Miss Marple hat geschrieben:
Vielleicht das, was man als Arzt nem verzweifelten Tierhalter so versucht zu vermitteln, dosierte Wahrheit?
Das denke ich auch ... Gerade wenn der Halter mit einer derart schlechten
Diagnose vielleicht nicht gerechnet hat, ist es vielleicht sinnvoller, erstmal einen kleinen Schritt (wird nichts mehr, aber bis da und dahin kann man eine Weiterbehandlung vertreten) zu machen, bevor man den Halter gleich direkt verschreckt. Bei meiner Katze vor zwei Jahren wurde das (von dem Ar..., der Belas Zähne auf dem Gewissen hat) auch so gehandhabt - ich war dort mit einem Durchfallkater mit E.Coli und hatte eine halbe Stunde später einen Kater mit Bauchspeicheldrüsenlymphom im fortgeschrittenen = hoffnungslosen Stadium. Die hätten den sofort eingeschläfert, aber ich war völlig überrumpelt und überfordert, weil ich bis dahin fest daran geglaubt habe, dass er wieder gesund wird. Als Kompromiss wurde mir dann eine recht sanfte Behandlung vorgeschlagen, und zwei Wochen später hab ich Platon gehen lassen müssen - hatte dann aber auch das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war.