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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht.

Wie in allen Fällen auch, ist jedes Tier individuell zu betrachten und man sollte neue Pflanzen IMMER langsam anfüttern.
Jedes Tier kann unterschiedliche Dinge auch unterschiedlich vertragen.

Die User sprechen von eigenen Erfahrungen, es liegt an Euch, Eure zu sammeln.



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 Betreff des Beitrags: Eichenrinde und Eichenlaub füttern?
BeitragVerfasst: So 9. Jan 2011, 13:33 
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Hallo,

irgendwo in den Tiefen des Tierpla.nets habe ich gelesen, dass man Kaninchen bei Verdauungsproblemen / Durchfall Eichenrinde anbieten soll. Ich habe nun eine Eiche gefunden, an der auch noch einige vertrocknete Blätter vom letzten Jahr hängen.

Darf (m)ein Kaninchen auch diese Blätter fressen, oder soll es nur Zweige mit Rinde, aber ohne Laub bekommen?

Viele Grüße,


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BeitragVerfasst: So 9. Jan 2011, 13:48 
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Hallo Eichenrinde und Eichenlaub (frisch oder getrocknet) ist ein super Futter! :top:
Schau mal hier: http://www.tierpla.net/viewtopic.php?f=62&t=6397&hilit=eiche


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BeitragVerfasst: So 9. Jan 2011, 13:49 
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Ja, immer rein zu den Kaninchen!

Altes Laub, am Zweig vertrocknetes Laub und die Eichenrinde und sogar das Eichenholz werden bei Darmproblemen dringend gebraucht. Trotzdem Kaninchen sowas normalerweise nicht futter, fressen sie es bei bestimmten Darmproblemen sogar in größeren Mengen und kurieren sich damit selbst.

Außerdem sind solcherart Äste und Zweige samt der vertrockneten Blättern ein prima Rauhfutter, welches deutlich besser ist wie Wiesenheu und ein prima Beschäftigungsmaterial.

Auch, wenn im Frühjahr die Knospen langsam sich bereit machen zum Aufbrechen, ist die Eiche ein sehr gutes und eiweißreiches Zusatzfutter für die Kaninchen. Nur, wenn die jungen Blättchen aufbrechen, muß geschaut werden, wie die Kaninchen bisher gefüttert wurden, denn wenn sie bisher nur Kuntibunti kennen, sind die jungen Eichenblättchen unter Umständen zuviel des Guten, da sind Haselnußblättchen und Weidenblättchen besser.
Wenn jedoch die Kaninchen Frischfutter gewöhnt sind, sind auch diese jungen Eichenblättchen prima eiweißreiches Futter für die Kaninchen!


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:17 
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Murx Pickwick hat geschrieben:
Ja, immer rein zu den Kaninchen!

...

Außerdem sind solcherart Äste und Zweige samt der vertrockneten Blättern ein prima Rauhfutter, welches deutlich besser ist wie Wiesenheu und ein prima Beschäftigungsmaterial.

...

Wenn jedoch die Kaninchen Frischfutter gewöhnt sind, sind auch diese jungen Eichenblättchen prima eiweißreiches Futter für die Kaninchen!


Was hat Dich nur veranlasst, Eiche als "Prima (Rauh)futter" so über den Klee zu loben!?!

Und das, obwohl Du in einigen anderen Foren Beiträge verfasst hast, bei denen Du schreibst, dass Eiche "nicht unproblematisch" sei, und dass Vergiftungsfälle auch bei Kaninchen bekannt seien!?!

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm ... 554_00.htm

Ich kann das einfach nichtglauben ...

Fassungslose Grüße,

Ich kann nur sagen, Eiche kann tötlich giftig sein und rate Jedem, die Bestandteile des Baumes auf keinen Fall seinen Tieren anzubieten.


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:20 
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Ach Maxi Hasi...auf das LEBEN meiner Kaninchen kann ich dir sagen und schwören.... und jeder andere hier auch, dass es keineswegs giftig für Kaninchen ist...
wenn ich überlege was meine Kaninchen schon alles verdrückt haben, was ja ach so giftig ist:
Efeu, Ginster bei anderen fressen die Kaninchen sogar Thuja...

