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Fotowettbewerb Februar 2012



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 Betreff des Beitrags: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 13:10 
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Hallo zusammen.

Meine Hündin ist sehr eifersüchtig auf die Katzen.
Joy kam aus schlechter Haltung, kannte kein Leben mit anderen Tieren, hat aber auch noch nie richtige aufmerksamkeit genossen.
Joy lebt nun seit knapp 2 Jahren bei uns. Als sie zu uns kam lebte ich noch bei meinen Eltern, wo sie das zusammenleben mit Hunden, Katzen und Kaninchen lernte. Letztes Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen gezogen und wir nahmen Joy und die Kaninchen mit. Durch zufall kamen dann noch die Katzen dazu. Seitdem wir die Katzen haben (August 2009) wird Joy immer eifersüchtiger obwohl sie unsere Nr. 1 ist. Wir kümmern uns viel um sie, gehen regelmäßig und viel mit ihr spazieren, lasten sie aus usw.
Nun wird es immer schlimmer.
Mal ein Beispiel: Ich sitze oder liege auf dem Sofa und Joy ist im Körbchen, eine Katze kommt an zum schmusen, Joy kriegt es mit kommt sofort angerannt und drängelt sich dazwischen so das die Katzen wieder gehen. Das macht sie jedoch nur bei mir, bei Herrchen ist es nicht so massiv, da ist es ihr egal. Nur bei mir ist sie so "besitz ergreifend" oder eifersüchtig.

Kann man die Eifersucht irgendwie loswerden?
Wie soll ich reagieren wenn sie sich dazwischen drängeln will? Ins Körbchen schicken? Ignorieren?

Anfangs fand ich es nicht so dramatisch das sie dazu kam wenn die Katzen schmusen wollten, aber langsam fängt es an zu nerven.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 14:57 
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Naja, sie sieht sich an erster Stelle und ihr unterstützt das, so hat sie aus ihrer Sicht einen Anspruch auf diese Stelle und macht es auch klar. Da es unterschiedliche Tierarten sind, kann man hier zwar auch von einer Art Rangordnung reden, aber in deinem Fall drückt sie dir die Reihenfolge klar auf.

Eigentlich seid ihr daran ihr klar zu machen, wer wann wo wie besmust wird und das sie das hinnehmen muss. Auch wenn es euch schwer fällt, aber ihr müsst in dem Haufen die Rangvorgaben machen und wenn sie nicht dran ist ist sie halt nicht dran (meine Meinung) ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 15:05 
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Naja, sie fordert ja die Aufmerksamkeit richtig von euch ein, und wird dann ja auch körperlich indem sie sich da reindrängelt, was ich persönlich schon ein bisschen frech finde. Das würde ich auf jeden Fall abstellen, so dass der Hund auf Einladung von euch zum Kuscheln kommt und sich nicht aufzwängt. So handhabe ich das größtenteils hier auch, ansonsten hätte ich bei 3 Hunden glaub ich keine freie Minute mehr *g* (also die werden auch schon gestreichelt wenn sie mal ankommen, so extrem bin ich nun auch nicht XD)

Ich würd den Hund abschicken, wenn du mit den Katzen schmust und den Hund auch einfach mal so abschicken, wenn er ungefragt kommt und aufdringlich wird. Dann warteste ein paar Minuten und rufst sie dann zu dir und kraulst sie und du beendest dann auch das Kraulen, falls sie auch aufdringlich wird, wenn man einfach so aufhört (das ging jetzt nicht aus deinem Posting heraus, aber das gibt es ja auch oft ;) )


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 15:13 
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Bei ihr ist es wirklich massiv.
Wenn ich sie wegschicke und ich die Katzen streichel, fängt sie an zu zittern, wenn ich sie dann nicht beachte, fängt sie an sich zu kratzen und knabbern. Warum sie das macht weiss ich aber nicht. :grübel: Sie knabbert sich teilweise kleine Wunden. :? Parasiten hat sie keine, war deswegen schon beim TA auf verdacht nach Parasiten.
Ist es Psychisch bedingt?
Will sie damit meine Aufmerksamkeit erzwingen?
Soll ich dieses Verhalten ignorieren?
Was soll ich in der Situation machen?
Fühlt sie sich vernachlässigt?

