Willkommen auf unserem Tierpla.net, dem Tierforum für alle Tierfreunde

WICHTIGES & INFORMATIVES
Glückwünsche an
Moni sunneblummm


Bild



Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Forumsregeln


Die Forumsregeln lesen



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 41 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Do 13. Sep 2012, 05:01 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
lapin hat geschrieben:
Dennoch ist es auch hier ein Unterschied, ob der Arzt selber diese Tierart hält oder nicht, denn wie sicherlich Jeder weiß, nur das was ich tagtäglich um mich habe, kann ich wirklich kennenlernen und studieren ;)!

Das habe ich auchimmer gedacht.
Bis ich dann vor zwei Jahren ein schwangeres Meerschweinchen von einer TÄ bekommen habe.
Schweinchen war 6 Wochen alt, als ich es bekommen habe, mit 9 Wochen hatte sie Durschfall und wurde sehr Birnenförmig.
Beim Tierazt habe ich meinen Verdacht geäussert, zwei TÄ aus der Gemeinschaftspraxis haben sich das Schweinchen angeschaut.
"nee das ist eine Verstopfung, die kann nicht schwanger sein, ist doch viel zu jung, die werden erst mit 6-8 geschlechtsreif und da saß sie ja noch bei Fr. Doktor, es sei denn sie haben einen nicht kastrierten Bock" :autsch:
Die Verstopfung wurde dann wegmassiert, zwei Tage später fand ich zwei töte, ca .5-6 Wochen alte Föten.
"die Föten sind ja erst 1-2 Wochen alt, Meerschweinchen sind ja nur 4 Wochen schwanger" :autsch: (es sind 9-10 Wochen)

An dem Beispiel zeigt sich mir, das selbst TÄ die die Tierart selber halten, nicht die geringste Erfahrung haben müssen.

Ein TA kann sich nicht mit allen Krankheiten von allen möglichen Tierarten auskennen.
Dewegen begrüsse ich das es immer mehr TÄ mit Fachbereichen gibt z.B. Augen und Zahnspezialisten...Pferdekliniken, Fisch und Reptilienspezialisten...

Ein "normaler" Haustierarzt sollte sich jedoch mit dem gänigsten wie Parasiten, Wundsäuberung/Wundheilung, Abszessen, und Geschlechtern auskennen.
Also das was bei jeder Tier vorkommen kann.

Wenn es dann aber was ist was der Tierarzt nicht kennt oder nicht behandeln kann/will soll er ehrlich sein und einen Fachkollegen empfehlen.

Das hat meine jetzige TÄ bei Trixi gemacht.
Kleines fettauge, nicht behandlungbedüftig, dann wurde das Auge trüb und innen sah man einen weißen Punkt.
Sie gab mir AB haltige Augentropfen und meinte "Wir versuchen es damit, dann sollten nach 3-4 Tagen deutliche besserungen zu sehen sein, wenn nicht fahren sie zu Dr. XY der ist Augenspezialist, weiter geh ich nicht an das Auge. Fremdkörper ist keiner drin, Verletzung auch nicht sichtbar, mehr kann ich dann nicht mehr tun"
Trixis Auge war nach ein parr Tagen deutlich besser, tropfen weiter gegeben, nach 2 Wochen sieht man absolut nichts mehr.
Wir sind am Augenspezialist vorbei gekommen, dennoch finde ich das richtig gut von der TÄ.

Solche TÄ sind leider viel zu selten und man erfährt oft nur von anderen Tierbesitzern von ihnen oder durch ausprobieren in dem sich von TA zu TA hangelt, wobei es dann für manches Tier leider schon zu spät sein kann


Nach oben
BeitragVerfasst: Do 18. Okt 2012, 18:49 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Hallo,