Theorie ist das eine....aber Praxis was gaaaanz anderes....

Fassungslos bin ich auch immer wieder, was man nicht alles im Netz finden kann... :kenny:

Gibt dir jetzt eigentlich nur dieser Link die Veranlassung das hier nieder zu schreiben...oder warum so Contra??

ALLERDINGS WICHTIG IST:
Murx Pickwick hat geschrieben:
Nur, wenn die jungen Blättchen aufbrechen, muß geschaut werden, wie die Kaninchen bisher gefüttert wurden, denn wenn sie bisher nur Kuntibunti kennen, sind die jungen Eichenblättchen unter Umständen zuviel des Guten, da sind Haselnußblättchen und Weidenblättchen besser.
Wenn jedoch die Kaninchen Frischfutter gewöhnt sind, sind auch diese jungen Eichenblättchen prima eiweißreiches Futter für die Kaninchen!


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:31 
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lapin hat geschrieben:
Ach Maxi Hasi...auf das LEBEN meiner Kaninchen kann ich dir sagen und schwören.... und jeder andere hier auch, dass es keineswegs giftig für Kaninchen ist...


Dann sein froh ... ich kann Dir auf den TOD eines meiner Tiere sagen, dass es "problematisch" ist. Zwei meiner Kaninchen bekamen vor einigen Tagen einen Eicheast zum benagen und haben die Rinde abgefressen. Sie haben massive Magendarmprobleme entwickelt, und das eine ist tod, um das andere kämpfe ich noch.

Vielleicht überlegst Du Dir jetzt nochmal, ob Deine Worte und Dein Smilie angemessen sind!

Ich habe überlegt, ob ich hier überhaupt etwas von meinen schrecklichen Erfahrungen, die eines meiner Tiere mit dem Tod bezahlt hat, schreiben soll, aber ich kann diesen Thread mit der Eicheempfehlung so einfach nicht stehen lassen.

Das ist das Einzige was ich noch tun kann, andere warnen, und hoffen, dass sie diese Warnung ernst nehmen, damit der Tod meines Tieres wenigsten nicht ganz umsonst gewesen ist!


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:35 
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Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift! ;)

Tödlich giftig ist Eiche keineswegs, sie kann überdosiert Durchfälle etc. auslösen, ansonsten heilt sie diese. In der Medizin wird ihre Rinde benutzt, die Früchte sind ein gutes Wildschweinefutter.


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:35 
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Hast du die Anmerkung von Murx auch wahrgenommen, dass es wichtig ist, wie die Tiere vorher ernährt wurden?

Der Tod deines Tieres ist schlimm und das tut mir auch wirklich leid...
doch hier spielt nicht die Eiche den HAUPTgrund, sondern man sollte tiefer schauen, die Frage ist natürlich inwiefern du noch Interesse daran hast, weiter zu ergründen oder es bei dem Punkt die Schuldigkeit bei der Eichen-Verfütterung gefunden zu haben belassen möchtest?!

Wie gesagt, die wenigsten hier, haben Eiche noch NICHT gefüttert, bisher hatte KEINER Probleme damit und hier sind einige Kaninchenbesitzer!


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:48 
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Ich kann mir schon vorstellen, dass Eiche problematisch sein kann, wenn junge Blättchen verfüttert werden und das Kaninchen evtl. nur Heu und Kuntibunti gewöhnt ist....

Die Eiche ist auf jeden Fall ein wunderbares Futtermittel für Kaninchen und Meerschweinchen.
Ich hab sie IMMER im Angebot, seit fast einem Jahr rund um die Uhr.
Im Sommer frisch, im Winter getrocknet. Zweige, Eicheln, Rinde.
Meine Meerschweinchen kurieren sich mit Eiche ihre Verdauungsunstimmigkeiten selbst.

Mich würde noch eines interessieren:
Was fütterst du alles?
Und was macht dich so sicher, dass die Eiche schlecht ist?
Wurden denn andere Futtermittel ausgeschlossen?


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:55 
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Ich hatte gerade einiges geschrieben, und jetzt ist mein Beitrag weg?

