Bärbel hat eine Kaninchendame, das Hoppelinchen.
Hoppelinchen wohnt in Bärbels Zimmer in einem Käfig und darf manchmal am Nachmittag im Zimmer herumhoppeln. Sie ist zahm und freut sich immer wenn Bärbel aus der Schule kommt, weil sie ihr dann oft Löwenzahn und Haselnussblätter mitbringt. Bärbel liebt Hoppelinchen und kümmert sich gut um sie - der Käfig ist immer sauber, das Napf gefüllt und auch das Wasser wechselt sie jeden Tag. Manchmal gibt es auch ein Salatblatt, ein Stück Gurke oder eine Karotte.
Wenn Hoppelinchen im Zimmer laufen darf sitz Bärbel meistens auf dem Fußboden und freut sich über die Bochsprünge die Hoppelinchen vorführt. Manchmal legt sich Hoppelinchen auch neben Bärbel, stubst sie mit dem Schnäutzchen an und lässt sich an den Bäckchen streicheln.
Eines Nachts wachte Bärbel auf und hörte ein ganz leises Weinen. Sie stand auf und sah, dass der Vollmond genau auf den Käfig schien und Hoppelinchen schluchtste.
Bärbel hockte sich neben den Käfig und sagte:
"Ach Hoppelinchen, warum weinst du denn? Tut dir was weh?"
Hoppelinchen antwortete:
"Nein, mir tut nichts weh. Ich bin traurig."
"Aber du kannst ja sprechen?"
"Natürlich kann ich sprechen, aber du kann ja die Kaninchensprache nicht verstehen. Das klappt nur 1x im Jahr bei Vollmond und nur bei Menschen die ein Kaninchen von ganzem Herzen lieb haben."
"Aber warum bist du traurig?"
"Ich bin so einsam."
"Aber ich muß morgens zur Schule gehen, da darf ich dich nicht mitnehmen."
"Ich weiß. Aber das meine ich auch nicht. Ich möchte Freunde haben - mit ihnen um die Wette laufen und kriegen spielen, mit ihnen kuscheln."
"Ja, das kann ich verstehen. Aber ich darf bestimmt kein zweites Kaninchen, dann ist auch dein Käfig zu klein"
"Weiß du, der Käfig ist auch für mich zu klein. Ich kann ja nur einen kleinen Hüpfer in die eine Richtung machen und 2 in die andere. Du kannst auf den Spielplatz gehen und deine Freundinnen treffen. Ich möchte so gern mal auf Gras laufen, die Sonne sehen, ganz viel Kräuter und Gemüse fressen, mich im Sand wälzen und buddeln..."
Hoppelinchen fing wieder an zu weinen. Bärbel hatte so viel Mitleid, dass sie auch weinen musste.
Davon wurde die Mutter wach und als sie ins Kinderzimmer kam, sah sie Bärbel, die auf dem Boden saß und das Hoppelinchen im Arm hielt und weinte.
"Bärbel, warum weinst du denn? Ist Hoppelinchen krank?"
Bärbel schluchtste noch ein paar mal und erzählte ihrer Mutter warum sie und Hoppelinchen so traurig waren.
"Tja, wenn ich mir vorstelle, dass wir nie das Haus verlassen könnten.... Darüber habe ich nie nachgedacht. Da müssen wir uns wohl was einfallen lassen, damit Hoppelinchen nicht mehr traurig ist. Nun müsst ihr beiden aber erst mal schlafen. Morgen sehen wir dann weiter."
Als Bärbel am morgen aufwachte, dachte sie sie hätte nur geträumt und da Hoppelinchen nichts sagte, ist Bärbel zur Schule gegangen ohne darüber zu sprechen. Auch die nächsten Tage verlor sie über Hoppelinchen kein Wort.
Am Wochende fing ihr Vater an im Geräteschuppen eine Ecke mir Draht abzuteilen und davor ein Gehege zu bauen.
Bärbel guckte interessiert zu: "Wird das Mamas Hühnerstall?"
Ihr Papa lächelte:"Ja, Morgen darfst du mit Mama die Hühner aussuchen."
"Aber Morgen habe ich Geburtstag."
"Dann feiern wir eben später"
Am nächsten Tag fuhr die Mama mit Bärbel zu einem Züchter um die Hühner zu holen. Aber als sie in den Garten kamen waren dort gar keine Hühner.
Lauter Kaninchen tummelten sich in den Gehegen, eines niedlicher als das andere. In einem Gehege hoppelten sieben Kaninchenkinder. Davor blieben sie stehen.
"Du darfst dir 3 Kaninchen aussuchen, sie können Hoppelinchen in dem Gehege, das Papa gebaut hat, Gesellschaft leisten. Das ist dein Geburtstagsgeschenk und natürlich Hoppelinchens."
