So ein Hundebuggy ist von daher besser, dass er eigens auf die Bedürfnisse eines Hunde ausgerichtet ist. Das heißt, wenn Hundi ein bisschen zickig ist oder sehr ängstlich/nervös, so kann man mit dem Verdeck und dem Netz dem Hund eine Art Sicherheitszone schaffen. Auch macht sich das ganz gut, wenn man ihn mit in einen Laden nimmt. Niemand kann den Hund ungefragt streicheln, auch keine Kinder, weil es eine "abgeschlossende", aber luftdurchlässige Art Transportbox auf Rädern ist.
Einen normalen Kinderbuggy würde ich nicht nehmen, da der Hund da drin nicht optimal geschützt ist, auch kann er da drin nicht liegen. Er würde in einem Kindersportwagen wahrscheinlich mehr seitlich sitzen, was für einen knochen- und gelenkgeschädigten Hund eine zusätzliche Belastung darstellen könnte. Mom.... ich schreibe gleich noch etwas dazu..... meine Hundmaus muss eben

Edit:
So, weiter gehts...
Was ein weiterer Vorteil ist, dass an dem Buggy, den ich habe, auf der Rückseite, also da, wo der Schiebegriff ist noch eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen wurde, durch einen Reißverschluss, dass man den Hund von da aus auch raus und rein nehmen kann oder, wenn er noch etwas fitter ist, könnte der Hund da selbstständig raus und rein hüpfen, sofern es denn noch geht. Auch auf der Seite wurde eine Art Netz eingearbeitet, dass auch von da eine gute Belüftung gewährleistet ist und Hundi kann Herrchen und Frauchen sehen, wenn geschoben wird. Das gibt ihm ein zusätzliches Sicherheitsgefühl.
Das war bei meiner Anfangs nur ein kurzes Problem. Sie konnte mich nicht sehen, weil sie eigentlich schon fast zu breit für den Buggy ist, weil sie sich da drin nicht umdrehen kann. Doch schon nach zweimal Testfahren hat sie begriffen, wenn der Wagen rollt, dann klebt Mama dran.
Bleibe ich stehen, gibts Beschwerde, in Form von Winseln und Brummen, rollt der Wagen weiter ist wieder Ruhe. Ist etwas interessant und sie will raus, dann steht sie auf. Dann hebe ich sie raus. Ansonsten liegt sie da ganz relaxt drin, auch wenn es mal ein etwas holperiger Weg ist. Da ich den Wagen fast immer nur offen habe, fletzt sie sich neuerdings rein. Das heißt, sie liegt total entspannt, leicht auf der Seite und legt ihren Kopf auf dem umgekrempelten Netz vorne ab.
Ist sie gerade am Laufen und kann nicht mehr, dann setzt oder legt sie sich ab. Ich mache dann nur die typische Hochhebegestik und dann kommt sie zu mir und lässt sich reinlegen. Will sie nur mal so kur ausruhen, ohne in den Wagen zu wollen, dann ignoriert sie mich.
Wenn andere Hunde uns entgegen kommen, dann mimt sie schon gerne mal den Chefhund und versucht, durch lautstarkes Bellen und Knurren ihren Buggy zu verteidigen oder den "Feind" zu verkläffen. Logisch, durch den Wagen kommt sie automatisch in eine höhere Position und von da aus hat man einen viel besseren Überblick auf die dann viel kleiner wirkenden Hunde.
Der Hundebuggy war zwar sauteuer, aber ich bereue nicht, dass wir den gekauft haben! Auf diese Weise können wir endlich mal wieder richtig große Touren zu Fuß machen und Hund ist wieder, wie früher, immer mit von der Partie!
Ganz praktisch ist auch, dass der Buggy ein Hängekörbchen unten drunter hat. So ist Platz für "Hundeschlabberwasser", Halsband u. Leine, einem Handtuch, falls Madame zwischendurch ein Bad in einem stinkigem Tümpel oder in der Selz nehmen will, ein paar Leckerchen, als Wegzehrung und wir brauchen unsere Getränke für unterwegs, auch nicht mehr zu tragen.
Der Buggy hat übrigens auch zwei kleine Bremsen an den hinteren Rädern. So kann man ihn genauso gut, wie einen Kinderbuggy oder Kinderwagen gut gesichert abstellen, wenn man den Hund heraus oder rein nimmt.
Bei Sonnenschein draußen muss man trotz Verdeck, als Schattenspender aufpassen, dass es nicht zu heiß und zu stickig in dem Buggy wird, auch wenn man vorne alles offen lässt! Dann lieber die langen Spaziertouren auf etwas kühlere oder angenehmere Tage verlegen.