Auch die auf Grund meiner Erfahrungen geänderte Überschrift ist wieder zurück gesetzt.

Wie kann das ein?


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:57 
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Also meine Meerschweinchen leben auch noch.
Die bekommen auch ab und zu Eichenäste, samt Rinde und Blättern.

@Maxihasi
Was macht dich denn so sicher das deine Kanninchen die Eiche nicht vertragen haben?
Kann es nicht sein das auch eine andere Ursache der Grund für die massiven Magendarmprobleme gewesen sein

Maxihasi hat geschrieben:
Zwei meiner Kaninchen

Daraus schließe ich das du mehr Kanninchen als die beiden hast?!
Warum haben denn die anderen Keine Probleme nach der Eiche?

Hat vielleicht ein andere kurz vor dir einen Beitrag abgeschickt und du nicht gesehen hast das ein neuer Beitrag da ist und einfach deinen Bericht geschlossen?
Dann ist er nämlich weg, ich mir auch schon edliche Male passiert ;)


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:58 
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Nu warte...ganz locker, dir will hier keiner was und wollte auch keiner was...

Die Überschrift ist nur über deinem Beitrag geändert...nicht über dem kompletten Thread, das kannst du nicht mehr ändern...

mit dem Rückpfeil kommst du wieder zu deinem geschriebenen Beitrag...
es kann sein, dass wir vor die abgesendet haben, unsere Forensoftware zeigt diese dann vorher an, damit du evtl noch was ergänzen kannst, das benötigt aber ein weiteres bestätigen vom "Absenden"...


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 20:59 
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Ich habe im letzten Jahr 7 Kaninchen mit der Flasche großgezogen. Ob sie die Beastmilch bekommen haben weiß ich nicht. Hinzu kommen noch 2 Kaninchen wovon das eine NUR mit Kuntibunti ernährt wurde und das Andere mit Pellets. Die 2 Großen wurden langsam umgestellt auf Grünfutter, die "Kleinen" wurden von Anfang an ohne jegliches Trockenfutter ernährt. ALLE bekommen Eiche, sowohl im Sommer mit Blättern wie jetzt auch im Winter als Äste und Trockenlauf. Keines von ihnen hatte jemals Probleme, vielleicht auch weil sie die Möglichkeit haben zu selektieren.

Stutzig macht mich dein erstes Posting, du fragst ob du die getrockneten Blätter inclusive der restlichen Bestandteile dieses Baumes füttern kannst. Auf die bejahende Antwort warnst du direkt davor. So ganz verstehe ich deine Frage nicht. Wenn du doch so voreingenommen bist was Eiche betrifft warum ziehst du dann in Erwägung diese überhaupt nochmal zu verfüttern?


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 21:16 
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@Halloich: Meine Kaninchen leben nicht alle in einer Gruppe, nur diese Paar hatte einen Ast bekommen

@Doro: Zwischen den Beiträgen liegt einige Zeit ... in der Zeit dazwischen habe ich einen riesengroßen Fehler gemacht ... ich habe den Aussagen vertraut, anstelle selber voher nochmal genau zu recherieren und abzuwägen ...

Was mich so sicher macht, ist, dass ich meine Kaninchen genauso versorgt und gefüttert habe, wie in den vergangenen Jahren auch, da war einfach nichts anders, als das, was sich schon lange bewährt hat ... nur dieser Eichenast. Beide Kaninchen hatten die selbe Symptomatik, und das tote Kaninchen hatte Mageneinblutungen, wie unter dem Stichwort Toxizität beim Link der Uni Zürich angeführt.

Darüberhinaus bin ich von den Ereignissen und Erkenntnissen, die ich gestern und heute gewonnen habe so müde, dass ich hier nicht mehr unendlich lange diskutieren werde.

Was Ihr für Schlüsse aus den Dingen zieht, die ich Euch geschrieben habe, bleibt Euch überlassen, aber vielleicht überdenkt der ein oder andere (stille) Mitleser nochmal, ob er es wirklich darauf ankommenlassen möchte...

