig schockiert über die Versuchsreihe war (dort saßen Feldhasen aller Generationen in der von Züchtern bekannten Buchtenhaltung und es wurden Aufzeichnungen über Jungtieraufzucht, Futterverträglichkeiten etc. gemacht), war das Areal recht schön.
Stupsi wurde dort ausgewildert und von den Pflegern über einen längeren zeitraum beobachtet, Der Zaun dort war gut 3 m Hoch und dennoch war Stupsi nach ein paar Wochen weg. Ob sie jetzt einem anderen Tier zum Opfer gefallen ist oder den Weg in die Freiheit gefunden hat, weiss keiner... aber für mich war die Lehre daraus, dass auch die Auswilderung in einem begrenzten Areal keine Garantie fürs Gelingen ist. Klar, Stupsi hat mehr als eine Nacht dort geschafft, aber wer weiss wie verzweifelt sie vielleicht versucht hat, den Zaun zu überwinden. Qualität vor Quantität ist daher meine Devise...
Abgesehen davon, dass ich völlig schockiert über die Versuchsreihe war (dort saßen Feldhasen aller Generationen in der von Züchtern bekannten Buchtenhaltung und es wurden Aufzeichnungen über Jungtieraufzucht, Futterverträglichkeiten etc. gemacht), war das Areal recht schön.
Stupsi wurde dort ausgewildert und von den Pflegern über einen längeren zeitraum beobachtet, Der Zaun dort war gut 3 m Hoch und dennoch war Stupsi nach ein paar Wochen weg. Ob sie jetzt einem anderen Tier zum Opfer gefallen ist oder den Weg in die Freiheit gefunden hat, weiss keiner... aber für mich war die Lehre daraus, dass auch die Auswilderung in einem begrenzten Areal keine Garantie fürs Gelingen ist. Klar, Stupsi hat mehr als eine Nacht dort geschafft, aber wer weiss wie verzweifelt sie vielleicht versucht hat, den Zaun zu überwinden. Qualität vor Quantität ist daher meine Devise...


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nur so ne Idee?!




