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 Betreff des Beitrags: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 14:24 
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Hallo ihr lieben :)

Ich habe eine frage bezüglich vegetarischer Ernährung.

Also mal von Anfang an. Seit genau einer Woche mache ich eine ernährungsumstellung. Einfach, weil ich gesünder leben will und auch abnehmen möchte. Im Moment macht mir das kochen auch richtig Spaß und mir fehlt wirklich gar nichts.
Begleitet wird das ganze von meinem Hausarzt. Wir treffen uns alle zwei Wochen, reden über die Ernährung, er gibt tipps und Anleitungen.

Nun ist es aber so, dass ich viele Gerichte ohne Fleisch koche. Wegen meinem Vater gab es hier sehr oft Fleisch. Jetzt sind meine Gerichte zu 95% fleischfrei. Evtl möchte ich bald auch ganz drauf verzichten, aber ich bin ehrlich, das weiß ich noch nicht.

Nun zur Frage, wenn ich jetzt wenig bis gar kein Fleisch mehr esse, muss ich dann wirklich irgendwie was ersetzen, mit irgendwelchen Mineralien? Ist im Gemüse/Obst/Getreide nicht alles drin? Milch ist bei mir überwiegend laktosefrei, wegen einer Unverträglichkeit. Fisch esse ich gar nicht.

Nun seid ihr dran, mit aantworten :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 15:20 
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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 19:10 
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Danke für die Seite :) verstehe gar nicht, warum ich sowas nie finde.

Also ist ein Ersatz nicht nötig, so wie ich es verstanden habe?!

Vieles wird durch nüsse geliefert, dagegen bin ich allergisch, aber wenn ich dann die anderen genannten Dinge zu mir nehme, reicht das aus?

Sorry die ganzen fragen, aber ich mag endlich mal gesund sein, gesund leben. Hab genug vom krank sein ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 19:26 
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Sana hat geschrieben:
Also ist ein Ersatz nicht nötig, so wie ich es verstanden habe?!

Vieles wird durch nüsse geliefert, dagegen bin ich allergisch, aber wenn ich dann die anderen genannten Dinge zu mir nehme, reicht das aus?

Ja und ja :D


Sana hat geschrieben:
Sorry die ganzen fragen, aber ich mag endlich mal gesund sein, gesund leben. Hab genug vom krank sein ;)

Ständig krank zu sein, liegt nicht ausschließlich an der Ernährung. Es gibt da zig Faktoren, z. B. Bewegung, Immunsystem, erbliche Faktoren usw.
Das Problem ist eher die Industrie, die Geld scheffeln will. Billigfleisch, überzüchtetes Gemüse etc. pp., selbst Bio ist teils zweifelhaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 20:48 
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Wenn du gesund leben willst, ist der Verzicht auf tierisches Protein echt gut :lieb: kaum zu glauben, wie viele Krankheiten allein durch Ernährung entstehen...
Nur Fleisch wegzulassen ist, soweit ich weiß, überhaupt kein Problem. Würd ich mir keine großen Gedanken machen, solange du dich nicht extrem einseitig ernährst.
Bisschen interessanter wirds, wenn du auch auf Eier und Milchprodukte verzichtest, da muss man dann ein klein wenig gucken (Nüsse, Säfte, Hülsenfrüchte, evtl bisschen B12). Ich empfinde das aber als äußerst unkompliziert. Es wird eh viel zu viel Trubel um "Gefahren" pflanzlicher Ernährung gemacht, dabei sind die Risiken der normalen, westlichen Ernährung um einiges größer ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 20:53 
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Also ich meine jetzt nicht nur Erkältung oder sowas. Ich meine Übergewicht - riskofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall etc. Man sagt die Gesundheit liegt im Darm. :)

Ich lag jetzt oft genug die letzte Zeit im Krankenhaus, wird zeit was zu ändern :) wäre ich zb schlanker, wäre mein knie vermutlich ganz geblieben.

Außerdem mit gesunder Ernährung hat man in der Regel ein besseres Immunsystem. Nun gut, gegen Veranlagung kann man nicht viel tun ;)

Ich glaub einfach das gesund essen/leben viel mehr Lebensqualität gibt :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 20:55 
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Nee, also so halb vegan ist nichts für mich, weiß nicht. Aber weniger oder kein Fleisch, das wäre für mich okay. Ich bin halt nur immer so übervorsichtig


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 21:03 
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Ich find es kommt auch auf die Menge des Fleisches an und welche Fleischart. Ab und an mal ein Rindersteak von einem Tier aus Weidehaltung find ich durchaus in Ordnung und dann auch gesund. Ungesund ist es wenn man täglich viel Fleisch ist und dann viel Schwein, Schnitzel etc.

Fisch wäre sicher auch sinnvoll. Viele Omega-3-Fettsäuren und ansonsten viel viel Gemüse und am besten immer alles frisch kochen. Wenig Fertigprodukte, sondern selber machen :)
Getreide ist auch immer was, wo man möglichst vermeiden oder verringern sollte. Vor allem Weizen. Mir fällt das schwer, weil ich Brot und Nudeln liebe.

Ich war lange vegetarisch, oft vegan. Ich ess wieder Fleisch, aber sehr selten und dann gutes. Und Fisch gibts häufiger bei uns :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 09:18 
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Wenn Schweinefleisch, müßte es vom Weideschwein sein - ganzjährig draußen, tag und nacht (freiwilliger Stallaufenthalt ist da was gänzlich anderes, wie das zwangsweise wegsperren der Tiere.) Die Zufütterung müßte sich auf unverarbeitete Zukost beschränken. Es gibt leider nur sehr sehr wenige Betriebe in Europa, welche so die Schweine halten - selbst bei Wildschwein ist man heutzutage leider nicht mehr sicher vor Zufütterung von pelletiertem Futter, was das Wildschweinfleisch ungesund macht.