Die Erfahrungen die ich machen musste möchte ich anderen - Menschen und Tieren - ersparen.


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 21:20 
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Richtig, jeder muss sich die eigene Wahrheit daraus ziehen...

wir, die regelmäßig Eiche mit allen Bestandteilen füttern, offenbaren regelmäßig, wie wir unsere Tiere ernähren und jeder hat somit einen detaillierten Einblick.
Hoffen wir, dass die stillen Mitleser erkennen, dass es hier zwar eine Warnung gibt...aber nix nachvollziehbares...

Wie gesagt, es tut mir unendlich leid und vllt ist es wichtig für dich einen Punkt zu haben, woran es liegen konnte um den Tod besser zu verkraften...
ich wünschte mir das bei meinem Harvey zur Zeit auch...da nur ein Anhaltspunkt den Tod besser verarbeiten lässt...
vllt bist du aber in ein paar Tagen nochmal soweit, dass ganze aufzurollen und zwar von Anfang an, um auch bei dir einen Einblick zu bekommen.

Für diese Zeit wünsche ich dir viel, viel Kraft und hoffe, dass es das 2. schafft!


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 21:23 
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Vielleicht wäre es sinnvoll, bevor du deine Schlüsse für dich ziehst, mal genau zu ergründen was es zusätzlich zu der Eiche in der Zeit davor und zeitgleich zu fressen gab.
Ich hab immer Eiche liegen, sowohl bei den Schweinchen wie auch bei den Kaninchen. Allerdings zusätzlich noch Birke, Haselnuss, Linde etc. also nicht nur einen Ast sondern viele, verschiedene Äste.

Waren deine Beiden denn krank oder warum hast du nur ihnen Eiche gegeben? In deinem ersten Posting, sorry, ich hatte überlesen dass dieser schon ca. einen Monat alt ist, erwähntest du Verdauungsprobleme und Durchfall. War dies denn bei Beiden der Fall? Dann könnte es ja unter Umständen nicht an der Eiche liegen sondern an ganz etwas anderem.


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 21:28 
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Isa hat geschrieben:
Mich würde noch eines interessieren:
Was fütterst du alles?


Die Frage hast du überlesen? Die hätte ich so gerne noch beantwortet bekommen.

Also ich ziehe meine Schlüsse. Nee, eigentlich zog ich sie schon vor nem 3/4 Jahr:
Eiche ist in meinen Augen eines der besten Futter!
Ich halte sehr große Stücke auf die Eiche und die Erfahrungen an meinen Meerschweinchen beweisen mir meine Einstellung desöfteren! :)


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 21:38 
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Es tut mir sehr leid um Deine Tiere! :(

Es gibt schon Todesfälle durch Eiche. "Wild Health" schreibt auf S. 71
Zitat:
Ähnlich zyklisch auftretende Vergiftungen verursachen in Europa Eicheln. Pferde verschlingen Eicheln oft, trotz ihres Gerbstoffgehalts, aber Eicheln haben ihre eigenen Pläne. Alle paar Jahre produzieren sie Eicheln im Überschuss, so dass nicht alle von Pflanzenfressern vertilgt werden können. In solchen Überschussjahren sterben viele wilde Ponys im britischen New Forest durch die Überdosis an Gerbstoffen, die im massenhaften Fressen von Eicheln ihre Ursache hat. In den meisten Jahren gibt es keinerlei derartige Todesfälle.

Meine Tiere vertragen Eiche auch super, allerdings fressen sie nicht allzu viel davon. Andere Sachen zum satt machen sind ja auch genug da. Deswegen wundert es mich sehr, wenn Tiere zuviel Eiche fressen. :grübel:
Als Kinder haben wir für Wildtiere säckeweise Eicheln und Kastanien gesammelt und dem Förster für die Winterfütterung der Wildtiere gebracht. Auch da sind mir keine Todesfallberichte durch Eiche in Erinnerung geblieben.
Das nun zu lesen ist sehr bitter.


