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 Betreff des Beitrags: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 19:45 
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Hab ich gerade in Ökotest 12/2010 gelesen. Leserfrage war:
Zitat:
Stimmt es, dass alte Apfelsorten von Allergikern besser vertragen werden, als die Sorten, die man im Supermarkt bekommt?


Ein Link ist angegeben: http://bund-lemgo.de/apfelallergie.html
Zitat:
Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflanzen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen. Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf - sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks und der schnelleren Bräunung nach Anschnitt des Apfels weitestgehend herausgezüchtet.
Welche der alten Apfelsorten für Allergiker aber besonders verträglich sind, ist kaum untersucht. Bei unseren Recherchen sind wir nur auf Altländer Pfannkuchenapfel, Goldrenette Freiherr von Berlepsch, Gravensteiner, Jonathan, Landsberger Renette, Minister von Hammerstein, Roter Berlepsch, Roter Boskoop, Schöner aus Boskoop, Weißer Klarapfel und Wintergoldparmäne gestoßen. Als weniger geeignet werden Cox Orangenrenette und Golden Delicious und von den neueren Sorten Braeburn, Granny Smith und Jonagold genannt.


Da lob ich mir doch meinen alten Ontario im Garten und die verwaisten alten Apfelbäume in den Nachbargärten. Alleine heute habe ich 15 leckere, aromatische, saftige Äpfel aufgesammelt. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 19:51 
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Mein Freund ist auch auf Äpfel allergisch, aber nicht auf den Apfel selbst sondern auf das Spritzmittel. Es gibt nur eine Sorte, die wir kaufen können ohne das sein Rachen anschwillt. :?


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 19:53 
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:D Als professionelle Apfel-Allergikerin muss ich leider sagen, dass ich keinen Unterschied merke.
Es ist zwar so, dass ich keinen einzigen Apfel aus dem Supermarkt essen kann - auch nicht Bio, weil die alle schon so lange vom Baum sind, dass - offensichtlich durch den Reifungsprozess - die Allergene verstärkt aktiv werden!
Direkt vom Baum kann ich fast jeden Apfel essen (auch die gut gespritzten aus den Südtiroler Apfel-Bergen), je grüner/härter, um so besser. Wenn sie schon leicht mehlig werden, ist's auch rum ums Eck. Letzt wäre ich beinahe grantig geworden, meine Mutter hat einen wunderbaren Boskop-Apfelbaum, der heuer wunderschöne, große, rote saftige Äpfel hatte. Alle haben während der Ernte gemampft, nur ich musste wieder Mal zusehen! Bin natürlich schwach geworden, mit großem Juck-o-Juck als Folge. :sauer: Es geht halt nicht... :heul:


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: So 20. Jan 2013, 20:53 
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@Entensusi: Dann retten dich die Polyphenole ... allerdings sind davon auch in Bioäpfeln nicht mehr viel drin, brauchst die nur mal anzuschneiden und zu beobachten - die sind teilweise noch nach 10min nicht braun!
Ganz anders die für dich richtigen Äpfel - die werden schon beim Anschneiden braun! Oder zumindest in der ersten Minute nach Anschneiden ...
Was für dich mit Sicherheit auch günstiger ist, die noch nicht ganz reifen Äpfel zu essen - je reifer ein Apfel ist, desto weniger Polyphenole sind drin.

@Dajanira:
Zitat:
Mein Freund ist auch auf Äpfel allergisch, aber nicht auf den Apfel selbst sondern auf das Spritzmittel. Es gibt nur eine Sorte, die wir kaufen können ohne das sein Rachen anschwillt.

Gilt das auch für Bioäpfel?
Denn die dürfen nicht gespritzt werden - zumindest nicht mit Substanzen, die es erst seit ein paar Jahren auf unserem Globus gibt ...


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: So 20. Jan 2013, 21:09 
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Murx Pickwick hat geschrieben:
@Dajanira:
Zitat:
Mein Freund ist auch auf Äpfel allergisch, aber nicht auf den Apfel selbst sondern auf das Spritzmittel. Es gibt nur eine Sorte, die wir kaufen können ohne das sein Rachen anschwillt.

Gilt das auch für Bioäpfel?
Denn die dürfen nicht gespritzt werden - zumindest nicht mit Substanzen, die es erst seit ein paar Jahren auf unserem Globus gibt ...

Ja, auch bei Bioäpfeln ist das so. Er kann nur Braeburn essen. :hm:

edit: sobal die Äpfel in irgendeiner Form verarbeitet sind, hat er keine Probleme mehr, egal welche Sorte


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: So 20. Jan 2013, 23:40 
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Dann ists kein Spritzmittel ... scheint sich um ne spezielle Pektinart zu handeln, denn Braeburn hat nicht so viele unterschiedliche Pektinarten drin, wie andere Äpfel. Auch, daß er gekochte Äpfel essen kann, spricht sehr dafür, beim Kochen werden die Pektine teilweise zerbrochen ...

Was auch möglich ist, daß er auf ein spezielles Apfeleiweiß allergisch reagiert, was zufälligerweise nicht in Braeburn drin ist. Auch Eiweiße werden zerstört, wenn sie gekocht werden.

Ich finde das sehr interessant.

Mit den nah verwandten Birnen hat er keine Probleme?


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: Mo 21. Jan 2013, 00:04 
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Murx Pickwick hat geschrieben:
Mit den nah verwandten Birnen hat er keine Probleme?

Mit Birnen ists dasselbe: er kann sie roh essen, aber sein Rachen fängt dann an zu Jucken, aber nicht so stark wie bei Äpfeln und (meist) ohne Anschwillen.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Äpfel ohne Allergierisiko"
BeitragVerfasst: Mo 21. Jan 2013, 09:23 
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Joa, mein Vater hat mir aus dem alten Land mal Äpfel direkt vom Baum mitgebracht. Süß und leicht mehlig (leider weiß ich die Sorte nicht mehr) - die habe ich in kleinen Mengen (mehr hab ich mich nicht getraut) auch halbwegs vertragen.

Die Klassiker aus dem Supermarkt gehen hingegen gar nicht. Was hingegen wieder geht, sind erhitzte Äpfel - also Apfelsaft, Apfelmus und wenn er lange im Ofen war auch Apfelkuchen. Geschält oder ungeschält spielt beim frischen Apfel (und auch bei Paprika) bei mir keine Rolle.

Mit Birnen habe ich nur leichte Probleme. Pflaumen, Weintrauben und Orangen gehen wieder gar nicht. Beim Gemüse alles was in die Paprika-Richtung geht. Paprika geht in keiner Form: nicht roh, nicht erhitzt, nicht geschält, nicht getrocknet und pulverisiert.

Bei mir ists auch mit dem Älterwerden drastisch schlimmer geworden. Ich erinnere mich, dass ich als Kind und auch noch Jugendliche keine auffälligen Allergien bei Obst und Gemüse hatte. Dafür hatte ich mäßig starken Heuschnupfen. Walnüsse hab ich noch nie vertragen, Äpfel kamen in dem Maße hinzu, wie der Heuschnupfen über die Jahre abgenommen(!) hat. Heute habe ich kaum noch Heuschnupfen.

Alles aweng verwirrend. Bei mir geht man davon aus, dass es die ersten Lebensjahre waren die ich im KH verbringen musste (also halbwegs keimfreie Zone). Denn als ich spielen konnte, hat man mich durchaus auch im Dreck spielen lassen. Nur ging das eben die ersten Jahre nicht.


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