Rindfleisch ist genauso ungesund wie Schweinefleisch, wenn die Rinder im Stall standen und Fertigheimer bekommen - die gesamte Eiweißstruktur ändert sich, im Fett von Stalltieren finden sich deutlich mehr gesättigte Fettsäuren, das Fett lagert deutlich besser diversen Unrat ein, was nunmal mit ins Futter kommt und was das Tier einatmet, es ist also aller Logik entgegen belasteter, wie das Fett der auf frischem Grünland weidenden Rindern. Rindfleisch ist nur dann gesund, wenn die Rinder tag und nacht, auch im Winter, die Möglichkeit hatten, auf der Weide rumzulatschen, wenn sie das so wollen - dabei sind unsere kahlen Wiesen eigentlich gar nicht gut, besser wären eigentlich bebuschte Weiden mit kleinen Wäldchen (Rinder stammen schließlich von Wald- und Buschsteppentieren ab, die kommen nicht wie die Pferde aus der kahlen Grassteppe) - gibts jedoch fast nicht mehr. Es scheint jedoch auszureichen, wenn die Rinder auf der Weide stehen - ganzjährig!
Gibt inzwischen eine Menge Anbieter, bei denen man entweder solches Fleisch online bestellen kann, oder man hat das Glück, so einen Anbieter in direkter Nähe zu haben.

Desgleichen bei Hühnern ... wobei hier noch dazukommt, daß in gesamtdeutschsprachigen Raum so gut wie kein Huhn mehr ohne ungesunden Kükenstarter aufwächst! Es wird überall dazugehauen, damit die Hühnchen "nen guten Start ins Leben haben" ... die Folge ist, daß Hühnerfleisch inzwischen deutlich ungesünder ist, wie Weideschwein! Dabei war Huhn mal eines der verträglichsten Fleischarten, die es gab, mit dem man sogar chronischen Durchfall kurieren konnte!
Hühner kann man sich also eigentlich, wenn man sich gesund ernähren will, nur noch selbst halten ... oder drauf verzichten.

Schaf und Ziege werden inzwischen genauso intensiv gehalten, sprichweg in engen Buchten mit Fertigheimer, wie alle anderen Nutztiere auch - aber hier finden sich vor allem in Ostdeutschland und Norddeutschland noch viele Wanderschäfereien ... in der heutigen Zeit findet sich kaum ein gesünderes Fleisch, wie dieses aus Wanderschäfereien.

Gesundes Fleisch ist teuer - es gibt nur wenige, die sich überhaupt so viel gesundes Weidefleisch leisten können, wie sie eigentlich bräuchten ... also sollte man sich, wenn man an gesundes Fleisch rankommt, keineswegs zurückhalten! Solange es schmeckt und solange es der Geldbeutel verträgt, gibts da keine Beschränkungen. Gehört man zu dem seltenen vegetarischen Ernährungstyp (den gibts tatsächlich - die können, wenn sie regelmäßig Vitamin B12 zu sich nehmen, tatsächlich ohne Probleme vegan leben, der Rest der Menschheit kann das nicht, ohne auf Dauer krank zu werden!), wird dir Fleisch eh nicht schmecken - du ißt also schon aus diesem Grunde dann kein oder nur sehr, sehr wenig Fleisch.

Mit den Pflanzen geht es weiter ... das Ungesündeste, was man sich überhaupt antun kann, ist Weizen!
Weizen ist für die hochindustrielle Nutzung und zum industriellen Brotbacken umgezüchtet worden ... hoher Ertrag, viel Weizengluten, ansonsten nix wirklich verwertbares für den Menschen mehr ...
Es gibt ganz wenige heute noch angebaute Weizensorten, für die das nicht gilt ... die meisten davon gehören den Typen Emmer, Dinkel, Einkorn, Durum etc an und tatsächlich sind diese Weizensorten deutlich bekömmlicher, wie der Saatweizen, der sonst so überall drin ist (auch in Wurst übrigens! Einige konventionelle Wurstsorten bestehen zu bis zu 40% aus allem - nur nicht aus tierischen Material. Der Fleischanteil ohne Bindegewebe ist verschwindend gering, die Dinger würden sich bestimmt gut als vegetarische Würste verkaufen lassen, wenn allgemein bekannt wäre, was wirklich drin sind. Oder als Hunde- und Katzenfutter, wenn man sie noch mit ein paar Vitaminen und Taurin aufpeppt ... sry, mein Zynismus)
Bei Biowurst sieht es meist besser aus - aber auch hier lohnt der Blick auf die Zutatenliste ... gerade bei Aldi und Co verkaufte Biowurst enthält oft nicht mehr "Fleisch" (also das Zeugs mit hohem Bindegewebsanteil drin, nicht das, was Otto Normalverbraucher so unter Fleisch versteht), wie konventionelle Wurst. Einzig die Anteile an Dingen, die es erst seit ein paar Jahrzehnten auf unserem Erdball gibt, ist in Biowurst deutlich seltener vertreten.

