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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2012, 19:52 
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Beschäftigt nicht, aber beim kurz quer-lesen gabs schon das ein oder andere was 100% Tier ohne Zusätze ist: http://shop.natura-vet.at/index.php


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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2012, 20:03 
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Viele TA Praxen verdienen sich mit dem Verkauf von Tierfutter wohl mindestens das Gehalt einer Angestellten / TA-Helferin im Monat.
Logisch, dass diese Summe an Geld reizvoll und / oder unverzichtbar für die jeweiligen Tierärzte ist. :?
Impfungen und der Verkauf von Futter stellen wohl meistens die Haupteinnahmequelle dar.

Aber es muss auch zwischen Fertigfutter und Fertigfutter unterschieden werden. BARFen / selber zubereiten ist immer vorzuziehen (wenn man es "richtig" macht), aber es gibt auch einzelne Frischfleisch-Fertigdosen, die durchaus nicht als grottenschlecht abzustempeln sind!!

Dass werdene Tierärzte irgendeine (positive!) Affinität zu Tieren haben, setze ich fast schon voraus.
Allerdings fängt es doch schon im Studium an: Was wird gelehrt?
Es sind die gängigen Krankheiten bei gängigen (lohnenswerten!) Tieren, wie Hund, Katze, Pferd. Das ist in meinem THP Studium leider nichts anderes. Alles was gelehrt wird, ist auf diese 3 Tierarten beschränkt.
Erst auf Nachfrage und Druck vieler vieler Studenten in kürzester Vergangenheit wurden noch einzelne Lehrtage mit in den Stundenplan aufgenommen, an denen die Tierarten Nager/Kaninchen, Vögel, Reptilien behandelt werden. Aber eben nur jeweils 1 Tag und jeweils nur der Grundriss von Anatomie, Physiologie, Pathologie. Das ist ein Witz!!!
Wir haben hier in Stuttgart EINE einzige Dozentin (die auch als HP und THP praktiziert), die sich selber bzgl. Vögel / Reptilien / Nager weitergebildet hat, diese behandelt und an den Unterrichtstagen, an denen sie uns zugeteilt ist, diese auch IMMER mit in die alternative Naturheilkunde mit einbezieht. Alle anderen Dozenten sind auf Hund, Katze, Pferd speziallisiert.
Wobei aber auch selbst hier die Katze immer das "Stiefkind" ist. :?

Lernende TÄs (und auch THPs) haben also im Grundstudium gar nicht die MÖGLICHKEIT mehr über andere Tierarten zu erfahren und zu lernen.
Allerdings halte ich es für unabdingbar, dass sich der praktizierende TA entweder a) nach dem Studium bzgl. anderer Tierarten weiterbildet oder b) den Kunden ehrlich mitteilt, wenn er von einem Tier keine Ahnung hat!!!
In letzterem Punkt sind Tierärzte nämlich oft viel zu stolz, zuzugeben dass sie keinen Schimmer haben und / oder haben nur die Dollarzeichen in den Augen!


Offtopic :
WELLEN hat geschrieben:
Venga hat geschrieben:
Isa hat geschrieben:
Heißt das bei "geringer Zuführung" von Gift, bin ich irgendwann (für einen gewissen Zeitraum) resistent gegen eben dieses?
Nicht unbedingt resistent.
zB. Tetanus: Wenn der Körper dieses Bakterium kennt, kann sie schneller erkennen und die Bakterien bekämpfen, bevor sie Toxine bilden.


Ja, man kann sich an bestimmte Gifte mit der Zeit "gewöhnen". Beispielsweise Nikotin, etc.

Bei der Tetanusimpfung wird das entgiftete Toxin geimpft. Der Körper kann so Antigene bilden, aber das Toxin kann nicht an der entsprechenden Stelle im Nervensystem binden und ist somit nicht mehr gefährlich.


Danke für deine Antwort!!
Belegte Quellen habe ich keine, aber laut Erfahrungsberichten ist es wohl so, dass auch eine (Tetanus-)Impfung nicht zu 100% schützt... im Gegenteil, es gibt sogar genügend Fälle, in denen Personen sich dennoch mit Tetanus "infizert" haben. Da frag ich mich dann schon nach dem Sinn oder Unsinn des Impfens. :?