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 22:15 
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Miss Marple hat geschrieben:
Es gibt schon Todesfälle durch Eiche. "Wild Health" schreibt auf S. 71
Zitat:
Ähnlich zyklisch auftretende Vergiftungen verursachen in Europa Eicheln. Pferde verschlingen Eicheln oft, trotz ihres Gerbstoffgehalts, aber Eicheln haben ihre eigenen Pläne. Alle paar Jahre produzieren sie Eicheln im Überschuss, so dass nicht alle von Pflanzenfressern vertilgt werden können. In solchen Überschussjahren sterben viele wilde Ponys im britischen New Forest durch die Überdosis an Gerbstoffen, die im massenhaften Fressen von Eicheln ihre Ursache hat. In den meisten Jahren gibt es keinerlei derartige Todesfälle.


Ging es da nur um Eicheln oder generell um Eicheäste/Rinde/Blätter?
Ist das ein unterschied ob ich jetzt nur Blätter und Äste verfütter oder auch die Eicheln?
Bisher habe ich nur Blätter und Äste verfüttert, noch keine Früchte.


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BeitragVerfasst: Sa 5. Feb 2011, 22:23 
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halloich hat geschrieben:
Ging es da nur um Eicheln oder generell um Eicheäste/Rinde/Blätter?

In dem Bericht ging es um die Eicheln. Ich hatte mich damals beim Lesen gewundert, dass Eicheln überhaupt vergiften können, denn in den Demeter - Getreidekaffeesorten sind überall Eicheln drin. In fast allen Getreidekaffees.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzkaffee

Aber generell geht es ja um die Gerbstoffe, die in Überdosis giftig sind. Ob Rinde, Laub oder Früchte ist da eigentlich egal. Das muss ein Grund haben, wenn ein ausgewogen ernährtes Tier sich vergiftet. Und dann gleich zwei. :grübel:


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BeitragVerfasst: So 6. Feb 2011, 01:48 
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Nur, um noch ein paar Erfahrungswerte hier zu sammeln....
ich biete meinen Beiden auch seit Monaten Eiche an. Außer Eiche noch Apfelzweige, Kiefer, Buche, Fichte und Haselnuß. Eiche wurde bisher absolut ignoriert, bis vor ein paar Tagen. Da wurden die Zweige weggeputzt. Allerdings nur die Zweige, die Blätter blieben liegen.
Ich habe heute Nachschub geholt...also, bei uns ist alles okay.

Maxihasi...um deine beiden Nins tut es mir natürlich auch sehr leid :(.


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BeitragVerfasst: Mo 7. Feb 2011, 13:03 
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Zitat:
Was mich so sicher macht, ist, dass ich meine Kaninchen genauso versorgt und gefüttert habe, wie in den vergangenen Jahren auch

Genau das ist der Punkt der noch nicht geklärt wurde.
Wie sah die Fütterung aus?

Wie bereits auch von Murx und anderen erwähnt muß man gucken welchen Tieren man was und wie viel gibt.
Rationiert gefütterte Kuntibunti Kaninchen sollte man z.B auch keine Thuja ins Gehege stellen, bei ad libitum Frischfutter überhaupt kein Problem!


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 01:13 
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Da ich Maxi kenne, möchte ich hier nur mal erklärend einfühgen, dass sie kein "Kuntibunti" füttert.
So weit ich weiß füttert sie Gemüse, Heu, Äste, Trockenkräuter und im Sommer auch Wiese. Gemüse wird nicht ad Lib gefüttert, sondern rationiert.

Das Kaninchen, dass Durchfall hatte, ist keines der Kaninchen, die erkrankt bzw gestorben sind.

Dem Kaninchen mit Durchfall wurde die Eiche auch angeboten, es hat die Rinde aber nicht angerührt, sondern nur ein paar Knospen abgefressen, ebenso wie seine Partnerin.

Die beiden Kaninchen, die krank wurden, haben große Mengen des Astes abgeschählt und die Rinde gefressen. Beide waren vorher immer kerngesunde Kaninchen.

Daher finde ich dieses Ergebniss schon beunruhigend.

Auch wenn nicht 100% sicher ist, dass die Eichenrinde zum Tod/zur Erkrankung der Kaninchen geführt hat, ist die Wahrscheinlichkeit in diesem Fall aber sehr groß. Vor allem, da auch noch Magenblutungen festgestellt wurden.