Dazu kommt, DER Dickmacher überhaupt sind stärkereiche und zuckerreiche Nahrungsmittel - also Mehlsaaten! Egal ob Mais, Reis, Weizen, Roggen, Amaranth oder Quinoa ... es ist in den Mengen, wie wir sie aufnehmen, absolut ungesund. Man kann weltweit beobachten, daß dort, wo weniger Fleisch gefuttert wird, mehr Brot und Co gegessen wird - und das dort die Kreislauferkrankungen, Fettsucht etc enorm zunehmen! In Bevölkerungsgruppen, wo ohne Reue Fleisch gefressen wird, werden weniger Mehlspeisen und Zuckerwaren verkonsumiert - und die ganzen Krankheiten, die man seit den 20er Jahren des vorigen Jahrtausends dem Fleisch zuschreibt, finden sich weniger (außer Tumore ... die haben was mit dem Kochgrat zu tun, je höher der Kochanteil, je mehr Schwarzgegrilltes, desto mehr Tumore ... )
Leider ist es nämlich auch so, daß für die meisten Menschen die heute noch verträglichsten Lebensmittel, die am wenigsten Bauchgrimmen verursachen, ausgerechnet Fleisch und Mehlpampe/Brot ist ... dazu kommt der Suchtfaktor von Süßspeisen.

Gemüse sieht übrigens genauso ungesund aus, wie Fleisch!
Es ist ein Gerücht, daß man einfach nur das Fleisch weglassen bräuchte und Bio kaufen bräuchte und schon lebt man gesund - genau das Gegenteil ist der Fall! In der heutigen Zeit ist Fleisch zu einem der verträglichsten Nahrungsmittel geworden, einfach weil das Gemüse, leider auch Bio, derartig überfrachtet ist mit Umweltgiften, daß es so sicher und langsam eigentlich eher in die Sondermülltonne gehört und nicht auf den Teller ... das wäre ja noch nicht so tragisch, wenn die Gemüsesorten nicht immer mehr auf hohen Ertrag und exakt auf den Tag vorrausberechneter Erntezeit gezüchtet werden würden ... den Pflanzen werden immer mehr Mechanismen weggezüchtet, welche sie brauchen, um sich gegen die Unbillen der Natur zu schützen - und das bedeutet, daß der Wirkstoffgehalt, der zur Gesunderhaltung dringenst notwendig ist, immer mehr abhanden kommt!
Gemüse mag vielleicht noch genauso viele Nährstoffe haben, wie ihre Wildpflanzen - aber die sekundären Pflanzenstoffe sind bei Gemüse von der Theke weitestgehend ersetzt durch Dinge, die es erst seit einigen Jahren in der Menge im Essen gibt.
Ich kann nur jedem raten, einfach auch für sich selbst sammeln zu gehen ... Wildpflanzen sind nicht mehr und nicht weniger belastet, wie ihre hochgezüchteten Varianten an der Gemüsetheke, man kann sie genauso zubereiten, viele dieser Pflanzen schmecken zudem auch noch weitaus zarter und besser - aber sie haben den immensen Vorteil eines hohen Wirkstoffgehaltes, sie enthalten noch alles, was unser Immunsystem zum Funktionieren braucht, sie enthalten jede Menge Stoffe, welche die Insulinproduktion hemmen und damit dafür sorgen, das weniger Zucker in Fett umgewandelt und in Fettzellen eingelagert wird usw usf ...
Ansonsten gibt es inzwischen wieder Anbieter alter Kulturformen unseres Gemüses ...

Bei Obst sieht es nicht ganz so übel aus, wie bei Gemüse - aber auch hier, der Wirkstoffgehalt von Obst reicht schon lange nicht mehr, um uns gesund zu halten. Auch hier wieder, Wildobst ernten und es traditionell zuzubereiten ist deutlich gesünder, auch dann, wenn es heißt, daß man so giftige Pflanzen wie Vogelbeere, roter und schwarzer Holunder, Schneeball, Berberitzen, Felsenmispeln und Traubenkirschen, wobei beachtet werden sollte, daß viele dieser Früchte erstmal gekocht werden müssen, damit sie genießbar werden - deshalb ist die traditionelle Zubereitung so wichtig!

Kurzum, das Besondere an einer wirklichen gesunden Ernährung ist nicht so sehr das Weglassen von Fleisch oder was auch immer, sondern das Besondere an einer wirklich gesunden Ernährung ist es, zu schauen, woher kommt das Essen - und wie kann ich es sammeln ... das Einzige, was besser einen Anteil von 10% in der Ernährung nicht groß überschreiten sollte, sind die leichtverdaulichen Kohlenhydrate: Zucker und Stärke ... alles andere regelt der Geschmack - und das besser, wie die ganzen Ernährungslehren uns weißmachen wollen!

Mom ... ich hab etwas an der gesunden Ernährung vergessen ...
Je unverarbeiteter die Kost, desto gesünder ist sie auch - bis auf wenige Ausnahmen an Kräutern und Wildobst, die erst gekocht für den Menschen verträglich werden, die sollte man dann schon kennen, sonst gibts beim Sammeln und verschnabulieren direkt vom Baum und von der Wiese Bauchweh. Bis auf diese wenigen Pflanzen kann man eigentlich alles roh verspeisen, wenn man will. Und wenn man kochen will, ist dünsten und Kurzgebratenes (ohne Schwarzgebratenes) besser wie Totkochen a la Eintopf.
Übrigens, genau wie bei Tieren ist auch beim Menschen eine gewisse Umstellungszeit auf gesunde Kost vonnöten ... je mehr man sich mit käuflicher Nahrung den Darm versaut hat, desto vorsichtiger sollte die Umstellung auf Wildkost und alte Gemüsesorten sein. Einzig beim Fleisch braucht nix weiter beachtet zu werden - außer halt auf ganzjährige Weidehaltung ohne nicht artgerechte Zusatzkost zu bestehen ... (bei Schweinen ist es ok, wenn neben der Weide auch Getreide, Hülsenfrüchte und Wurzelgemüse zugefüttert wird, auf offenen Weiden, wo die meisten Weideschweine gehalten werden, finden sie nämlich zuwenig Speicherwurzeln und Krabbelgedöns, die dann mit stärkereicher und proteinreicher Kost ergänzt werden muß. Wenn die Schweine in den Wald dürfen, brauchen sie das nicht ... aber wo dürfen Hausschweine denn bitteschön noch in den Wald?)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 09:22 
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Eben das war es ja. Mein Vater will jeden Tag Fleisch. Das kann man sich einfach gar nicht leisten. Jetzt koche ich anders, meine Mom hat sich angeschlossen, und es gibt eben kaum/wenig Fleisch. Allerdings Schwein gibts hier nicht, das mag ich eh nicht soo gern.