PS: Ich habe sie schon von anfang an immer mal weggeschickt, wenn sie mir auf die nerven ging.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 15:22 
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Uha... Dann scheint sie das ja richtig fertig zu machen. Also mein Chi zittert wohl auch, wenn er keine Aufmerksamkeit bekommt, aber das ignoriere ich geflissentlich.
Dass sie sich wunden knabbert geht natürlich gar nicht. Kannst du sie dabei unterbrechen mit der Stimme, also nem ernsten "lass das" oder sowas?
Ansonsten würde ich das vielleicht sorum machen: Schick sie auf den Platz und sobald sie liegt bekommt sie nen Kong oder nen Leckerchenregen, dass sie sich da gar nicht erst reinsteigert und wenn sie es aufgefressen hat, dann schickst du sie zurück auf den Platz und mit etwas Glück hat sie vergessen dass sie eigentlich nerven wollte ;)

Wie ist denn der Hund sonst so? Neigt sie zu Stress und was macht ihr so mit ihr? Was für eine Rasse/Mix ist das eigentlich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 15:27 
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Diabolo ist auch ein Hund der meinte,er müsse entscheiden wann ich zu kraulen habe. Er schubste,legt dann die Pfote (Riesenpranke) auf mein Bein und wenn das auch nicht wirkt stellt er sich mit beiden Beinen auf mich.
ich ignorierte ihn dann und drehte ihm den Rücken zu.Ich gehe aber wenn er irgendwo liegt einfach hin und kraule ihn oder rufe ihn. Das geniest er dann und er hat aufgehört seine fast 50 kg Körpergewicht einzusetzen um seine Aufmerksamkeit zu erreichen. Wenn er sich neben mich setzt,ohne zu drängeln,kraule ich ihn,manchmal,aber nicht immer.Sobald er fordert bekommt er nur noch meinen Rücken zu sehen. Auch das lecken und zittern würde ich ignorieren.Sobald er sich normal verhält würde ich loben und streicheln.

Serafina


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 16:01 
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Joy ist ein vermutlicher Jack Russel Chi mix. In ihrem Impfpass steht Jack Russel, aber ein Jacky mit Stehohren? Die Ohren und die Kopfrundung passt zum Chi.

Als wir sie bekommen haben war sie der reinste Angsthund. Hat man sie angesprochen waren ihre Ohren angelegt und der Schwanz eingeklemmt. Hat man sich auf den Boden gesetzt und sie dann rangerufen, kam sie mit einem angstpuckel angekrochen und pieselte hin. Sie hatte auch angst vor Männern mit tiefer Stimme und alten Leuten mit Krückstöcken. Vor fremden Hunden hatte sie angst, sie stellte einen Kamm auf und bellte was das zeug hält.

Inzwischen ist sie ein sehr fröhlicher Hund geworden, sie spielt gerne, ist sehr gehorsam und lernt sehr schnell. Fremden Leuten gegenüber ist sie skeptisch und werden anfangs erstmal angebellt. Die Angst vor Männern und alten Leuten hat sie völlig abgelegt und begegnet ihnen nun freundlich. Mit kleinen Hunden verträgt sie sich schon ganz gut und spielt auch mit ihnen, auch wenn sie anfangs etwas angespannt ist, große Hunde bellt sie allerdings weiter an. Es gibt Phasen wo sie wieder vor etwas angst hat. Wir haben es aber inzwischen sehr gut hinbekommen. Ich würde nicht sagen das sie im Alltag zu stress neigt. Sie nimmt alles aufmerksam war, zeigt keine anzeichen von unsicherheit oder angst. :grübel: Jedoch scheint sie dieser "Eifersuchttick" sehr zu stressen.

Was wir mit ihr machen: Gehorsamübungen auf den ganzen Tag verteilt. Sie bekommt zwischendurch Kauknochen oder einen Kong wenn sie etwas gut gemacht hat oder einfach zur beschäftigung, Spazieren gehen grundsätzlich ohne Leine, zwischendurch gibt es dann meiner seits Richtungswechsel, Gehorsamübungen, (Sitz, bleib, Platz, bei Fuss, Hier, komm, warte) Wir machen Agility im Wald, über Stöcker springen, auf Bäumen lang laufen etc.(wenn es das Wetter erlaubt) Wir fahren Fahrrad, fahren gelegentlich zu meinen Eltern damit sie mit dem Hund spielen kann. In der Wohnung verstecke ich gelegendlich Leckerlis und sie darf sie suchen. Dann gibt es eben auch schmuse und streicheleinheiten. Den rest des Tages ist ruhe.