ich werfe keinem Tierarzt vor, dass er sich nicht oder nicht ausreichend mit Chinchillas auskennt, aber ich werfe ihm vor, wenn er so tut als ob und einfach drauflos behandelt. Dann werde ich total sauer. :roll: Leider fand ich bisher nicht allzuviele Tierärzte, die das offen zugaben. Es wurden entweder drumherum geredet oder einfach behandelt. Unsere Tierärztin gibt zu, wenn sie etwas nicht weiß und ist sich auch nicht zu schade dafür, andere Kollegen um Rat zu fragen. Sie ruft dann in der Tierklinik oder bei befreundeten Tierärzten an und bittet um Rat. Auch in der TIHO Hannover hatte sie mal angerufen wegen Zippos Blasensteinproblemen. Sie glaubte nie an Homöopathie, aber sie verweist trotzdem Patienten an einen THP, wenn sie selbst nicht weiter weiß. Ich denke, dass sie durch unsere Erlebnisse mit Zippo nun nochmal über Homöopathie und ihre Wirkung (klar, klappt nicht bei jedem Tier) nachdenkt, denn das war bisher ein voller Erfolg.
Leider ist nicht jeder TA so. Der Kater einer Bekannten hat schlimme Arthrose. Ich habe ihr dazu geraten mal unsere Tierheilpraktikerin zu kontaktieren. Ihre Tochter ist Tierärztin und war entrüstet, wie sie sich denn mit solchem Humbug befassen könnte. Der Kater konnte monatelang nicht mehr nach draußen, bekam täglich Metacam. Seit einigen Wochen macht er wieder die Wiesen unsicher und er kommt sogar ohne Metacam aus. :) Natürlich ist das alles purer Zufall, laut ihrer Tochter. :mrgreen: Warum kann da keine Zusammenarbeit stattfinden? Es wäre doch nur im Interesse der Tiere.

Es würde jetzt den Rahmen sprengen, wenn ich über unsere negativen Erlebnisse mit Tierärzten berichten würde, aber es waren viele in den letzten 20 Jahren in Bezug auf Chinchillas, Meerschweinchen und Kaninchen. Ich habe mir schon vorgenommen, falls unsere Tierärztin mal die Praxis schließen und umziehen würde, dass wir mitziehen. Natürlich nicht zu ihr, aber in ihre Nähe. :mrgreen: Oder wir ziehen in die Nähe der Tierklinik, die 50 Km entfernt ist. Das klingt vielleicht seltsam, aber ich habe wirklich die Nase voll nach den ganzen schlimmen Erlebnissen und dass man hier kaum nagererfahrene Tierärzte findet. Man bekommt es auch im Bekanntenkreis mit, was andere erlebt haben. Wird am Wochenende oder abends ein Tier krank, muss man die 50 Km in die Tierklinik fahren, weil der Notdienst meist keine Ahnung hat. Mit Hunden und Katzen würde ich da bedenkenlos hingehen, aber nicht mit Nagern. Wir wohnen nicht auf dem Land, denn da könnte ich es noch verstehen.

Lg
Nicole


Nach oben
BeitragVerfasst: Do 18. Okt 2012, 19:06 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Deswegen bevorzuge ich mehrere Tierärzte in einer Praxis.
Man kann sich besser austauschen und gemeinsam behandeln.

Ich habe 3 Tierärzte zu denen ich immer gehe und das muss auch sein, denn wie ich immer wieder merke, hat jeder seinen Teil wo er sich auskennt.

Da kann ich dir nur zustimmen lapin. Die Tä sollten wirklich offen darüber reden, dass ihnen die Erfahrung bei bestimmten Sachen fehlt. Wenn sie auf anderen Tierärzte verweisen, ist das viel kompetenter als wenn er rumdoktert. Da brauchen die keine Angst haben Kunden zu verlieren.


Nach oben
BeitragVerfasst: Mi 25. Sep 2013, 10:10 
Gast
Gast
Ich hatte so einen TA. Durch den Umzug hab ich ihn leider verloren.
Jetzt - hm. Bin noch nicht sicher, aber so wie mein alter TA, so ist sie nicht.......


Nach oben
BeitragVerfasst: Fr 17. Jan 2014, 14:25 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
So ein Tierarzt kann nicht alles wissen. Aus leidiger Erfahrung weis ich aus, dass Humanmediziner ebenfalls hin und wieder daneben liegen.

Allerdings muss klar sein, dass sie wesentlich mehr wissen als Laien. Diese Leute sind unendlich besser Qualifiziert den Zustand eines Tieres (oder eben eines Menschen) zu beurteilen. Ich würde mich deswegen niemals gegen den Rat eines Tier- oder "Menschenarztes" entscheiden.