Es gibt immer ein erstes Mal und man sollte dieses immer ernst nehmen. Wenn es an der Menge der gefressenen Rinde liegt, oder wenn nur ad Lib gefütterte Kaninchen Eichenrinde problemlos in größeren Mengen vertragen, dann ist dass ein sehr wichtiger Punkt. Dann sollte man bei der Empfehlung, Eichenrinde zu füttern, namlich in Zukunft immer erst erfragen, wie das Kaninchen ernährt wird/wurde und tatsächlich entsprechende Einschränkungen machen und auf die Gefahr der Überdosierung hinweisen.

Die Verfütterung von Gewürzkräutern zu empfehlen, kann schlimmstenfalls keine Wirkung haben.
Die Empfehlung Tuja und eben eventuell auch Eichenrinde zu verfüttern, kann aber schlimmstenfalls ein Tier das Leben kosten. Daher sollte man solche Geschehnisse wie bei Maxi sehr sehr ernst nehmen.


@ Maxi: Es tut mir unendlich Leid für deine Kleine.


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 10:13 
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Ist denn von dem toten Kaninchen ein toxikologisches Gutachten der inneren inneren Organe in Auftrag gegeben worden?
Es gibt 2 Arten von Obduktionen, einmal die schnelle Obduktion wo das verstorbene Tier nur obduziert und einmal die Obduktion wo von den Organen Gewebeproben eingeschickt werden. Im günstigsten Fall dauert es ca. 5 Tage bis man Ergebnisse bekommt, im schlechtesten Fall ca. 14 Tage. Hab ich im vorletzten Jahr machen lassen als mir innerhalb von kurzer Zeit mehrere meiner Tiere urplötlich verstorben sind. Bei uns waren keine Unregelmäßigkeiten zu finden gewesen, wären aber welche vorhanden gewesen. Wir hatten testen lassen auf Vergiftung oder Clamydien. Ich weiß nur wenn es eine Vergiftung gewesen wäre hätte ich die Stoffe, die die Vergiftung hervorgerufen hätten, schriftlich bekommen. Dann hätte ich Rückschlüsse ziehen können.
Meiner Meinung nach kann man nur so definitiv sagen dieses oder jenes ist schuld an der Vergiftung, mal einfach so ins Blaue schießen halte ich für falsch.


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 11:40 
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Es gibt einen Unterschied zwischen "ins Blaue schießen", einen "begründeten Verdacht äußern" und "Sicherheit haben".

In diesem Fall besteht meiner Meinung nach "ein begründeter Verdacht.

Es wurde außer der Eichenrinde nichts verändert. Es sind ausschließlich die beiden Kaninchen erkrankt, die die Eichenrinde gefressen haben. Die Erkrankung entstand in den Stunden nach dem Verzehr. Es konnten Magenblutungen nachgewieden werden (Taninvergiftung führt zu Magenblutungen).

Ich bin in diesem Forum unter Anderem angemeldet, weil hier eine größere Offenheit gegenüber alternativer Haltungs und Fütterungsarten besteht und Aberglaube/festegefahrene Meinungen und Ansichten nicht einfach hingenommen werden.
Gerade unter diesem Aspekt ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, solches Geschehen wie bei Maxi nicht einfach niederzuschmettern und kleinzureden. Auch wenn hier viele schon Eichenrinde ohne Folgen verfüttert haben. Dann wäre die eigendliche Frage nämlich: Unter welchen Bedingungen oder ab welcher Menge kann Eichenrinde zu Problemen führen. Das wäre für uns alle wichtig zu wissen.

Außerdem: eine Gewebeprobe kann nicht unbedingt direkt die Taninvergiftung nachweisen. Warscheinlicher ist, dass die Folgen nachgewiesen werden - in diesem Fall die Magenblutungen. Diese konnten aber wohl schon bei der "normalen" Inspektion des Magens nachgewiesen werden.
Ich habe mal ein Kaninchen an Lungenblutungen verloren. Krankheitsverlauf und normale Obduktion liesen auf RHD schließen. Virus ließ sich aber selbst unter dem Elektronenmikroskop nicht nachweisen. Auch andere Erklärungen wurden in den Gewebeproben nicht gefunden. Das Kaninchen war geimpft.
Trotz des ausgegebenen Geldes konnte nicht mit Sicherheit geklärt werden, woran das Kaninchen gestorben ist.