Da können wir aber mal ein eigenes Thema aufmachen bei Gelegenheit. ;)


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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2012, 20:10 
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danke feli, muß ich das buch wohl nochmal zur hand nehmen :D


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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2012, 20:18 
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Das ist übrigens bei Humanmedizin nicht anders. Ich kann nun konkret nur für Psychologie sprechen, aber im Grunde wird man da in den Haupterkrankungen ausgebildet und darin, und das ist wichtig denke ich, das erlernte Wissen selbstständig auf andere Symptomatiken zu übertragen und dann natürlich damit sinnvoll und zielführend zu recherchieren.

Ich für meinen Teil erwarte gar nicht, dass ein Arzt (egal ob Mensch oder Tier) oder Heilpraktiker alles weiß. Ich erwarte aber, dass er zu mir sagt "Feli, es tut mir leid, da kann ich ihnen spontan keine Auskunft geben. Aber ich werde mich erkundigen". Und dieses Erkundigen sollte dann das selbstständige Studieren von Fachlektür sein oder das Rat-einholen von anderen Ärzten bzw. ggf. Spezialisten.

Was mich nervt ist, dass man aufgrund von Stolz, Feigheit oder weiß der Geier was, Diagnosen aufgedrückt bekommt die sich mit ein wenig Rechercheaufwand als falsch heraus gestellt hätten. Eine falsche Diagnose aufgrund von Faulheit, Unwissen oder Stolz führt nur zu einem: der Patient (egal ob Mensch oder Tier) muss länger leiden und hat einen erhöhten Aufwand weil er noch mal zu einem oder mehreren anderen Ärzten muss bis er jmd trifft der entweder Bescheid weiß, oder aber sich kümmert. Und ich will nicht wissen wieviel es dem (humanitären) Gesundheitssystem kostet weil Falschdiagnosen gestellt werden.


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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2012, 20:27 
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Feli hat geschrieben:
Ich für meinen Teil erwarte gar nicht, dass ein Arzt (egal ob Mensch oder Tier) oder Heilpraktiker alles weiß. Ich erwarte aber, dass er zu mir sagt "Feli, es tut mir leid, da kann ich ihnen spontan keine Auskunft geben. Aber ich werde mich erkundigen". Und dieses Erkundigen sollte dann das selbstständige Studieren von Fachlektür sein oder das Rat-einholen von anderen Ärzten bzw. ggf. Spezialisten.


Genau das meine ich: Die Ehrlichkeit und Offenheit, zuzugeben dass etwas das eigene Wissen übersteigt!!
UND aber auch die Bereitschaft einem zahlenden Kunden anzubieten, sich mit anderen TÄs / Spezialisten kurzzuschließen, um zu einem möglichen Ergebnis zu kommen.
Oft schon habe ich in der Vergangenheit angeboten gehabt, dies und jenes auch noch zu bezahlen... leider meistens ohne Interesse seitens des Tierarztes!! :? Es ist einfach ein geringerer Zeitaufwand mit größerem Nutzen, solche Kunden wie uns abzuspeisen und dafür 3 Hunde zum quartalsmäßigen Impfen in den Terminkalender einzutragen. :X
Vielen Tierärzten ist es sogar zu nervig von selbst zu erklären, was denn nun die angesetzte Spritze so enthält und wofür sie nutzen soll. :autsch:
Und auf Nachfrage sind sie dann deutlich gereizt. :jordi:


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BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2012, 20:34 
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Feli hat geschrieben:
Ich für meinen Teil erwarte gar nicht, dass ein Arzt (egal ob Mensch oder Tier) oder Heilpraktiker alles weiß. Ich erwarte aber, dass er zu mir sagt "Feli, es tut mir leid, da kann ich ihnen spontan keine Auskunft geben. Aber ich werde mich erkundigen". Und dieses Erkundigen sollte dann das selbstständige Studieren von Fachlektür sein oder das Rat-einholen von anderen Ärzten bzw. ggf. Spezialisten.

Was mich nervt ist, dass man aufgrund von Stolz, Feigheit oder weiß der Geier was, Diagnosen aufgedrückt bekommt die sich mit ein wenig Rechercheaufwand als falsch heraus gestellt hätten.


ich beschränkt dies nicht nur auf ärzte sondern jegliche tätigkeit, egal welche branche und dienstleistung. würde es mich nicht so viel energie kosten hätte ich schon viel öfter diese schwachstelle aufgezeigt. ich weiß auch nicht alles, steh dazu und verweis, wenn möglich, auf jemand anderen.


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