Aber bei Fisch, nein.... Ich bekomm das einfach nicht runter, ich mags nicht.
Frisch gekocht wird hier eh. Bei Fertigfraß war meine Mutter immer gegen.

Das mit den Kohlenhydraten wird in der Tat etwas schwierig :lol: Ich steh auch so auf Brot und Nudeln/Kartoffeln. Aber ich denke, alles in Maßen geht irgendwie, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 09:31 
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Sana hat geschrieben:
Ich meine Übergewicht - riskofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall etc. Man sagt die Gesundheit liegt im Darm. :)

Übergewicht liegt nicht allein an der Ernährung, sondern oft an mangelnder Bewegung. Alleine sich gesund zu ernähren, heißt nicht automatisch, dass man an Gewicht verliert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 09:53 
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Alleine sich viel bewegen heißt leider auch nicht automatisch, Gewicht zu verlieren ...
Man siehts oft an Bäckern und Fleischern - beides Berufsgruppen, die auch heute noch sich sehr viel bewegen müssen - und beides Berufsgruppen, die schon alleine aus der mitteleuropäischen Tradition heraus sehr viel Stärke und Zucker in Form von Brot und Nudeln essen ... die wirklich schlanken, ranken Bäcker und Fleischer finden sich dort, wo sie eben nur wenig Brot und Co futtern - bei gleicher Bewegung.
Ist halt wie mit unseren Tieren ... Bewegung und artgerechte Ernährung machts erst ... und zur artgerechten Ernährung eines Menschen gehört es, den Stärkeanteil niedrig zu halten.

Es ist also Beides ... drauf achten, daß der Anteil an Stärke und Zucker nicht zu hoch wird (ganz auf Brot und Brötchen braucht man dabei nicht verzichten, aber halt je weniger, desto besser - oder halt umsteigen auf sog. Eiweißbrote wie Logibrot oder SCD-Brote und Brötchen.)
Wenn du mal ein wenig schaust, es gibt inzwischen in den größeren Städten die ersten Bäckereien, die Logibrot und teilweise inzwischen sogar Logibrötchen anbieten ... dann braucht man nicht selbst zu backen (wobei selbst Backen auf jeden Fall besser ist! Da weißt du, was drin ist.)

Brot und Brötchen haben übrigens noch einen Nachteil, der auch mit Logi-Brot und SCD-Brot nicht aufgewogen ist - das ist stark verarbeitete Kost, die zu Mehl vermahlenen Zutaten lösen sich schon mit der Spucke zu einem weichen Brei, viel gekaut werden braucht da nicht mehr, was dazu führt, daß das Zahnfleisch nicht vernünftig durchblutet wird - und das wiederum fördert Parodontose. Wenn du anfängst, Kräuter von der Wiese zu mampfen oder rohes Gemüse zu futtern, merkst du erst, wie anstrengend Kauen in Wirklichkeit ist!
Da bekommt man ordentlich Muskelkater (und verbrennt noch ganz nebenbei etliche Kalorien! Wer gut kaut, nimmt gut ab, war schon seit Jahrhunderten eine auch heute noch gültige Weisheit. :D)
Das Gleiche wie für Brot gilt übrigens auch für weichgekocht und weichgesotten ...
Ohne gesundes Zahnfleisch jedoch spielt dein Immunsystem verrückt - und das schlägt sich wieder auf den Darm, was den dann auch wieder mehr in den Abgrund reißt.

Man braucht nicht auf Kochkost gänzlich zu verzichten, aber je mehr Rohkost im Futter bei ist, desto gesünder ist das Essen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 10:46 
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Dajanira hat geschrieben:
Sana hat geschrieben:
Ich meine Übergewicht - riskofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall etc. Man sagt die Gesundheit liegt im Darm. :)

Übergewicht liegt nicht allein an der Ernährung, sondern oft an mangelnder Bewegung. Alleine sich gesund zu ernähren, heißt nicht automatisch, dass man an Gewicht verliert.



Wie Murx schon geschrieben hat, ich denke auch dass es ein Mix aus gesunder Ernährung und Bewegung ist.

Kommt vielleicht doof, aber ich mag Sport, ich mag Bewegung. Ich mache auch Sport, hab ich immer gemacht.
Ich schätze auch die Psyche hat dabei ein Wort mitzureden.

Da ich aber im Moment keinen Sport machen darf, außer spazieren gehen, bleibt mir erstmal nur die Ernährung. Und da denke ich, dass es doch auch hilft, sich gesund zu ernähren. Dadurch verliert man schon Gewicht.
Schon allein, dass die Portionen kleiner sind, man mit weniger Fett kocht, etc.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 10:55 
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Sana hat geschrieben:
Seit genau einer Woche mache ich eine ernährungsumstellung. Einfach, weil ich gesünder leben will und auch abnehmen möchte.