Nach oben
BeitragVerfasst: Fr 17. Jan 2014, 15:00 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Ich ja ... ich hab einfach zuviele Tiere verloren, weil ich dem Rat des TA vertraut hab - und bislang war es bei Ärzten so, daß sie entweder komplett daneben lagen, bei Routineuntersuchungen mich kränker machten, wie ich je in meinem ganzen Leben war oder aber wenn ich was hatte, mich für gesund hielten.
In den Fällen, wo sie richtig lagen, hatte ich mich vorher selbst per Internet und Literatur diagnostiziert - nun, die Ärzte kamen auf dasselbe Ergebnis, allerdings immer auch zu Therapien, welche letztendlich mehr Nebenwirkungen aufwiesen, wie das, was ich mir antu ...

Ich brauche Labors, TÄ und Ärzte - weil ich nicht die Ausstattung habe, um mal eben ne Kotprobe untersuchen zu lassen, zu röntgen oder ne Blutuntersuchung zu machen. Ich brauche Chirurgen, weil ich schlecht an mir selbst rumschnippeln kann und es mit Sicherheit nicht sinnvoll ist, wenn ich an meinen Haustieren rumschnipple. Aber was die Notwendigkeit welcher Untersuchung zu welcher Zeit, die Therapie oder auch die Diagnose selbst anhand der Ergebnisse angeht, das entscheide ich!
Und fahre damit deutlich besser, wie vorher, wo ich noch irgendwelchen Ärzten und Tierärzten vertraut hatte!

Meine traurige Erkenntnis, es gibt nur sehr, sehr wenige Ärzte und Tierärzte, welche wirklich gut sind ... meist sind das dann aber auch Spezialisten, die nur in einem sehr kleinen Bereich sehr gut sind.


Nach oben
BeitragVerfasst: Di 17. Jun 2014, 14:52 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Man muss einfach verstehen, der TA ist ein Allgemeinmediziner, wie es ein Hausarzt auch ist.
Dass die nicht alles wissen und nicht wissen können, ist mMn verständlich.
Wenn ein TA bereit ist, offen zu sein auch neues zu lernen, dann ists schon super. Ein TA der wenn er sich nicht sicher ist oder nicht weiter weiß, das Tier zur Sicherheit in der Tierklinik von Spezialisten checken zu lassen. Du hast einen Engel gefunden ;)


Nach oben
BeitragVerfasst: Mo 27. Okt 2014, 16:41 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Soweit mir bekannt ist, lernt man im Vorphysikum, also im naturwissenschaftlicher Abschnitt des Studiums, schon sehr viele allgemeinmedizinische Dinge. Ein Tierarzt sollte somit die medizinischen Grundlagen drauf haben.


Nach oben
BeitragVerfasst: Mo 27. Okt 2014, 16:53 
Offline
Meerschweinchen Supporter
Meerschweinchen Supporter
doreen87 hat geschrieben:
Soweit mir bekannt ist, lernt man im Vorphysikum, also im naturwissenschaftlicher Abschnitt des Studiums, schon sehr viele allgemeinmedizinische Dinge. Ein Tierarzt sollte somit die medizinischen Grundlagen drauf haben.



Tja, nur anscheinend mangelt es vielen daran. Ich dachte bis heuer immer, dass es nur auf dem Nagersektor so schlimm wäre. Seit ich in einem Katzenforum schreibe, weiß ich aber das es nicht so ist.

Da wird Durchfall mit allem möglichen behandelt, nur kein Kotpfrofil erstellt, eine Urinuntersuchung bei Unsauberkeit, muss auch oft erst eingefordert werden.....von der Tatsache das manche Tests nur nüchtern bei Katzen möglich snd, ganz zu schweigen. Oder der Tatsache das Barf genau wie Wiesenfütterung eine Todsünde ist, aber das Tier unbedingt Trockenfutter braucht....

Oder wie heute erlebt...einem Forumsmitglied, welches angeblich Tierarzt ist, aber keine Ahnung davon hat das seine Kollegen m Internet angeben das zwischen 33und 50% aller Katzen FORL haben.....das schlimme daran....ich kann mir das durchaus vorstellen. :X


Nach oben
BeitragVerfasst: Do 12. Mär 2015, 09:39 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Ich denke auch, dass jeder da seine eigene Spezialisierung hat und nicht das Mädchen für alles sein kann..


Nach oben
BeitragVerfasst: Do 27. Jul 2017, 11:05 
Offline
Planetarier
Planetarier
Benutzeravatar
Bei Tierärzten ist es nicht anders als bei Ärzten insgesamt. Sie wissen viel, können Tipps geben und Empfehlungen aussprechen. Und letztendlich natürlich meistens am besten helfen.


Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 41 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu: