Vollblutkaninchen hat geschrieben:
Pipitablette (den genau Nutzen dieser Tablette weiß ich nicht)
Tja, normal denke ich zumindest, dass Du Entwässerungstabletten meinst, sind die dazu da, dass sie dem Körper überschüssiges Wasser entziehen. Sie lagert dann wohl vermutlich iorgendwie Wasser ein. Das kann mehrere Ursachen haben. Es könnte von den Nieren her sein oder aber sie hat mit dem Herz.

Da wäre es wirklich besser gewesen, wenn Dir die Besitzer genau erklärt hätten, was für was gut ist.
Macht sie ungewöhnliche Geräusche beim Atmen? Gerade wenn Hunde von ihren Bezugspersonen getrennt sind, können sie rapide abbauen - sprich Wasser einlagern! Das Gesundheitsbefinden wird sehr stark über ihr Seelenleben reguliert! Das macht meine Hundemaus auch so, deshalb lasse sich sie nicht länger, als sie normal gewohnt ist alleine. Alos keinen Urlaub ohne sie.
Vollblutkaninchen hat geschrieben:
Monja und Kira bekommen auch zweimal täglich Knochenaufbautabletten
Knochenaufbau ansich ist nicht immer schlecht. Vermutlich steckt Arthrose oder so etwas in der Art dahinter?
Vollblutkaninchen hat geschrieben:
Nun ist es aber so, dass Kira offensichtlich Schmerzen hat. Wenn sie liegt, bewegt sie sich ständig, atmet angestrengt und ist verspannt.
Vollblutkaninchen hat geschrieben:
Da ich sie aber nicht zum Tierarzt schleppen möchte, wollte ich mal fragen ob ihr vielleicht ein paar Tipps wie ich ihr ein paar Schmerzen nehmen kann?
Dann solltest Du aber doch besser zum Tierarzt gehen.
Bekommt sie denn überhaupt keine Schmerzmittel? Sollte es am Bewegungsapparat liegen, dann hat sich Rimadyl als sehr gut bewährt, denn es wirkt schmerz- und entzündungshemend, aber die Dosis muss unbedingt ein Tierarzt festlegen.
Gerade bei alten Hunden stecken sehr oft Entzündungen im Körper, wo eine Kortisonkur wahre Wunder bewirken kann,
wenn keine weiteren Erkrankungen vorliegen, wo Kortison mehr Schaden, als Nutzen bringt! Aber auch das muss ein Tierarzt abwägen, ob es gut für den Hund ist. Entzündungen sind furchtbar schmerzhaft und können einen Hund nicht zur Ruhe kommen lassen, da Hundi nicht weiß, wie er/sie liegen soll, ohne dass es wehtut.
Vollblutkaninchen hat geschrieben:
ob es vielleicht leicht Massagemethoden gibt, die ich bei anwenden kann?
Es gibt schon Massagemethoden, die einem Hund sehr gut tun, aber wie soll ich Dir die erklären? Auch weiß ich nicht, ob Hundi nicht gerade da oder da eine Entzündung drin hat. Das könnte dann mehr schaden als nutzen.

Allgemein die Rückenmuskulatur könntest Du mit ganz sanften Streichbewegungen vorsichtig passieren. Immer von der Wirbelsäule weg streichen, im gleichen Boden, wie die Rippen gelagert sind. Wenn die Hunde das als schön empfinden, dann kannst Du sowas weiter machen. Auch kleine Rüttelmassagen können schön sein für einen Hund. Rütteln hört sich echt zu krass an, aber Du rüttelst ja auch mehr Deine hand dabei, als das der Hund sie merkt. Dabei legt man die Hand mit den Fingerspitzen nach unten gewinkelt leicht auf den Hunderücken und rüttelt die Hand dabei hin und her und wandert dabei in Richtung
Rute. Am Hals anfangen und am Rutenansatz aufhören, aber es ist wie gesagt nur ein ganz leichtes Rütteln. Es dient lediglich dazu, dass sich die Muskulaturen ein kleines Bisschen dabei entspannen und es darf nicht doll gedrückt werden dabei.
Dann könntest Du die innere Muskulatur versuchen etwas zu stärken. Der Hund steht vor dir mit dem Popos zu Dir, während Du auf einem Stuhl oder sowas sitzt. deine Beine befinden sich links und rechts vom Hund. Dann legst Du Deine flache linke Hand an den linken hinteren Oberschenkel außen ganz sanft an und Deine rechte hand ebenfalls, nur eben auf der rechten Seite. Dann übst Du einen kaum merklichen sanften Druck auf eine Seite aus und achtest ganz genau darauf, dass der Hund etwas dagegenspannt. Diese Spannung hälst Du dann möglichst ca. 5 Sekunden, dann lockerst Du die Hand wieder und machst das Selbe auf der rechten Seite. Wichtig dabei ist, dass der Hund nicht aus dem tritt kommt oder sich dabei verbiegen muss. Es dürfen wirklich nur ganz ganz klitzekleine Gegenbewegungen erfolgen, die kaum spürbar sind!
Wenn Du das auf jeder Seite zwei bis dreimal gemacht hast, dann würde ich sanft die Muskulatur ringsherum durchkraulen, aber auch nicht so doll. Die ersten 2 Tage würde ich das höchstens 1 bis 2x am Tag machen und dann langsam bis auf 3 Mal steigern, auch die Zeit, wo Hundi ganz sanft dagegenspannen muss max. pro Spannung auf 10 sec. erhöhen ( am 3. Tag). Oftmals verkümmern die inneren kleinen Mukulaturen, weil nur noch die großen beansprucht werden. Wenn Du das Selbe vorne machen möchtest, dann kannst Du das auch tun, achte aber darauf, dass alles zusammen (vorne und hinten) nie länger als 5 bis max. 10 min dauert, denn sonst könnte das schon überbeanspruchen. Für einen versteiften und untrainierten Hund sind auch die Kleinstbewegungen mit unter qualvoll. Also schön darauf achten, lieber zu kurz die Übungen machen, als zu lange und vor allem wirklich nur ganz ganz sanften Druck ausüben!!!,
da ist weniger mehr!
Ich bin ehrlich, ich würde vorher lieber mit beiden Hunden zu ihrem Tierarzt gehen! Ein Hund mit akuten Schmerzen führt ein lausiges Leben.

....und es gibt schon wirklich gute Schmerzmittel, die den Magen-Darmtrakt kaum noch angreifen. Meine Tessa bekommt schon einige Jahre Rimadyl und lebt damit wunderbar.
Ich hoffe, ich konnte Dir wenigstens ein bisschen helfen.