Bis dahin kann ich folgen aber versteh noch nicht den Zusammenhang zur vegetarischen Ernährung
Sana hat geschrieben:
Nun ist es aber so, dass ich viele Gerichte ohne Fleisch koche. Wegen meinem Vater gab es hier sehr oft Fleisch. Jetzt sind meine Gerichte zu 95% fleischfrei..... wenn ich jetzt wenig bis gar kein Fleisch mehr esse...

Mhh, wird das Essen automatisch gesünder oder kalorienfreier nur weil man auf Fleisch verzichtet ? Lebt man gesünder bzw nimmt ab wenn man sich morgens 2 Nutellaweizenbrötchen oder sich so´n schönes zuckriges fertiggemischtes Müsli gönnt, zwischendurch ´n Knoppers genehmigt, zum Mittag ´ne Ladung Spaghetti mit Sahnesauce bzw ´n paar Pommes mit Mayo zur Coke mampft, ´ne Schwarzwälderkirschtorte zum Nachmittagskaffee genisst, eine vegetarische Spinatpizza oder´n Vegiburger zum Abendbrot macht und danach noch´n paar Kartoffelchips knabbert?
Eine Ernährungsumstellung wär es aber nur auf fleischfrei, von gesünder oder Gewicht verlieren würd ich allerdings nicht ausgehen.
Ich denke beispielsweise mit´nem Putenvollkornbrötchen morgens, mittags ´ner Portion Hühnerbrusterfilet statt fetter Sahne in der Sauce und ´nem Rinderhüftsteak zum Salat abends käm ich dem gesünder Leben und Abnehmen näher obwohl ich Fleisch konsumiere.
Damit will ich nur sagen: fleischfrei allein bringt´s noch nicht. Es gibt genügend Lebensmittel die zwar fleischfrei sind aber nicht gesund und schon gar nicht Punkte beim Abnehmen brächten.

Das hier passt in meinen Augen auch so nicht
Sana hat geschrieben:
Schon allein, dass die Portionen kleiner sind, man mit weniger Fett kocht, etc.

Die Portionsgröße oder die Menge an Fett hat doch nix mit vegetarisch oder nicht zu tun ? Die bestimmt man doch selbst egal was gefuttert wird ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 11:05 
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Sana hat geschrieben:
Schon allein, dass die Portionen kleiner sind, man mit weniger Fett kocht, etc.

Dabei sind es aber nicht die Fette auf die du achten solltest, sondern die Kohlenhydrate.
Ich betreue adipöse Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Am Anfang wird immer zuerst an der Ernährung gearbeitet. Manche sind so stark übergewichtigt, dass es einige Zeit dauert, bis bei ihnen die Bewegungsschiene dazukommt einfach, weil die gesundheitlichen Probleme aktuell zu groß für ein moderates Training sind. :arg:
Sie lernen, dass sie Kohlenhydrate reduzieren und den Eiweiß und Fettanteil der Nahrung erhöhen müssen. Ein erhöhter Eiweißanteil hat auch den Vorteil, dass eine Mahlzeit länger satt hält und man längere Pausen zwischen den Mahlzeiten machen kann.
Unsere Bauchspeicheldrüse ist nicht ausgelegt für die vielen Kohlenhydrate, die im Laufe eines Tages gegessen werden. Sie produziert Insulin, welches benötigt wird, um die Glucose in die Zellen zu befördern. Ich betreue aktuell drei Kinder, die jetzt schon an Diabetes2 (Altersdiabetes)leiden. Durch eine Reduktion der Kohlenhydrate und der darauffolgende Gewichtsverlust ist es uns gelungen, dass sie mittlerweile kein Insulin mehr spritzen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 11:28 
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Huhuhu Sana , meine kleine Tochter ist seit ein paar Wochen vegetraisch . Und es ist überhaupt kein Problem .Zum grillen packt sie sich Gemüse und grill Käsetaler auf den Grill . Bei Bolonese mach ich 2 Soßen eine mit Paprika und Möhere Zwibel und Fleisch die andere ohne Fleisch . Den Hamburger isst sie mit Fisch . ansonsten wenn ich was koche mit Fleisch dann macht sie sich ersatzweise Riesensalat mit Mais , thunfisch Tomaten etc . oder einfach Omlett mit Gemüse und Pilzen . Ich habe ca 10-20 vegetraische Rezepte oder ich lass Fleisch einfach weg im jeweiligen Rezept .
Damit will ich sagen vegetarisch ist super einfach . Vorallem wenn man einen Wok und immer viel Gemüse und Fisch im Haus hat ,kauf ich alles auf dem Markt . Ach ja bestehe bei Clarissa auf Fisch , weil das ja immer so ein "Steitpunkt" bei vegetarier ist. Was ich Clarissa niemals erlauben würde bzw.unterstützen würde wäre vergan . Weil das ist mir ticken zu viel . Für eine 15 jährige im Wachstum bzw. mitten in der Pubertät braucht Eier und Milchprodukte .


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 14:15 
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Ziesel hat geschrieben:
Sana hat geschrieben:
Seit genau einer Woche mache ich eine ernährungsumstellung. Einfach, weil ich gesünder leben will und auch abnehmen möchte.

Bis dahin kann ich folgen aber versteh noch nicht den Zusammenhang zur vegetarischen Ernährung
Sana hat geschrieben:
Nun ist es aber so, dass ich viele Gerichte ohne Fleisch koche. Wegen meinem Vater gab es hier sehr oft Fleisch. Jetzt sind meine Gerichte zu 95% fleischfrei..... wenn ich jetzt wenig bis gar kein Fleisch mehr esse...