Ich kann das Kratzen mit der Stimme unterbrechen "Schluss!". Aber hat sie es dann nicht erreicht, sie hat dadurch ja Aufmerksamkeit von mir bekommen? :grübel:

Das ist Joy.
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Di 2. Mär 2010, 23:30 
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Zitat:
Ich kann das Kratzen mit der Stimme unterbrechen "Schluss!". Aber hat sie es dann nicht erreicht, sie hat dadurch ja Aufmerksamkeit von mir bekommen?


Naja, aber solange sie es dann auch lässt, isses ja egal. Ich meine, ich find man kann auch echt übertreiben. Wenn der Hund das nicht soll, dann verbietet man es ihm halt. Ich kann doch nicht alles ignorieren, nur weil der hund dann Aufmerksamkeit bekommen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 09:20 
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Mir wurde immer gesagt, ich solle es ignorieren, sie würde dadurch Aufmerksamkeit bekommen und das sie damit nicht mehr aufhören würde. :?
Ich habe diese Situation vorher schon einem anderen Forum geschildert, die sagten ich solle ein Blutbild, Ultraschall und Rontgenbild machen lassen.
Ich war mit ihr beim Tierarzt, habe sie auf Parasiten untersuchen lassen und ihre Haut wurde auch genau überprüft, sieht alles in Ordnung aus. Sie ist kern gesund, benimmt sich wie immer. Die waren trotzdem fest der überzeugung das es Krankheitsbedingt ist. :hm:

Daher habe ich ja nun hier um eure Meinungen gefragt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 11:18 
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Also ich denke mit einem einfachen ignorieren ist es hier nicht getan. Euer Hund ist extrem frech zu euch und drängt sich in der Rudelstruktur auf, da sie das nur bei dir macht kann es auch bedeuten das zwischen euch die Beziehung nicht ganz klar ist.

Ignorieren an sich kann ich nur bei einem Verhalten machen wo sich kein anderes negatives Verhalten provozieren lässt. Als Beispiel:
Geht es darum das ein Hund gestreichelt werden will oder sein Futter eintreiben möchte, dann ignoriere ich das solange bis der Hund nach gibt und es akzeptiert. Akzeptiert er es lobe ich ihn dafür und er wird gestreichelt oder gefüttert.
In eurem Fall ist es ja aber so das Hund ein negatives Verhalten mit einem anderen Negativen Verhalten kompenissiert, was nutzt mir das alles zu ignorieren? Der Hund weiß doch am Ende gar nicht mehr was richtig oder Falsch ist. Er braucht ne klare Linie um zu wissen welches Verhalten ihr von ihm fordert.

Ich würde das so handhaben das ich sie eben auf ihren Platz schicke wenn eine der Katzen kommt, wenn sie auf ihren Platz geht wird sie gelobt, bleibt sie liegen wird sie gelobt. Fängt sie an sich zu verstümmeln, gibt es ein Nein oder Lass das. Lässt sie es wird sie belohnt (hier kann man auch gut mit kleinen Leckrelies arbeiten und ihr diese zuwerfen, so das sie liegen bleibt), lässt sie es nicht geh ich einen Schritt weiter und verbiete es ihr mit einer körperlichen Hilfe in dem ich ruhig hin gehe und eben das Lecken oder Kratzen unterbreche mit dem Kommando Nein, lass das, Hör auf, was auch immer. Wichtig ist das es eben immer das gleiche Kommando ist. Den Hund liegen lassen, weg gehen und sich wieder der Katze widmen. Das ganze solange durchziehen bis sie das relativ relaxt hinnehmen kann.

Amy ist schon auch manchmal so wenn unser Goldie streicheleinheiten von mir einfordert. Mit ihr mache ich dann immer die gleiche Prozedur, da muss sie durch. Auch wenn dein Hund anfängt zu hecheln oder zu zittern, da müsst ihr konsequent bleiben und bloß nicht drauf eingehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 12:33 
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Danke für die Antworten.