Mir geht es übrigens überhaupt nicht darum, hier jemandem "Schuld" zu geben.
Aber ich halte es für sehr sehr wichtig, die Augen und Ohren offen zu haben. Meine Einwände kamen, weil ich den Eindruck hatte, dass tendentiell nur versucht wurde, Gründe zusammenzutragen, warum es die Eichenrinde nicht gewesen seien konnte und Gründe in Maxies sonstiger Fütterung zu finden.

Eine begründete nachvollziehbare Schlußfolgerung von Maxi als "ins Blaue hinein schießen" zu bezeichnen, zeigt genau diese Tendenz.

Der Rat, Eichenrinde zu füttern wurde allgemein erteilt, ohne Einschränkungen bezüglich bestimmter Ernährungsweisen oder Menge, wie es vermutlich bei Tuja gemacht worden wäre. Einschränkungen wurden nur für die jungen Blätter gemacht. Und nun ist ein Kaninchen tot, bei einer absolut nachvollziehbaren Beweiskette, dass Eichenrinde an dem Geschehen zumindest mitbeteiligt war.

Und um es noch klarzustellen: Ich bin mir weiterhin nicht sicher, dass die Eichenrinde diese Erkrankungen verursacht hat. Mageneinblutungen können z.B. auch durch eine starke Überdehnung der Magenwände bei starker Aufgasung entstehen. War z.B. bei meiner Kaninchendame "Tante" so.

Aber der "dringende Verdacht" bleibt eben bestehen......zumindest solange sich kein anderer Grund für Erkrankung und Tod von Maxis Kaninchen findet.

hm....mich macht das schon nachdenklich.....


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 11:54 
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Chrissi hat geschrieben:
Es gibt einen Unterschied zwischen "ins Blaue schießen", einen "begründeten Verdacht äußern" und
"Sicherheit haben".

In diesem Fall besteht meiner Meinung nach "ein begründeter Verdacht.

...

Aber der "dringende Verdacht" bleibt eben bestehen......zumindest solange sich kein anderer Grund für Erkrankung und Tod von Maxis Kaninchen findet.



Erst sprichst du von begründetem Verdacht, dann von dringendem...
Ein Verdacht, ok. "Verdächtigen" ist in Ordnung.
Aber begründet? Womit? Weil in einer Giftdatenbank steht, sie sei giftig?
Ich kenn sogar ne Giftdatenbank im Internet, da wird z.B. davor gewarnt, an Meerschweinchen Aal oder Bier zu verfüttern.
Außerdem wette ich, dass es zu jedem Baum, Kraut, Strauch, etc. irgendwo in den Untiefen des www eine Giftwarnung gibt!

Du schreibst auch, dass die Eiche weiter im Verdacht bleibt, solange kein anderer Grund für die Erkrankung / den Tod gefunden wird.
Ist das nicht ein wenig "einfach"?

Bei nur angenommener und nicht tatsächlicher Ursachenvorschung (aufgrund einer Obduktion z.B.) kann man theoretisch allem und nichts die Schuld geben!
Und da der Link zur Giftdatenbank nun zufällig passt, ist die Eiche schuld.
Wäre es aber Esche, Pappel oder Efeu gewesen, wären dann die schuld?


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 11:56 
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Also ich muss zugeben, mich macht das auch nachdenklich und es tut mir auch sehr leid für Maxi. Es muss sehr schlimm für sie sein.

Ich denke auch, dass man in Zukunft vorsichtiger mit Tipps dahingehend sein sollte und zuerst die genaue Fütterung abfragen sollte, denn wenn Maxi rationiert füttert, könnte das hier schon das Problem gewesen sein.