Mhh, wird das Essen automatisch gesünder oder kalorienfreier nur weil man auf Fleisch verzichtet ? Lebt man gesünder bzw nimmt ab wenn man sich morgens 2 Nutellaweizenbrötchen oder sich so´n schönes zuckriges fertiggemischtes Müsli gönnt, zwischendurch ´n Knoppers genehmigt, zum Mittag ´ne Ladung Spaghetti mit Sahnesauce bzw ´n paar Pommes mit Mayo zur Coke mampft, ´ne Schwarzwälderkirschtorte zum Nachmittagskaffee genisst, eine vegetarische Spinatpizza oder´n Vegiburger zum Abendbrot macht und danach noch´n paar Kartoffelchips knabbert?
Eine Ernährungsumstellung wär es aber nur auf fleischfrei, von gesünder oder Gewicht verlieren würd ich allerdings nicht ausgehen.
Ich denke beispielsweise mit´nem Putenvollkornbrötchen morgens, mittags ´ner Portion Hühnerbrusterfilet statt fetter Sahne in der Sauce und ´nem Rinderhüftsteak zum Salat abends käm ich dem gesünder Leben und Abnehmen näher obwohl ich Fleisch konsumiere.
Damit will ich nur sagen: fleischfrei allein bringt´s noch nicht. Es gibt genügend Lebensmittel die zwar fleischfrei sind aber nicht gesund und schon gar nicht Punkte beim Abnehmen brächten.

Das hier passt in meinen Augen auch so nicht
Sana hat geschrieben:
Schon allein, dass die Portionen kleiner sind, man mit weniger Fett kocht, etc.

Die Portionsgröße oder die Menge an Fett hat doch nix mit vegetarisch oder nicht zu tun ? Die bestimmt man doch selbst egal was gefuttert wird ?



Also, das vegetarische hat mit der Umstellung nichts zu tun, das hab ich auch nicht gesagt, ich wollte ja nur lediglich wissen, ob mir irgendwas fehlt, wenn ich gänzlich drauf verzichte.

Von deinem beschriebenen mit "nutellabrot", etc, irgendwie versteh ich das gerade nicht?! Ich mache eine Ernährungsumstellung, ich weiß nicht was das für dich heißt, aber für mich heißt das eben genau das nicht mehr zu machen!!
Ich ändere etwas, eben kleinere Mahlzeiten, mit frischem Gemüse, weniger Kohlenhydrate, mehr Wasser trinken etc. Sorry, war für mich selbstverständlich!

Und es ging hier ja schon nicht mehr nur ums Fleisch essen, sondern generell. Also sagte ich das mit dem weniger Fett, mit Fleisch direkt hat das nichts mehr zu tun, nein, aber eben mit der Ernährungsumstellung, weil man auf das gesunde Fett zurückgreift. Da habe ich mir vorher nie wirklich Gedanken drum gemacht!!


Heike hat geschrieben:
Sana hat geschrieben:
Schon allein, dass die Portionen kleiner sind, man mit weniger Fett kocht, etc.

Dabei sind es aber nicht die Fette auf die du achten solltest, sondern die Kohlenhydrate.
Ich betreue adipöse Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Am Anfang wird immer zuerst an der Ernährung gearbeitet. Manche sind so stark übergewichtigt, dass es einige Zeit dauert, bis bei ihnen die Bewegungsschiene dazukommt einfach, weil die gesundheitlichen Probleme aktuell zu groß für ein moderates Training sind. :arg:
Sie lernen, dass sie Kohlenhydrate reduzieren und den Eiweiß und Fettanteil der Nahrung erhöhen müssen. Ein erhöhter Eiweißanteil hat auch den Vorteil, dass eine Mahlzeit länger satt hält und man längere Pausen zwischen den Mahlzeiten machen kann.
Unsere Bauchspeicheldrüse ist nicht ausgelegt für die vielen Kohlenhydrate, die im Laufe eines Tages gegessen werden. Sie produziert Insulin, welches benötigt wird, um die Glucose in die Zellen zu befördern. Ich betreue aktuell drei Kinder, die jetzt schon an Diabetes2 (Altersdiabetes)leiden. Durch eine Reduktion der Kohlenhydrate und der darauffolgende Gewichtsverlust ist es uns gelungen, dass sie mittlerweile kein Insulin mehr spritzen müssen.


Naja, eben das versuche ich irgendwie umzusetzen. Das war das, was mir der Arzt auch erklärt hat. Ich habe zwischen meinen Mahlzeiten 4 bis 6 Stunden "frei". Meist sind es 6 Stunden. Dazwischen beschäftige ich mich anderweitig. Von "Hunger" keine Spur.

Aber eigentlich wollte ich eben lediglich wissen, ob man das Fleisch durch irgendwas ersetzen muss... Ich mag es einfach nicht so gerne und viel. Ich schätze der Fleischkonsum beschränkt sich im Durchschnitt auf 2x/Monat.

Danke ElHappy für die Antwort :) Von Vegan hat mir mein Arzt auch abgeraten. Er ist selbst seit 25 Jahren Vegetarier, aber Vegan ist ihm auch etwas ein Dorn im Auge. Ich werde ihn das nächste Mal bezüglich Fleisch und Ersatz natürlich auch noch befragen. Nur war letztes Mal keine Zeit dafür, der normale Betrieb musste ja auch weiterlaufen. Der nächste Termin ist jetzt extra auf seinen freien Freitagnachmittag gelegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 17:11 
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Wenn du Fleisch ißt, wenn du Appetit drauf hast, nimmst du genau die Menge Fleisch auf, die du wirklich brauchst - nicht mehr und nicht weniger. Es gibt nunmal Menschen, die tatsächlich viel Fleisch brauchen und es gibt Menschen, die ihr Leben lang kein Fleisch essen, dafür aber Eier oder Käse oder so ... und es gibt einen sehr geringen Anteil an Menschen, die sogar über Jahre vegan leben können, ohne daß es ihnen dreckig geht - aber die haben auch keinen Appetit auf Fleisch, auch nicht ab und an mal Heißhunger auf Würstchen oder so ... schlecht ist jedoch immer, wenn man Fleisch in sich reinquält, weil die Familie das halt mal so will oder wenn man sich Fleisch vom Munde abspart, aus welchen Gründen auch immer, trotzdem man Appetit auf Fleisch hat.