Also, mein Freund hat zu dem Hund keinen richtigen Draht, er streichelt sie manchmal, geht auch mit ihr Gassi. Ich übernehme die Erziehung und was alles dazu gehört, Füttern, Spazieren gehen und co. Joy liegt auch mehr bei mir als bei Herrchen, sie hört auch nur wenig auf ihn, da arbeiten wir aber schon dran.

Also soll ich sie, wenn sie z.B. vor dem Sofa sitzt und sie nach Aufmerksamkeit bettelt ignorieren? Wenn sie sich dazwischen drängelt wegschicken und sie loben wenn sie ins Körbchen geht? Wenn sie im Körbchen anfängt zu Zittern, Hecheln etc. ignorieren und wenn sie sich kratzt mit der Stimme unterbrechen?
Hab ich das so richtig verstanden? :grübel:

Wenn der Hund es akzeptiert hat, das sie jetzt nicht dran ist mit schmusen und brav im Körbchen bleibt, darf ich sie dann ran rufen oder lieber ein Leckerli geben? :grübel:


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 13:19 
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In der ersten Zeit würde ich da mit Leckerlies arbeiten. Aber wenn sie ein Hund ist die mehr davon hat gestreichelt zuw werden dann würde ich sie streicheln. Es gibt einfach Hunde für die körperliche Zuneigung viel mehr Wert ist als ein Futterbrocken, allerdings würdest du das Ablegen mit dem Abrufen auflösen, das heißt ihr habt dann wieder den Zwiespalt mit den Katzen, aber das muss man einfach ausprobieren, so wie der Hund es am besten aakzeptiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 13:48 
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Ich denke, dann werde ich erstmal mit Leckerlis arbeiten. :grübel:

Wird sie mit der Zeit das Kratzen und nach Aufmerksamkeit betteln lassen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 13:50 
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Zitat:
Wird sie mit der Zeit das Kratzen und nach Aufmerksamkeit betteln lassen?
das ist jetzt ein Erziehungsprozess und so wie du das Verhalten der Kleinen geschildert hast, wird das wohl ein paar Tage dauern, wichtig ist eigentlich die Konsequenz dabei und das ihr nicht von der Linie abweicht, nach dem Schema "die Arme" und so ;) Oder das ihr nicht gemeinsam diese Erziehungslinie verfolgt, sonder jeder mit anderem Maß arbeitet ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 16:20 
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Hallo Mrs Rabbit,
im Grunde haben hier ja schon fast Alle geschrieben, dass Du dieses Verhalten "abstellen" musst.
Ich hab vor nem knappen Monat oder so einen Bericht gesehen. Ich weiß nicht mehr genau welche Sendung das war. Egal, es ging um einen Staffordshire Terrier. Er leckte sich auch die Pfoten solange, bis diese wund waren. Er tat es als Ersatzbefriedigung, weil er nicht die Aufmerksamkeit und körperliche Auslastung bekam, die er brauchte.
Die Therapie wurde mit einer "Tüte" (Trichter oder Halskrause), viel Beschäftigung, Leckerchen und auch dem schroffen Neinsagen unterbunden.
Das heißt, erst versuchten sie es nur mit Neinsagen, das hielt nicht lange an, zu tief war diese Macke schon in dem Hund integriert. Dann kam die Halskrause/Tüte. Immer wenn der Hund sich anfing zu lecken, kam ein "Nein", dann wurde die halskrause umgelegt, dass er nicht mehr herankam.
Zum Ausgleich, dass der Hund die nötige Bewegung und geistige Förderung/Beanspruchung bekam, die er dringendst brauchte, wurde im Garten ein Reisig-Ast-Haufen aufgestapelt und es wurden darin ein bis zweimal am Tag leckerchen da zwischen getan, die sich der Hund daraus erarbeiten musste. Er war ziemlich verfressen, also wirkte das auch sehr gut. ;)
Okay, Deine kleine Hundemaus wird wahrscheinlich nicht so die Kraftanstrengung brauchen, aber das Geistige.
Ich würde ihr etwas verstecken, was sie dann suchen muss und wenn es halt ihr Trockenfutter ist, falls sie Welches bekommt.
Wenn meine sich extrem langweilt, dann mache ich das auch so. Ich verteile dann in der halben Wohnung kleine Leckerchen oder eine Handvoll Trofu und sie ist mit völliger Hingabe beschäftigt. :jaja: Wichtig dabei, dass man nicht immer die selben verstecke nimmt, sonst geht sie gezielt durch die Wohnung und das wars.