Hoppelinchen wohnt in Bärbels Zimmer in einem Käfig und darf manchmal am Nachmittag im Zimmer herumhoppeln. Sie ist zahm und freut sich immer wenn Bärbel aus der Schule kommt, weil sie ihr dann oft Löwenzahn und Haselnussblätter mitbringt. Bärbel liebt Hoppelinchen und kümmert sich gut um sie - der Käfig ist immer sauber, das Napf gefüllt und auch das Wasser wechselt sie jeden Tag. Manchmal gibt es auch ein Salatblatt, ein Stück Gurke oder eine Karotte.
Wenn Hoppelinchen im Zimmer laufen darf sitz Bärbel meistens auf dem Fußboden und freut sich über die Bochsprünge die Hoppelinchen vorführt. Manchmal legt sich Hoppelinchen auch neben Bärbel, stubst sie mit dem Schnäutzchen an und lässt sich an den Bäckchen streicheln.
Eines Nachts wachte Bärbel auf und hörte ein ganz leises Weinen. Sie stand auf und sah, dass der Vollmond genau auf den Käfig schien und Hoppelinchen schluchtste.
Bärbel hockte sich neben den Käfig und sagte:
"Ach Hoppelinchen, warum weinst du denn? Tut dir was weh?"
Hoppelinchen antwortete:
"Nein, mir tut nichts weh. Ich bin traurig."
"Aber du kannst ja sprechen?"
"Natürlich kann ich sprechen, aber du kann ja die Kaninchensprache nicht verstehen. Das klappt nur 1x im Jahr bei Vollmond und nur bei Menschen die ein Kaninchen von ganzem Herzen lieb haben."
"Aber warum bist du traurig?"
"Ich bin so einsam."
"Aber ich muß morgens zur Schule gehen, da darf ich dich nicht mitnehmen."
"Ich weiß. Aber das meine ich auch nicht. Ich möchte Freunde haben - mit ihnen um die Wette laufen und kriegen spielen, mit ihnen kuscheln."
"Ja, das kann ich verstehen. Aber ich darf bestimmt kein zweites Kaninchen, dann ist auch dein Käfig zu klein"
"Weiß du, der Käfig ist auch für mich zu klein. Ich kann ja nur einen kleinen Hüpfer in die eine Richtung machen und 2 in die andere. Du kannst auf den Spielplatz gehen und deine Freundinnen treffen. Ich möchte so gern mal auf Gras laufen, die Sonne sehen, ganz viel Kräuter und Gemüse fressen, mich im Sand wälzen und buddeln..."
Hoppelinchen fing wieder an zu weinen. Bärbel hatte so viel Mitleid, dass sie auch weinen musste.
Davon wurde die Mutter wach und als sie ins Kinderzimmer kam, sah sie Bärbel, die auf dem Boden saß und das Hoppelinchen im Arm hielt und weinte.
"Bärbel, warum weinst du denn? Ist Hoppelinchen krank?"
Bärbel schluchtste noch ein paar mal und erzählte ihrer Mutter warum sie und Hoppelinchen so traurig waren.
"Tja, wenn ich mir vorstelle, dass wir nie das Haus verlassen könnten.... Darüber habe ich nie nachgedacht. Da müssen wir uns wohl was einfallen lassen, damit Hoppelinchen nicht mehr traurig ist. Nun müsst ihr beiden aber erst mal schlafen. Morgen sehen wir dann weiter."
Als Bärbel am morgen aufwachte, dachte sie sie hätte nur geträumt und da Hoppelinchen nichts sagte, ist Bärbel zur Schule gegangen ohne darüber zu sprechen. Auch die nächsten Tage verlor sie über Hoppelinchen kein Wort.
Am Wochende fing ihr Vater an im Geräteschuppen eine Ecke mir Draht abzuteilen und davor ein Gehege zu bauen.
Bärbel guckte interessiert zu: "Wird das Mamas Hühnerstall?"
Ihr Papa lächelte:"Ja, Morgen darfst du mit Mama die Hühner aussuchen."
"Aber Morgen habe ich Geburtstag."
"Dann feiern wir eben später"
Am nächsten Tag fuhr die Mama mit Bärbel zu einem Züchter um die Hühner zu holen. Aber als sie in den Garten kamen waren dort gar keine Hühner.
Lauter Kaninchen tummelten sich in den Gehegen, eines niedlicher als das andere. In einem Gehege hoppelten sieben Kaninchenkinder. Davor blieben sie stehen.
"Du darfst dir 3 Kaninchen aussuchen, sie können Hoppelinchen in dem Gehege, das Papa gebaut hat, Gesellschaft leisten. Das ist dein Geburtstagsgeschenk und natürlich Hoppelinchens."


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