Viel wichtiger ist, daß du schaust, woher du das Fleisch bekommst ... am Besten Weidefleisch halt ...

Ach ja ... und es gibt KEINEN Ersatz für Fleisch ... es gibt nur Menschen, die halt nur wenig oder gar kein Fleisch brauchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 17:17 
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Mein Tochter will auch abnehmen . Es klappt mit bewußter essen aber vorallem Sport dazu. Jetzt in den Sommerferien ist Clarissa faul geworden hat aber durch bewußtes Essen ihr Gewicht gehalten . Mein mann ist ja Nierentransplantiert und hatte auf Grund der Immunsupprisive ein erhöhtes Herzinfarktrisiko den hatte er ja vor 2 J. Wir haben danch die komplette Ernährung umgestellt . Wir achten sehr darauf das keine tierische Fette drin sind und wir essen keine Fertigsachen mehr und wir haben zwei vegetarische Tage in der Woche , sündigen tut er auch ab und an und fühlt sich wohl wir gehen jeden abend spazieren und amj Wochenende auch mal ne 4 km runde und das aber schnell naja nennen wir es mal walken und hat schon über 10 kg abgenommen was für ihn sehr hohe LEistung ist den wenn du Cortison jeden Tag bekommst bekommt ein Chushing Syndrom und da ist abnehmen sehr schwer er darf eh nicht soviel aufeinmal abnehmen weil wenn er zu schnell zuviel abnimmt geht der Körper an die Fettreserven und fängt somit an die Giftstoffe die sich im Fett eingelagert haben auszuschwemmen und belasten somit Niere und vorallem LEber und kann je nach Fall sehr gefährlich werden .
Wenn du magst lade ich dir paar schöne vegetarische Rezepte in einen extra Therad hoch :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 18:39 
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Ja, der Sport kommt bald auch dazu. Ich hatte eine OP am Knie, wo die Kniescheibe fixiert wurde. Danach darf ich drei Monate kein Sport machen. Allerdings kommt das beknackte Sanitätshaus mit meiner neuen Bandage nicht inne Pötte.. Ich kann also noch gar nicht ohne Schiene laufen, weil alles so instabil ist. Evtl kann ich aber ab September mit Schwimmen anfangen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 19:39 
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Tschuldigung, vergessen! Gerne kannst du mir ein paar Rezepte geben :) Brauchst keinen extra Thread machen, kannste auch einfach hier rein kopieren :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 22:29 
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Sana hat geschrieben:
Also, das vegetarische hat mit der Umstellung nichts zu tun, das hab ich auch nicht gesagt, ich wollte ja nur lediglich wissen, ob mir irgendwas fehlt, wenn ich gänzlich drauf verzichte.
...Ich mache eine Ernährungsumstellung...Ich ändere etwas, eben kleinere Mahlzeiten, mit frischem Gemüse, weniger Kohlenhydrate, mehr Wasser trinken etc. Sorry, war für mich selbstverständlich!

Na so ganz klar war mir nicht was du umstellst, hatte nur gesünder, abnehmen und was von weniger bzw kein Fleisch gelesen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2014, 22:56 
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Hier gab es auch fast täglich Fleisch damals. Dann eien zeit lang weniger nun wieder sehr oft. Mir passte das nicht.
So stieg ich auf vegetarisch um nun glaube bestimmt 2 Jahre schon.
Mittlerweile esse ich sehr viel nach Gefühl also gerade das worauf ich Hunger habe.
So nehme ich kaum tierische Sachen zu mich. Mal nen Jogurt nach Monaten, bissl Käse ja das wars im Grunde schon. Kaum Fisch oder Fleisch nur wenn ich Hunger drauf habe bzw. es vor allem sonst weggeworfen wird hier, unnötige Lebensmittelverschwendung kann ich nämlich gar nicht ab.
Man käuft nur Massentierhaltung aus Supermarkt wegen dem Preis hier ja leider. Aber nicht nur bei Fleisch so.

So geht es mir gut wobei es Anfangs als ich anfing anders zu essen mehr nach Gefühl schon so manches mal Bauchschmerzen hatte. Nun ist es oft so wenn ich tierisches esse, aber auch nicht immer.
Bei Wildkräutern steige ich ganz langsam. Bekam früher öfters mal Bauchaua schon nach paar Blättchen.

Ich selbst bin hier aber die einzige die diesen Weg eingeschlagen hat.
Aber ich bin es gewöhnt hier der Andersdenker zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 13:57 
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suntrek hat geschrieben:
So geht es mir gut wobei es Anfangs als ich anfing anders zu essen mehr nach Gefühl schon so manches mal Bauchschmerzen hatte. Nun ist es oft so wenn ich tierisches esse, aber auch nicht immer.
Bei Wildkräutern steige ich ganz langsam. Bekam früher öfters mal Bauchaua schon nach paar Blättchen.