~*~

Das mit dem Aufdrängen kenne ich von Tessa auch nur zu gut. Sie ist auch sehr stark auf mich fixiert. Mittlerweile ist es so extrem geworden, dass sie ihr ganzes Wohlbefinden (ist Herzkrank) von mir abhängig macht. Nur das bekomme ich aus ihr jetzt nicht mehr heraus. Auch sie hatte eine zeitlang an ihren Pfoten geknabbert. Das kam damals, als ich für eine ziemlich lange Zeit in Krankenhäusern und Rehakliniken verbringen musste. Tessa biss sich die Ballen auf, bis aufs rohe Fleisch. Zu Spitzenzeiten hatte sie drei kaputte Pfoten. :heul: Ich bin ihre absolute Bezugsperson.
Glücklicher Weise ist sie so sensibel, dass wenn ich zu ihr "nein" sagte, dass sie es sofort beendete. Dabei kam mir mein anschließendes Nochkranksein zu Gute. Ich konnte immer auf sie einwirken, somit ließ sie es nach einem dreiviertel Jahr.
Aber, es war ein langer Weg. Vor allem das erst einmal zu erkennen woher sie die offenen Pfötchen dauernd hatte. :roll: Ich war ja die erste Zeit nicht da und konnte mich nur auf die Aussagen der Anderen verlassen, aber da bemerkte halt Keiner, dass sie es selber war. :arg: Insgesamt hatte sie diese macke bestimmt so 1,5 Jahre lang.
Über die Tierarztrechnungen brauchen wir gar nicht reden. Weil wir ja anfänglich annahmen, dass es eine Allergie ist.

In dem Moment, wo Du ihr sagst, dass sie es lassen soll, da bekommt sie zwar Deine Aufmerksamkeit, aber sie bekommt sozusagen eine negative Aufmerksamkeit. Wenn sie dann ganz lieb da liegt und nicht mehr leckt, dann würde ich ihr etwas beschäftigung zukommen lassen und wenn es nur ein Suchspiel ist oder einmal Ganzkörperkraulen. :jaja: Darauf steht meine total. :lach:


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 Betreff des Beitrags: Re: Eifersucht auf andere Tiere.
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 16:43 
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Mrs Rabbit hat geschrieben:
Was wir mit ihr machen: Gehorsamübungen auf den ganzen Tag verteilt. Sie bekommt zwischendurch Kauknochen oder einen Kong wenn sie etwas gut gemacht hat oder einfach zur beschäftigung, Spazieren gehen grundsätzlich ohne Leine, zwischendurch gibt es dann meiner seits Richtungswechsel, Gehorsamübungen, (Sitz, bleib, Platz, bei Fuss, Hier, komm, warte) Wir machen Agility im Wald, über Stöcker springen, auf Bäumen lang laufen etc.(wenn es das Wetter erlaubt) Wir fahren Fahrrad, fahren gelegentlich zu meinen Eltern damit sie mit dem Hund spielen kann. In der Wohnung verstecke ich gelegendlich Leckerlis und sie darf sie suchen. Dann gibt es eben auch schmuse und streicheleinheiten. Den rest des Tages ist ruhe.

Dazu muss ich auch sagen, sie muss sich ihr Futter aus dem Kong erarbeiten, Leckerlis werden unter Plastikbechern versteckt oder in Papprollen.
Was kann man denn noch mit ihr machen?
Zitat:
Über die Tierarztrechnungen brauchen wir gar nicht reden. Weil wir ja anfänglich annahmen, dass es eine Allergie ist.

Auch mein Tierarzt sagte es sei eine Allergie. Inzwischen sind wir aber so weit das es Psychisch bedingt ist. Also durch die Eifersucht ausgelöst wird.
Zitat:
Glücklicher Weise ist sie so sensibel, dass wenn ich zu ihr "nein" sagte, dass sie es sofort beendete.

Das klappt mit Joy auch gut. Aber auch nur weil sie so sensibel ist.


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