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 13:02 
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Isa hat geschrieben:
Erst sprichst du von begründetem Verdacht, dann von dringendem...
Ein Verdacht, ok. "Verdächtigen" ist in Ordnung.
Aber begründet? Womit? Weil in einer Giftdatenbank steht, sie sei giftig?
.......


hab ich genau beschrieben:
Zitat:
Es wurde außer der Eichenrinde nichts verändert. Es sind ausschließlich die beiden Kaninchen erkrankt, die die Eichenrinde gefressen haben. Die Erkrankung entstand in den Stunden nach dem Verzehr. Es konnten Magenblutungen nachgewieden werden (Taninvergiftung führt zu Magenblutungen).


Die Giftdatenbank ist nur ein Aspekt dieser Kette. Sie alleine hätte meiner Meinung nach für einen dringenden Verdacht nicht ausgereicht. Man muß alles immer im Zusammenhang sehen!

Ich finde den Verdacht sowohl begründet und auch dringend.

Wenn Efeu Magenblutungen verursachen könnte und die gleiche Kausalkette bei der Verfütterung bestehen würde, dann würde ich den Efeu natürlich als Ursache in Betracht ziehen bzw. bei Verfütterung von Efeu in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit/Vorsicht walten lassen.

Ich würde ihn nicht gleich verteufeln.
(Aber ob ich dem Efeu gegenüber so "gerech" wäre, wenn mein eigenes geliebtes Kaninchen gestorben wäre, ......wer weis.)


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 14:27 
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Chrissi hat geschrieben:
Isa hat geschrieben:
Erst sprichst du von begründetem Verdacht, dann von dringendem...
Ein Verdacht, ok. "Verdächtigen" ist in Ordnung.
Aber begründet? Womit? Weil in einer Giftdatenbank steht, sie sei giftig?
.......


hab ich genau beschrieben:
Zitat:
Es wurde außer der Eichenrinde nichts verändert. Es sind ausschließlich die beiden Kaninchen erkrankt, die die Eichenrinde gefressen haben. Die Erkrankung entstand in den Stunden nach dem Verzehr. Es konnten Magenblutungen nachgewieden werden (Taninvergiftung führt zu Magenblutungen).


Und das macht es 100%ig Hieb und Stichfest? :grübel:
Wo sind denn da die tatsächlichen Beweise?

Chrissi hat geschrieben:
Ich finde den Verdacht sowohl begründet und auch dringend.

Wenn Efeu Magenblutungen verursachen könnte und die gleiche Kausalkette bei der Verfütterung bestehen würde, dann würde ich den Efeu natürlich als Ursache in Betracht ziehen bzw. bei Verfütterung von Efeu in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit/Vorsicht walten lassen.


Dringend klar. Begründet nein. :hm:
Wer weiß denn was da wirklich die Ursache war. Es wurde nur etwas festgestellt und dann hat man irgendwo gelesen, dass die Eiche so etwas bewirkt und dann wird gleich 1 und 1 zusammen gezählt und nix anderes mehr hinterfragt.
"In Betracht ziehen" und "Begründetr Verdacht"... was für ein himmelweiter Unterschied!

Es ist ganz ganz arg schlimm, was da passiert ist, keine Frage! :(

Aber man kann nicht gleich ein hochwertiges Futtermittel mit so vielen heilenden Eigenschaften derart verteufeln.
Von zig Leuten hier im Forum, die Eiche verfüttern, ist hier nun ein Fall bekannt, wo ein -in meinen Augen unbegründeter und nicht bewiesener!- Verdacht ggü. der Eiche besteht, dass sie toxisch gewirkt haben könnte!


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BeitragVerfasst: Do 10. Feb 2011, 14:47 
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Also weitere Todesfälle durch Eiche finde ich im Netz auch nicht. Nieren- und Leberschäden, wenn Tiere sich an Eiche statt fressen, schon.
In diesem Link zu Schafen http://www.kaesekessel.de/forum/giftpfl ... 585-1.html wird zum langsamen Anfüttern geraten. :grübel: Und auch bei Vögeln, Schweinen, Kühen lese ich, dass Eichen komplett ein gutes Zufutter sind.
Ich grabe weiter nach Infos!


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