Wir hatten ja neulich in einem anderen Thread darüber diskutiert was ad lib eigentlich ist und ob wir es schaffen auf einen "kleinsten, gemeinsamen Nenner" in der Definition zu kommen.
Nachdem ich nun hier ein paar Threads gelesen bzw. einige Bereiche seit einem Jahr beobachte stelle ich mal folgende These in den Raum:
Der kleinste, gemeinsame Nenner, und damit die einzig allgemeingültige Definition von ad lib kann nur sein
Dh. es soll zu keiner Zeit Hunger erleiden.
Alle anderen Faktoren erscheinen mir zu variabel und werden individuell ausgelegt. Der eine füttert so naturnah wie möglich mit allem was die Natur hergibt und ergänzt NICHT mit Obst, Gemüse oder nicht-heimischen Trockenkräutern. Der nächste füttert Gemüse ad lib, der nächste nur Heu, wieder andere wieder etwas anderes. Und dann gibt es noch innerhalb einer Art teils gravierende Unterschiede: die einen füttern 4 Sorten Gemüse, andere 40 Sorten.
Der Ursprung des ad lib Ernährungsbegriffs scheint mWn von der Kaninchenernährung her zu kommen. Ist es da überhaupt möglich das auch auf Chins, Ziesel, Hamster und Meerschweinchen zu übertragen? Haben diese nicht ganz andere Bedürfnisse? Ist es nicht vielleicht sogar unsinnig wenn, spekuliert, man ein Zieselchen* mit Gemüse vollpackt, das Wildziesel sich aber eigentlich hauptsächlich von Stroh und Körnern ernährt? Kann dann ein Überangebot an Gemüse nicht vllt. sogar Schäden anrichten? Und was ist mit Katzen und Hunden? Die tauchen in der ganzen ad lib Diskussion kaum auf, kann doch eigentlich nicht sein, oder?
Ich persönlich halte es für unmöglich von ALLEM soviel anzubieten, dass das jeweilige Tier frei selektieren kann. Das spekulierte Zieseltier* wird vielleicht Getreide bevorzugen wenn es davon genauso viel hat wie Gemüse. Aber wer kriegt das denn schon hin?
Frage: macht es nicht viel mehr Sinn, sich an dem natürlichen Nahrungsangebot der jeweiligen Wildtiere zu orientieren und zu versuchen, das ad lib anzubieten? Und alles andere dann nur ergänzend rationiert oder als Leckerli?
Wie zeitgemäß ist der wenig trennscharfe ad lib Begriff noch? Ist es nicht Zeit umzudenken und viel flexibler und individueller auf die einzelnen Tierarten zugeschnittene Ernährungsrichtlinien zu erarbeiten?
*Das ist nur spekuliert. Ich hab keine Ahnung was Ziesel in freier Wildbahn so fressen.
Nachdem ich nun hier ein paar Threads gelesen bzw. einige Bereiche seit einem Jahr beobachte stelle ich mal folgende These in den Raum:
Der kleinste, gemeinsame Nenner, und damit die einzig allgemeingültige Definition von ad lib kann nur sein
"Dem Heimtier soll rund um die Uhr Futter zur Verfügung stehen".
Dh. es soll zu keiner Zeit Hunger erleiden.
Alle anderen Faktoren erscheinen mir zu variabel und werden individuell ausgelegt. Der eine füttert so naturnah wie möglich mit allem was die Natur hergibt und ergänzt NICHT mit Obst, Gemüse oder nicht-heimischen Trockenkräutern. Der nächste füttert Gemüse ad lib, der nächste nur Heu, wieder andere wieder etwas anderes. Und dann gibt es noch innerhalb einer Art teils gravierende Unterschiede: die einen füttern 4 Sorten Gemüse, andere 40 Sorten.
Der Ursprung des ad lib Ernährungsbegriffs scheint mWn von der Kaninchenernährung her zu kommen. Ist es da überhaupt möglich das auch auf Chins, Ziesel, Hamster und Meerschweinchen zu übertragen? Haben diese nicht ganz andere Bedürfnisse? Ist es nicht vielleicht sogar unsinnig wenn, spekuliert, man ein Zieselchen* mit Gemüse vollpackt, das Wildziesel sich aber eigentlich hauptsächlich von Stroh und Körnern ernährt? Kann dann ein Überangebot an Gemüse nicht vllt. sogar Schäden anrichten? Und was ist mit Katzen und Hunden? Die tauchen in der ganzen ad lib Diskussion kaum auf, kann doch eigentlich nicht sein, oder?
Ich persönlich halte es für unmöglich von ALLEM soviel anzubieten, dass das jeweilige Tier frei selektieren kann. Das spekulierte Zieseltier* wird vielleicht Getreide bevorzugen wenn es davon genauso viel hat wie Gemüse. Aber wer kriegt das denn schon hin?
Frage: macht es nicht viel mehr Sinn, sich an dem natürlichen Nahrungsangebot der jeweiligen Wildtiere zu orientieren und zu versuchen, das ad lib anzubieten? Und alles andere dann nur ergänzend rationiert oder als Leckerli?
Wie zeitgemäß ist der wenig trennscharfe ad lib Begriff noch? Ist es nicht Zeit umzudenken und viel flexibler und individueller auf die einzelnen Tierarten zugeschnittene Ernährungsrichtlinien zu erarbeiten?
*Das ist nur spekuliert. Ich hab keine Ahnung was Ziesel in freier Wildbahn so fressen.


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Aber für mich wär's trotzdem nix. Ich hab lieber meine ausgeglichenen fast schon ignoranten (
) "Wonneproppen". Weniger fit und beweglich sind meine trotzdem nicht.