Das finde ich interessant. Ich dachte nämlich die ganze Zeit, dass ich mir das nur einbilde. Manchmal habe ich nämlich so ein Druck/Schmerzen im Bauch nach dem essen. Kommt das allein wegen der Umstellung? Ich meine vorher habe ich auch Frisches Gemüse etc gegessen, nur halt ander proportioniert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 14:21 
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Es ist das gleiche Bauchgrimmen, was unsere Kaninchen, Meerschweinchen oder was auch immer sonst bei der Umstellung auf naturnahe Kost erleben ... der Körper ist das schon gar nicht mehr gewohnt, Lebensmittel zu sich zu nehmen, er kennt bestenfalls Nahrungsmittel - nur, Lebensmittel haben eine vielfältige Wirkung, sowohl hilfreicher, heilender Art, aber auch schädlicher oder warndender Art ...

Das ist aber noch nicht alles, Rohkost besteht zu gut Teilen aus schwer verdaulichen Komponenten ... und wenn der Verdauungstrakt nicht mehr richtig funktioniert, dann liegen diese schwerverdaulichen Komponenten erstmal irgendwo im Magen/Darm rum ... weiterhin haben viele Wirkstoffe eine direkte Wirkung auf die Galle - ein Körper, der daran nicht gewohnt ist, kann sich dagegen erstmal noch gar nicht schützen, das heißt, es wird wahlweise zuviel oder zuwenig Magensäure hergestellt - und fast immer in ungeeigneter Zusammensetzung. Der Körper muß es erst wieder lernen, sich auf die vielfältigen Wirkstoffe einzustellen.
Die Folge ist erstmal Magendrücken, teilweise vermehrt Blähungen und seltener sogar Übelkeit ... bis sich der Körper halt an die wirkstoffreichere Kost gewöhnt hat. Das ist auch mit ein Grund, weshalb man nicht von Anfang an alle Kräuter und alles Wildobst nutzen kann, was man halt so findet ... einiges ist dann einfach noch zu heftig, der Körper kommt damit noch nicht zurecht. Man kann sich das wie Muskelkater vorstellen ...

Wenn man nun anfängt, vor jeder Mahlzeit ein paar junge Blätter von Haselnuß, Ahorn, Birke, Obstbäumen oder Weide zu futtern (möglichst von der Baumart, die einem noch am wenigsten unangenehm schmeckt, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich), kann man das Bauchgrimmen eindämmen, das ist dann nicht mehr so schlimm.
Weiterhin ist es günstig, Wildpflanzenkost erstmal getrennt von Eiern, Käse und Fleischlichem zu sich zu nehmen - auch das hilft, dieses Bauchgrimmen einzuschränken.

Ich persönlich komme besser klar, wenn ich über den Tag verteilt das esse, was mir gerade vor die Futterluke kommt und was interessant riecht ... heißt also, wenn ich den ganzen Tag Kräutersammeln bin, dann bin ich den ganzen Tag dabei, mich durch die Botanik zu probieren. Ich habe keine festen Mahlzeiten (wollte ich mir eigentlich angewöhnen, wegen dem Magen - ist aber utopisch für mich und mir gehts mit festen Mahlzeiten auch nicht so gut). An Fleischtagen dagegen hab ich meist nur eine Mahlzeit ... dann mag ich aber auch nix anderes.
Aber auch das muß man ein wenig ausprobieren, auch da ist jeder Mensch anders ... es gibt Menschen, die mit solch unregelmäßigen Mahlzeiten erst richtig böse Probleme bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 14:26 
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Hmm.. Ich hab ja auch seit letztem Jahr keine Gallenblase mehr, kann das dann auch noch dazu kommen? An Wildsachen, trau ich mich eh nicht ran, bei meinem Glück erwisch ich was giftiges.
Also es ist auf jeden Fall schon weniger geworden, mir den Bauchschmerzen, aber ich hatte mich eben total gewundert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 20:09 
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Rein logisch betrachtet solltest du relativ wenig, aber hochwertige Fette essen - und die auch noch gleichmäßig über den Tag ... denn ohne Gallenblase kann nicht genügend Galle gesammelt werden für große Fettmahlzeiten.

Ob das jetzt rein praktisch so ist, ka, dieweil, ich hab das Problem bislang nie gehabt.
Ich verlink einfach mal ... vielleicht hilft es weiter.
Leben ohne Gallenblase


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 21:04 
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Mittlerweile habe ich so schon weniger doch ich pflücke oft auch keine Wildpflanzen für mich. Giftiges würde ich nicht erwischen. Kann daran liegen das ich so schon hier die Oberverrückte bin und wenn ich nun noch Wildkräuter zum essen anschleppe, nasche sonst auch unterwegs gerne mal wenn ich Hunger kriege (aktuell brombeeren), bin ich abgestempelt hier. Aber mir wurscht man traut sich immer mehr. Gerade weil man keine Bauchschmerzen kriegt.

Bei mir war es zeitweise recht heftig wodurch ich dann ganz schnell Schritt zurück gegangen bin.

Ich komme besser klar wenn ich so ganz grobe Zeiten habe wobei mein Magen sich dann auch schon meldet.
Diese Woche brachte mein Vaters was von der Arbeit zu essen mit, von Meyer Menü, so frühstückte ich nicht da er Frühschicht hat. So bin ich komplett durch einander gekommen und läuft so nicht gut sondern schlechter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 21:26 
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Und welchen Fisch kann man noch essen?
Die Meeresfische stehen doch schon fast alle auf der roten Liste der Überfischung, und wenn nicht, dann sind sie wohl mit Schwermetallen, soweit ich weiß, stark belastet. :hm:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ersatz für Fleisch?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 23:10 
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Fisch ist ein echtes Problem ... ich mach es mir da einfach, ich richte mich hier nach Biosiegel und MSC-Siegel.
Sicher werd ich da auch Fische bei haben, die extrem belastet sind - aber was solls, ich esse nicht täglich Fisch ... das gleicht sich dann schon irgendwie aus.


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